Eventname: Road to Dystopia Tour 2026
Headliner: Leyka
Vorbands: Generation F., Waves Like Walls
Ort: Mainzer Str. 30, 66111 Saarbrücken
Datum: 27.02.2026
Kosten: 16 Euro Vorverkauf, 20 Euro Abendkasse
Genre: Hardcore, Metalcore
Besucher: ~100
Veranstalter: Studio 30
Setlisten:
- Blackmoon
- Hurricane
- Faceless
- Time
- Lost
- Obsidian
- H3art
- Hangman
- Silence
- Lighthouse
- The Price We Pay
- True Strenght
- Unite
- Dust
- Finding Peace
- They Preach, We Burn
- The Walking Dead
- Overcome The Setback
- The Golden Sun
- Keep Fighting
- Sorrow
- Prisoners
- Concrete Sun
- Coffin Nail
- Requiem
- The Shelter
- Insight
- Affliction
Zugabe
- Twentyseven
- Fences
Freitagabend in Saarbrücken, heute mal nicht in der Garage, sondern im Studio 30, einem kleinen Club, in dem es richtig zur Sache gehen wird. Leyka aus Mainz starten hier heute ihre Road To Dystopia Tour 2026 und haben sich dafür Generation F. als lokalen Support und Waves Like Walls aus Ingolstadt mit eingeladen.

Um kurz nach 20 Uhr geht es dann auch mit den Lokalhelden los und bereits während des ersten Songs Blackmoon ist klar, Generation F. einzuladen war eine verdammt gute Idee. Die Jungs hauen nicht nur ordentlich einen raus, sie sorgen auch dafür, dass die Bude dank diverser Freunde gut gefüllt und in Feierlaune ist. Neben den obligatorischen Abstandsproblemen in kleinen Clubs und diversen „kommt doch mal näher ran hier“ Aufforderungen wissen die Saarbrücker aber genau, wie man das Publikum anheizt. Vor Time wird da beispielsweise der Refrain mit dem Publikum geübt, das auch fleißig mitsingt und auch ein kleiner Circlepit entwickelt sich. Nach dem letzten Song Lighthouse gibt es auch laute Zugaberufe, aber die Band entschließt sich, die Bühne zu räumen und Platz für Waves Like Walls zu machen.

Diese beginnen nach einer knackig kurzen Umbaupause mit Maniac von Michael Sembello also Introsong, bei dem die LEDs auf der Bühne den Club in Regenbögen tauchen und das Publikum sich schon mal warmgroovt, bevor es dann mit The Price We Pay losgeht. Und wie es in den nächsten 45 Minuten abgeht! Das Studio 30 ist bei weitem nicht ausverkauft, aber trotzdem entfesseln Waves Like Walls eine Wall of Death, mehrere Circlepits und sogar diverse Crowdsurfer werden über das Publikum getragen. Und das bei einer Band, die gerade mal vier der Anwesenden laut eigener Aussage vorher schon kannten. Aber Sänger Michael wird nicht müde zu betonen, dass ihre Bühne die Bühne aller ist und jeder herzlich eingeladen ist, sich von dort ins Publikum zu stürzen. Neben der grandiosen Party kommen die Jungs aus Ingolstadt aber auch auf ernste Themen zu sprechen. Und so hebt bei Unite das Publikum den gestreckten Mittelfinger gegen alle Nazis da draußen in die Luft. Nach großartigen intensiven 45 Minuten räumen aber auch Waves Like Walls die Bühne für den Headliner des Abends.

Leyka aus Mainz hauen kurz nach 22 Uhr in die Saiten und auf die Drums und starten mit Sorrow in den Abend und nutzen die Energie der Vorbands, um das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Und egal ob Prisoners oder zur neuen Single Concrete Sun, das Publikum feiert ausgelassen mit. Auch hier werden etliche Crowdsurfer durch den Raum getragen oder die Menge kreist vor der Bühne ausgelassen. Und auch Shouter Toms Statement „Wir stehen für Vielfalt, Toleranz, gegen Sexismus und dafür, dass die Welt uns nicht scheißegal ist“, wird vom Publikum gefeiert. Songs wie The Shelter krachen einfach unfassbar und lassen hoffen, dass Leyka in Zukunft auch auf deutlich größeren Bühnen auftreten dürfen!

























