Mammoth Mammoth – Volume III Hell’s Likely

“Hippies der Neuzeit!“

Artist: Mammoth Mammoth

Herkunft: Melbourne, Australien

Album: Volume III Hell’s Likely

Spiellänge: 58:10 Minuten

Genre: Hard-Rock/Stoner-Rock

Release: 23.11.2012

Label: Napalm Records

Link: http://www.mammothmammoth.com/

Klingt wie: Orcus Chylde und Monster Magnet

Bandmitglieder:

Gesang – Mikey Tucker
Gitarre – Ben Couzens
Bass – Pete Bell
Schlagzeug – Frank Trobbiani

Tracklist:

  1. Hell’s Likely
  2. Go
  3. Bare Bones
  4. (Up All Night) Demons To Fight
  5. Sitting Pretty
  6. I Want It Too
  7. Bury Me
  8. Another Drink
  9. Let’s Roll
  10. Weapons Of Mass Self Destruction
  11. Slacker
  12. The Bad Oil
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Hard Rock und Stoner Rock haben sich die Australier Mammoth Mammoth aus Melbourne auf die Fahne geschrieben. Die wilde Reise der Musiker aus Downunder hat sie zum österreichischen Label Naplam Records gespült, mit dem sie ihre Künste auf die Platte Volume III Hell’s Likely gepresst haben. Mit diesem Titel reißt die Band sich das erste Mal von ihrem Lieblingstitel Mammoth Mammoth bzw. Mammoth, welche Veröffentlichung Vol I und Vol II bilden, los

Das Cover von Volume III Hell’s Likely ziert eine entkleidete Hippie Dame im tiefen Wald – eine klares Statement zu den Wurzeln der Band, die sich ganz deutlich am Ende der sechziger Jahre bzw. in den frühen Siebzigern befindet. Dazu mischen Mammoth Mammoth Retro Rock-Klänge der Neuzeit, die man von einigen der Ván Records-Bands kennt. Das Resultat sind diverse Black Sabbath-Stafetten im Old School Flair, die mit frischeren Rhythmen versehen werden. Im sehr durchschnittlichen Album brechen jedoch nur selten Hits heraus, die einen großen Wiedererkennungswert besitzen. Diesen Titel dürfen sich jedoch Go und Another Drink einstreichen, wobei der zweite Titel in allen Belangen punkten kann. Another Drink beinhaltet fetzige Riffs, einen eiskalten Refrain und eine Grundstimmung, die bei jedem Rocker auf Anklang stößt. Durch das negative Raster fällt erfreulicher Weise keiner der zwölf Tracks. Die einzelnen Niveauschwankungen, die auf Volume III Hell’s Likely zu vernehmen sind, fallen dabei aber in der ausgeglichenen Masse kaum auf.

 

Fazit: Mammoth Mammoths dritten Streich kann man sich entspannt reinziehen. Den Hörer erwartet zwar kein Hit-Feuerwerk, er wird aber von solider Technik und einer durchgehend schnittigen Spielweise mitgerissen. Wer sich zu den alten Rock-Zeiten bekennt und Interesse an neu eingeschlagenen Old School-Wegen hat, darf Volume III Hell's Likely ruhig auf seinen Geschmack testen. Viel falsch machen kann man hier nicht, auch wenn das Gänsehaut-Feeling ausbleiben dürfte. Anspieltipps: Go und Another Drink
Rene W.
7
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