Minority Sound – Drowner’s Dance

“Aller guten Dinge sind drei“

Artist: Minority Sound

Herkunft: Prag, Tschechische Republik

Album: Drowner’s Dance

Spiellänge: 40:00 Minuten

Genre: Cyber Metal, Industrial Metal

Release: 08.06.2015

Label: MetalGate Records

Link: https://www.facebook.com/minoritysound und http://www.minoritysound.com

Produktion: Recordings im MetalGate Studio unter Libor Kukula, Mix und Mastering von Rom di Prisco

Bandmitglieder:

Gesang und Gitarre – Gulesh
Gitarre und Programmierungen – Otus
Bassgitarre und Backgroundgesang – Petr
Schlagzeug – Šimon

Tracklist:

  1. Whip Him Good
  2. Last Day On Earth
  3. 1000 Years
  4. Epidemic Of Hystery
  5. Freezing Oceans
  6. Generation Z
  7. Hate Calculation
  8. Drowner’s Dance
  9. First Day On Earth
  10. Come Hell

Minority Sound - Drowners Dance

Seit dem Jahr 2007 gibt es die Band Minority Sound aus der tschechischen Hauptstadt. Im Jahr 2008 wurde ein Promo-Album veröffentlicht, es folgten die Alben Analysis und The Explorer. Nun darf man mit dem dritten Album Drowner’s Dance wieder in die unendlichen Weiten des Alls abtauchen. Ob man dabei nun Weltraumschrott oder einen neuen Stern findet, wird sich herausstellen.

Fast schon im Stile der Neue Deutsche Härte startet das Album mit Whip Him Good durch. Da fallen mir sofort Die Krupps oder Stahlmann ein. Aber dabei belassen es Minority Sound nicht, der schnelle Song entwickelt sich fast schon zu einem Techno-Dancetrack, und sorgt bei mir für gute Laune. In die gleiche Kerbe haut auch der Titeltrack Drowner’s Dance. So sind sie beide in meinen Anspieltipps gelandet, denn ich kann mit diesem Mix sehr gut leben 🙂

Auch mit den folgenden Tracks erschaffen Minority Sound eigene Klangwelten. Seien es die relativ bombastisch gehaltenen Last Day On Earth, Generation Z oder First Day on Earth, die schnelleren Epidemic Of Hystery oder Drowner’s Dance oder die beiden Instrumentalstücke Freezing Oceans und Come Hell. Bei 1000 Years und First Day On Earth gibt es auch Klargesang auf die Ohren. Der kommt auf jeden Fall sehr eindringlich rüber und erinnert mich leicht an Peter Heppner von Wolfsheim. Die ansonsten überwiegenden Growls bzw. Shouts gehören auch zu den besseren, da ist mir schon wesentlich Schlimmeres auf die Ohren gekommen.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass das Album schön abwechslungsreich ist, trotz der technischen Spielereien und der teilweise bombastischen Aufmachung noch genug Härte hat, und auch die Spielzeit der einzelnen Songs genau richtig ist.

Fazit: Bei mir haben alle Bands, die im Cyber Metal unterwegs sind, das große "Problem", dass ich sie immer an Mechina messe, und die Messlatte ist sehr hoch. Auch Minority Sound kommen nicht ganz dran, was per se jetzt erst mal nicht überwertet werden muss. Mir haben die 40 Minuten des Albums trotzdem Spaß gemacht, und ich werde die Band definitiv im Auge behalten.

Anspieltipps: Whip Him Good, 1000 Years und Drowner's Dance
Heike L.
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