Pallbearer: enthüllen alternative „Cinema“-Version des ‚Forgotten Days‘-Clips

Pallbearer, die kürzlich die Veröffentlichung ihres vierten Studioalbums Forgotten Days (Nuclear Blast) für den 23.10. angekündigt haben, veröffentlichen heute eine Schwarz-Weiß-Kino-Version des Videos zu dem Titeltrack Forgotten Days, die ihr hier sehen könnt:

Der Clip, der in starkem Kontrast zur Originalversion (https://youtu.be/OuH3pX8tqCg) steht, die Anfang dieses Monats erschien, erinnert an klassische Science-Fiction-Filme wie Solaris, Silent Running und Stalker.

„Als Ben uns diese alternative Version des Videos ‚Forgotten Days‘ schickte, waren wir sofort hin und weg, wie eine einfache Farbveränderung und Verschiebung des Seitenverhältnisses die Stimmung der Geschichte verändert hat“, erklärt Sänger / Gitarrist Brett Campbell über das von Ben Meredith inszenierte Video. „Diese cinematische Version ist voller drückender Klaustrophobie und vertieft das Gefühl des Unbekannten, das in den Schatten des Geistes lauert, indem es von Farbe befreit wird. Wir freuen uns, es heute mit euch zu teilen.“

Die in Little Rock, Arkansas gegründete Band erhielt Anfang des Monats bereits zahlreiches Lob zu dem Titeltrack und seinem ursprünglichen Clip. Revolver bezeichnete den Song als „Sweeping and Melancholic„, während Stereogum sagte, Forgotten Days sei „warm und melodisch„. Consequence of Sound erklärte den sechsminütigen Song zum „zweifellos härtesten Material der Band seit ihrer mittlerweile legendären Demo 2010“ und Metal Injection fügte hinzu, dass er „eine äußerst traurige Aura“ habe, „die man lieben muss„.

Brett Campbell erklärt über den Hintergrund des Tracks: „‚Forgotten Days‘ ist inspiriert von Menschen in meiner Familie und generell Leuten, die ein Alter erreichen, in dem die eigenen Großeltern mit dem Unvermeidlichen konfrontiert sind. Dinge, die passieren, wenn du alt wirst. Es geht um deinen Identitätsverlust, während du weißt, dass es passiert und wie schrecklich es ist. Ich denke, es kann auch auf das angewendet werden, was dich ausmacht.“

Joseph Rowland fügt hinzu: „Auf »Forgotten Days« erkunden wir das, was für uns natürlich erschien. Die Songs geben die Richtung für mich an und dann schreibe ich drauf los. Wir wollten Tracks erschaffen, die instinktiv sind und bei denen es Spaß macht, sie live zu performen – und die auch unsere Fans live genießen können. Wir widmen uns diesmal wieder den groovigeren und härteren Elementen von PALLBEARER. »Heartless« war relativ uptempo und technisch. Dieses Album ist ein wenig offener, aber es haut dich um.“

Das von Randall Dunn (Sunn O))), Earth, Johan Johannson) produzierte Album wurde in den Sonic Ranch Studios in West Texas aufgenommen. Michael Lierly, der Bruder des Schlagzeugers Mark Lierly war erneut für das Coverartwork zuständig und erschuf ein Bild, das zwar grob und doch ausdrucksstark und herzzerreißend ist und perfekt zu der lyrischen Melancholie von Pallbearer passt.

Der Vorverkauf für Forgotten Days startet heute unter dieser Adresse: https://www.pallbearerdoom.com/forgotten-days

Das aus 8 neuen Songs bestehende Album ist in vielen limitierten Versionen erhältlich, darunter Vinyl, CDs und Kassette.

Freunde des Digitalen erhalten den Titeltrack Forgotten Days als Sofortdownload, wenn sie sich das Album jetzt bei iTunes, Amazon Music oder Bandcamp vorbestellen: https://nblast.de/PallbearerFD.

Pallbearer besteht aus Brett Campbell (Gesang/Gitarre), Devin Holt (Gitarre), Joseph D. Rowland (Bass/Gesang) und Mark Lierly (Schlagzeug). Die aus Little Rock, Arkansas stammende Band gründete sich im Jahr 2008 und veröffentlichte bislang drei Alben: Sorrow And Extinction (2012), Foundations Of Burden (2014) und Heartless (2017). Pallbearer erhielten großen Zuspruch von einigen der größten amerikanischen Magazine, wie dem Rolling Stone, der ihre Musik als „wunderschöne Melancholie“ bezeichnete oder der New York Times, die schrieb: „PALLBEARER nehmen sich die verzerrten Gitarren und das Leid des Genres, aber fügen immer wieder Elemente des Optimismus hinzu“, während das Decibel ihnen bereits zwei Mal eine Coverstory widmete und die Band als „majestätisch“ und „außergewöhnlich“ beschrieb.

Weitere Infos:
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