Satan – Earth Infernal

Was Neues von den NWOBHM-Urvätern

Artist: Satan

Herkunft: Newcastle, Großbritannien

Album: Earth Infernal

Genre: Heavy Metal, NWOBHM

Spiellänge: 47:42 Minuten

Release: 01.04.2022

Label: Metal Blade Records

Link: https://www.satanmusic.com 

Bandmitglieder:

Gesang – Brian Ross
Bass – Graeme English
Gitarre – Steve Ramsey
Gitarre – Russ Tippins
Schlagzeug – Sean Taylor

Tracklist:

  1. Ascendancy
  2. Burning Portrait
  3. Twelve Infernal Lords
  4. Mercury’s Shadow
  5. A Sorrow Unspent
  6. Luciferic
  7. From Second Sight
  8. Poison Elegy
  9. The Blood Ran Deep
  10. Earth We Bequeath

Die altvorderen Heavy Metal Recken Satan bringen am 01.04.2022 über Metal Blade Records ihr neues, mittlerweile sechstes Album mit dem Titel Earth Infernal heraus. Für die Fans gibt es das Album Earth Infernal neben der CD in folgenden Vinylversionen zu ergattern:

  • Special Edition LP housed in a slipcase (w/ hot foil embossing) incl. slipmat, patch and huge die-cut sticker (EU excl.)
    • firefly glow marbled (US excl.)
    • 180g black vinyl (EU excl.)
    • light yellow marbled vinyl (EU excl., ltd. 700)
    • orange red brown marbled vinyl (EU excl., ltd. 500)
    • copper brown marbled vinyl (EU excl., ltd. 300)
    • ochre brown marbled vinyl (EU excl., ltd. 200)
    • clear slate grey marbled vinyl (Metal Blade Shop excl., ltd. 200)
    • dark goldenrod marbled vinyl (Bandcamp excl., ltd. 200)

Satan, die Götter des NWOBHM, gründeten sich 1979 und lösten sich 1993 auf. Nach einem einmaligen Auftritt 2004 kamen sie dann 2011 wieder in der Besetzung ihres 1983er-Hammeralbums Court In The Act zusammen. Das beste Line-Up, nach mehreren Wechseln vor allem an den Voices, mit den beiden Gründungsmitgliedern Russ Tippins und Steve Ramsey an den Gitarren, Graeme English am Bass, Sean Taylor am Schlagzeug und natürlich Brian Ross an den Voices. Zwischenzeitlich war man unter dem Namen Blind Fury (1984-1985) und auch als Pariah (1985-1988, 1988-1989 und 1997-1998) in Teilen der Bandbesetzung unterwegs.

Seit ihrem Debüt Court In The Act stehen die Satanisten aus England in oberster Gunst der NWOBHM Jünger. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich selbst bin ja nicht wirklich so ein richtiger Heavy Metal Fan und mag lieber die härteren Gangarten des Metal. Satan bilden da bei mir jedoch eine der wenigen Ausnahmen und konnten mich bisher weder mit ihren Alben und noch viel mehr nicht mit ihren Livekonzerten enttäuschen. Satan sind eine Band, die gerade live die Fans mit ihrer energetischen Art mitreißen kann.

Auch auf ihrem neuen Album Earth Infernal reißen sie ihre Jünger und mich so richtig mit. Ja, es ist das erwartete gute Album der fünf Herren aus Newcastle. Das Gitarrenduo Ramsey/Tippin zeigt mal wieder, wozu es imstande ist. Herrliche Doppel Leads, eines der Markenzeichen der Band. Dazu die unverwechselbaren Vocals von Brian Ross. Graeme English und Sean Tayler, die gnadenlosen Rhythmusgeber.

Als erster Vorbote wurde bereits Burning Portrait als Singleauskopplung veröffentlicht. Ein sehr spannender Song, der von seinen verschiedenen Tempi, der geilen Gitarrenarbeit des bereits oben genannten Duos Ramsey/Tippin und den ausufernden Gesangspartien lebt. Der Song hat eine unglaubliche Dynamik, der bereits eine Vorfreude auf das kommende Album bei mir auslöste.

Und genauso frisch ist Earth Infernal dann auch geworden. Herrliche Breaks formen die Songs auf Earth Infernal immer wieder aufs Neue. Da groovt und rockt es satanisch höllisch heiß. Und auch einmal recht unerwartete Sachen kommen, wie zum Beispiel der Song A Sorrow Unspent, der sogar mit orientalischen Klängen beginnt. Dann erscheinen plötzlich Hummeln in Form der Gitarren, die dem Feuer doch etwas zu nahe gekommen zu sein scheinen und setzen zum großen Hummelflug an.

Satan sind mit einem tollen Album zurück und lassen das Feuer in der Hölle weiter lodern, ohne das Rad des NWOBHM neu zu erfinden.

Satan – Earth Infernal
Fazit
Satan lassen auf Earth Infernal nichts anbrennen und kommen höllisch mit himmlischen Songs zurück. Da muss selbst ich Tribut zollen, obwohl ich eigentlich die härteren Gangarten des Metal mag. Satan ziehen mich immer an!

Anspieltipps: Burning Portrait, A Sorrow Unspen und Poison Elegy
Juergen S.
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