Sunnata – Climbing The Colossus

“Neuanfang im alten Gewand!“

Artist: Sunnata

Herkunft: Warschau, Polen

Album: Climbing The Colossus

Spiellänge: 50:17 Minuten

Genre: Sludge, Doom, Stoner

Release: 24.03.2014

Label: DIY

Link: https://www.facebook.com/sunnataofficial/info

Klingt wie: Satellite Beaver

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – SZY
Gitarre, Gesang – GAD
Bass – DOB
Schlagzeug – ROB

Tracklist:

  1. I
  2. Orcan
  3. II
  4. Asteroid
  5. Seven
  6. III
  7. Path
  8. Stalagmites
  9. Monolith
  10. IV
  11. Fomalhaut
  12. V

Sunnata - Climbing The Colossus

Das Warten hat ein Ende der erste Longplayer der Polen Sunnata ist am Start. Ganz ernüchternd betrachtet haben Sunnata schon einiges auf die Beine gestellt, denn die Band ist das Werk der Namensänderung von Satellite Beaver. Wie es auch sei, unter neuer Flagge bleibt es das Dabütalbum, welches wir heute in die Mangel nehmen wollen.

Wie schon bei Satellite Beaver dreht sich auch bei Sunnata alles darum, die perfekte Mischung aus Sludge, Doom und Stoner für die Songs zu finden. Die vier Warschauer Musiker sind da nicht nur extrem vorbelastet sondern gleichermaßen prädestiniert, diese Kunst auf ein Album zu bringen. Wenn man sich die Tracklist ansieht, fällt einem direkt auf, dass die Formation einfache Nummerierungen gewählt hat. Nach dem kurzen Intro I starten Sunnata in bewährte Sludge Doom-Tiefen. Rauch und Schall entwickeln sich wabenförmig zu einer emporsteigenden dichten, grauen Wolke. Schleppende Rhythmen werden mit vielen druckvollen Basseinlagen unterstrichen, die zudem von tief gestimmten Gitarrensound und hypnotischen Einlagen hinter der Schießbude von ROB geprägt werden. Nach dem ersten Durchlauf versteht man auch schnell, was es mit den nummerierten Tracks auf sich hat: Hinter diesen verstecken sich kurze Intros, die auch innerhalb Climbing The Colossus für Furore sorgen sollen.

Mit Asteroid oder Path beweisen Sunnata, dass sie es auch unter neuem Namen nicht verlernt haben, sich in die Köpfe der Fans zu spielen. Kleine Highlights machen Climbing The Colossus interessant und gleichermaßen hörenswert. Wer von Satellite Beaver gefesselt war, wird es von Sunnata ebenso sein, die – das möchte ich zum Schluss nicht unter den Tisch fallen lassen – auch gesanglich durch eine leichte Black Label Society-Note und den zweistimmigen Einsatz von SZY und GAD eine gute Figur machen.

Rene W.
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