Supercharger – Broken Hearts And Fallaparts

“Hello Mr. Rockabilly!“

Artist: Supercharger

Herkunft: Kopenhagen, Dänemark

Album: Broken Hearts And Fallaparts

Spiellänge: 42:14 Minuten

Genre: Hard Rock, Rock’n’Roll

Release: 14.02.2014

Label: Gain Music Entertainment / Sony Music

Link: http://supercharger.dk/

Bandmitglieder:

Gesang – Mikkel Neperus
Gitarre – Thomas Buchwald
Gitarre – Dennis Samaras
Bassgitarre – Karsten Dines Johansen
Harfe und Keyboard – Lars Rygaard
Schlagzeug – Benjamin Funk

Tracklist:

  1. Like A Pit Bull
  2. Supercharged
  3. Blood Red Lips
  4. Hold On Buddy
  5. Five Hours Of Nothing
  6. Yeah Yeah Yeah
  7. Suzi The Uzi
  8. Hung Over In Hamburg
  9. Get What You Deserve
  10. The Crash
  11. From The Gutter
  12. Goodbye Copenhagen

Supercharger - Broken Hearts And Fallaparts

Es ist schon eine Kunst. Man ist seit fünf Jahren auf den Markt und hat nicht nur schon drei Alben auf dem Markt, sondern auch einen ordentlichen Vertrag bei Gain Music Entertainment in der Tasche, die in der Distribution mit Sony Music quasi per Du sind. Das eröffnet nicht nur einen neuen Markt für die ambitionierten Dänen, sondern sorgt auch dafür, dass man mit Bands wie Hardcore Superstar, Vanity BLVD und der The Final Countdown-Legende Europe in einer Liga spielt.

Wenn man jedoch die Platte mit I Like A Pit Bull beginnt, ist klar, dass man hier alles andere als eine der genannten Bands vor sich hat. Mit tanzbaren Sounds à la Volbeat und Black Star Riders wissen die Jungs eindeutig zu überzeugen. Dass man zwischenzeitig auch an Nickelback denken muss, das mag zwar sicher eher an der Intonation von Sänger Mikkel Neprus liegen als am allgemeinen Klang der dänischen Band.

Die Gitarren spielen zusammen mit den sehr dezent eingesetzten Keyboard- und Harfe-Klängen ein ordentliches Album zusammen. Zu jedem Song wippt man automatisch mit dem Fuß mit und da man nicht nur auf ein Tempo festgelegt ist, bekommt Broken Hearts And Fallaparts eine ganz große Packung Abwechslungsreichtum und bleibt dabei noch simpel (nicht negativ gemeint) genug, um noch massenkompatibel zu bleiben.

Die Produktion ist wie erwartet super und für meine Geschmack hätte der Bass ein wenig härter aus der Abmischung kommen können – jedoch kann man das unter dem Mäntelchen der Geschmackssache unter den Tisch fallen lassen.

Fazit: Wer Motorjesus mag und auf Volbeat steht, jedoch den Gesang von Michael Schøn Poulsen nicht mag, der sollte hier auf jeden Fall blind zuschlagen. Denn mit Supercharger kommt ein neuer Exportschlager aus Dänemark auf uns zu.

Anspieltipps: Suzi The Uzi, The Crash und Goodbye Copenhagen
Kai R.
9.5
9.5
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