The Levitation Hex – The Levitation Hex

“…zu viel des Guten!?“

Artist: The Levitation Hex

Herkunft: Canberra, Australien

Album: The Levitation Hex

Spiellänge: 47:23 Minuten

Genre: Thrash Metal, Progressive Metral, Psychedelic Metal

Release: 12.04.2013

Label: High Roller Records

Link: http://www.levitationhex.net

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Adam Agius
Bass, Gesang – Mark Palfreyman
Gitarre – Scott Young
Schlagzeug – Ben Hocking

Tracklist:

  1. The Longest Path Possible
  2. Manipular
  3. Scratch A Life And Find A Thief
  4. Depressedemic
  5. Internal Chatter
  6. A Breathing Aparatus
  7. Breaking Point
  8. Flirting With Schizophrenia
  9. Dream Defecit

The Levitation Hex - The Levitation Hex

Bevor ich mir eine Band zu Gemüte führe, von der ich bis dato noch nichts gehört habe, mache ich es gerne einfach mal so, dass ich mir ein paar Hintergrundinformationen zum bisherigen Schaffen der Band einhole. Da das auch bei The Levitation Hex der Fall war, hieß es: Google anschmeißen und – man höre und staune – der kreative Kopf der ganzen Bande, Adam Agius, ist kein unbeschriebenes Blatt. Stolze 23 Jahre war er der Kopf der Death Progressive Metaller von Alchemist. Na, wenn das mal nicht die Erwartungshaltung an die Platte in die Höhe schraubt.

Gut. Genug informiert. Jetzt heißt es ran an’s Eingemachte. Fix den Silberling in die heimische Anlage geschmissen, Boxen ausgerichtet – check! Lautstärke auf 11 – check! …dann zeigt mal, was ihr Jungs da so fabriziert habt. Zur Eröffnung hören wir wundervoll entfremdete Gitarren, die sich episch daherzupfen sowie einen Synthesizer, der ein angenehmes Bett unter die Saiteninstrumente legt und einen Schlagzeugbeat, der mächtig marschierend daherpoltert. Schön! Gut eingestimmt auf ordentlich Metal!? Ja?…Perfekt! WUAAAAAARRRRGH!!!…Nach dem wundervoll eingestimmten Intro bläst es einen um. So muss das sein! Doublebass-Attacken und ordentlich Gebrüll. Das ist die Stelle, wo es dann nicht mehr so progressive daherkommt, aber dafür sehr kraftvoll und mit viel Liebe zum Detail. Überhaupt hat die Platte sehr viele soundtechnische Spielereien, die beim Hören einiges an
Abwechslung bieten und immer mal wieder eine kreative Untermalung der eigentlichen Instrumente darstellen. Das Problem ist nur, dass sich all die schönen Spielereien und auch schönen Harmonien immer nur in den Intros wiederfinden. Nach dem Intro, das nahezu jeder Song hat, wird es eher spartanisch was die Riff-Vielfältigkeit und Variation angeht. Da kann es dann schnell monoton werden. Vor allem, da die meistens Songs von einer gewissen Länge geprägt sind und vom Schlagzeug auch keine groovigen Parts kommen, sondern fast immer nur die altbekannte Doublebass, die durch den Song donnert.

Fazit: Das The Levitation Hex-Album ist voll schöner Parts und bietet sehr viel Schönes, jedoch u.a. durch die Länge und Homogenität der einzelnen Songs ein gewisses Langeweile-Potenzial. Wollen wir hoffen, dass die Jungs für die nächste Scheibe ein bisschen mehr Abwechslung in alles, was nach den Intros kommt, packen können. Anspieltipps: The Longest Path Possible, Depressedemic und Dream Deficite

Fazit: Das The Levitation Hex-Album ist voll schöner Parts und bietet sehr viel Schönes, jedoch u.a. durch die Länge und Homogenität der einzelnen Songs ein gewisses Langeweile-Potenzial. Wollen wir hoffen, dass die Jungs für die nächste Scheibe ein bisschen mehr Abwechslung in alles, was nach den Intros kommt, packen können. Anspieltipps: The Longest Path Possible, Depressedemic und Dream Deficite
Patrick S.
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