Therion: veröffentlichen Single & Musikvideo „Tuonela“

Das neue Album Leviathan ist am Freitag erschienen

Am Freitag ist Therions 17. Studioalbum Leviathan erschienen! Das Album wurde mit viel Lob überschüttet und von der Kritik gefeiert, und die schwedischen Symphonic-Metal-Vorreiter sind ganz besonders stolz, zur Feier der Veröffentlichung gleich noch ein neues, wunderbares Musikvideo zum Song Tuonela präsentieren zu können. Euch erwarten Dämonen, Schwertkämpfe, Feuer, Blut, Drama & eigentlich alles, was sonst noch episch ist, in nur einem Video vereint! Viel Spaß!

Als Gast leiht übrigens der ehemalige Nightwish-Sänger & -Bassist Marko Hietala dem Song seine Stimme.

Therion – Mastermind Christofer Johnsson meint dazu:
„Wie jeder andere auch bin ich sehr traurig und war überrascht, zu lesen, dass Marko Nightwish verlässt. Dennoch verstehe ich auch seine Beweggründe und es gibt nicht wenige, die über genau die gleichen Dinge frustriert sind.
Aber Marko war als professioneller Musiker in verschiedenen hochwertigen Bands seit Mitte der 80er aktiv, also bin ich mir absolut sicher, dass wir seine Rückkehr in die Szene in naher Zukunft erwarten können. Er ist einfach zu gut, um sich nicht mit Musik zu beschäftigen. Für den Moment hoffe ich, dass er sich genug Zeit nimmt, zu sich selbst zu finden und die gesamte Energie und Inspiration zurück zu erlangen.“

Hier ist das Video der letzten Therion-Single Die Wellen Der Zeit: https://youtu.be/ESR1Fe5XfpU
Das Lyric-Video der Single Leviathan: https://youtu.be/t1h0pdsC6wQ

Johnsson hält Wort und liefert mit Leviathan ein Album ab, welches absolutes Hitpotenzial hat. Sperrige und hochkomplexe Arrangements sind eingängigen Songstrukturen gewichen. Dennoch wird genügend Abwechslung geboten. Ob der geniale Opener The Leaf On The Oak Of Far, das balladeske Die Wellen Der Zeit oder das hymnenhafte Nocturnal Light. Die Songs haben allesamt eins gemein: Sie kommen auf den Punkt.“ – Das schreibt unser Time For Metal Redakteur Christian K. über Leviathan. Neugierig geworden? Hier kommt ihr zu seinem Review.

Leviathan Tracklist:
1. The Leaf On The Oak Of Far
2. Tuonela
3. Leviathan
4. Die Wellen Der Zeit
5. Aži Dahāka
6. Eye Of Algol
7. Nocturnal Light
8. Great Marquis Of Hell
9. Psalm Of Retribution
10. El Primer Sol
11. Ten Courts Of Diyu

Leviathan ist in diesen Formaten erhältlich:
– CD Jewelcase
– CD Digipak
– Ltd. CD Digipak + Patch (500 Stück / nur Mailorder)
– Black LP
– Clear LP (300 Stück)
– Gold LP (300 Stück / nur Mailorder)
– Silver LP (600 Stück / USA – exklusiv)

Therion haben sich schon immer selbst herausgefordert, wenn es darum ging, neue Wege zu gehen und dennoch ihren musikalischen Wurzeln treu zu bleiben. Auf ihrem 17. Album haben Mastermind Christofer Johnsson und sein Bandkollege Thomas Vikström etwas erschaffen, was bisher für beide völlig undenkbar gewesen wäre. „Wir haben das Einzige in Angriff genommen, was wir von all diesen Möglichkeiten noch nicht ausprobiert haben“, erklärt Christofer. „Wir haben beschlossen, den Fans das zu geben, nach dem sie schon so lange fragten. Leviathan ist das erste Album, das wir ganz bewusst mit Therion Hits vollgepackt haben.“

Als Therion 1988 durch Namensänderung der bereits bestehenden Band Blitzkrieg, die ein Jahr vorher gegründet wurde, entstanden, bezog Christofer seine Inspiration noch von klassischen Metalalben wie SlayerReign In Blood. Am Anfang orientierten sich die Schweden klar am Death Metal, ein Genre, welches sie mit Alben wie ihrem Debüt Of Darkness… (1991) mitgeprägt haben. Aber selbst in diesen anfänglichen Zeiten war da schon der Hauch von etwas “Anderem” unter der rauen Oberfläche.

Quelle: Nuclear Blast GmbH

Heute ist der Einsatz von weiblichen Stimmen ein weiteres essenzielles, über Zeit ausgereiftes Element in der Musik von Therion. In die Welt des Extreme Metal eingeführt wurde dieses Element von Celtic Frost auf To Mega Therion im Jahr 1985. Therion begannen mit sowohl männlichen als auch weiblichen Vocals, die sich schon in ihrem zweiten Album Beyond Sanctorum (1992) zu einem kirchlich anmutenden Chor verbanden. Mit den symphonischen Alben Masses: Ho Drakon Ho Megas (1993) und Lepaca Kliffoth (1995) arbeitete Christofer weiter seinen markanten Sound aus, mit der schrittweisen Entwicklung in Richtung Clear Vocals und mehr Keyboard. Mit Theli hatten sich die Schweden dann bereits den festen Ruf aufgebaut, die Grenzen des 90er Metals zu sprengen – in Gesellschaft von Bands wie TiamatThe Gathering und Moonspell, die damals oft als Gothic Metal bezeichnet wurden.

Auf dem Weg ihrer Weiterentwicklung dehnten Therion nicht nur die Grenzen ihrer Szene, sondern dienten auch vielen anderen als Inspiration: Auf A’arab Zaraq – Lucid Dreaming (1997) erkundete Christofer die Musik des Nahen Ostens im Metal, womit er schon 1992 begonnen hatte, während Secret Of The Runes (2001) sich sogar stellenweise schwedischer Texte bedient. Während Kritiker verwirrt waren und Fans oft vor eine Herausforderung gestellt wurden, waren Therion ihrer Zeit manchmal einen Schritt voraus, sodass ihre Musik oft erst im Nachhinein wirklich wertgeschätzt wurde. Selbst das 25. Jubiläumsalbum der Band, Les Fleurs Du Mal ist in der Zwischenzeit über den anfänglichen Schock erhaben, den das Album ausgelöst hat und wird in Sachen Streaming nur von dem Klassiker Vovin (1998) übertroffen.

Als sich Christofer mit der Frage beschäftigte, was folgen sollte, nachdem das dramatische Beloved Antichrist (2018) seine musikalische Mission erfüllt hatte, war die Antwort: Leviathan – benannt nach dem riesigen See-Ungeheuer aus der Jüdisch-Christlichen Mythologie, die in babylonischen Überlieferungen wurzelt. Therion haben ein großartiges Hit-Album erschaffen, und zum ersten Mal überhaupt werden die Fans der Schweden nicht gebeten, etwas Neues zu entdecken, sondern sich einfach nur zurückzulehnen und das Beste ihrer Band zu genießen!

Therion online:
https://de-de.facebook.com/therion/
https://www.instagram.com/therionband/
https://twitter.com/_Therion
https://www.therion.se/
https://www.nuclearblast.de/therion

Quelle: Nuclear Blast Records

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