Thundermother: Fotoshooting und einziges Dänemark-Konzert in Kolding am 02.03.2019

“Schweden Metal von Thundermother in Kolding – Einziger Dänemark-Gig 2019!“

Eventname: Live And Loud Tour 2019

Headliner: Thundermother

Vorband: The Slowstarters (Kolding)

Ort: Godset in Kolding, Dänemark

Datum: 02.03.2019

Kosten: 150 DKK

Genre: Heavy Metal, Heavy Rock

Besucher: etwas über 100

Veranstalter: Seaside Touring

Links:  http://thundermother.com/
https://www.godset.net/
https://www.seaside-touring.com/

Setlisten:

[cbtabs][cbtab title=“The Slowstarters“]

  1. Mr. Regular
  2. Promise
  3. Pitchforks
  4. F.T.T.F.
  5. Pleasures
  6. Long cold
  7. WNF

[/cbtab][cbtab title=“Thundermother“]

  1. Whatever
  2. Cheers
  3. Revival
  4. Racing On Mainstreet
  5. Hanging At My Door
  6. Hellevator
  7. It’s Just A Tease
  8. Follow Your Heart
  9. Ripe Your Heart Out
  10. Enemy

Encore

  1. Quitter
  2. Deal With The Devil
  3. Shoot To Kill
  4. Fire In The Rain[/cbtab][/cbtabs]

Nachdem wir gestern schon beim Tourauftakt in Wacken waren (hier geht´s zum Bericht), lassen wir uns die Einladung, das einzige Dänemarkkonzert im Godset in Kolding zu besuchen, nicht entgehen. 18:00 Uhr: Wir sind viel zu früh vor Ort. Es weht ein eisiger Wind und es beginnt zu regnen. Tourmanager Michael Thiesen von Seaside Touring lädt uns ein, doch schon einmal hineinzukommen. Da wir aufgrund der Wetterlage auf einen Stadtrundgang verzichten, freut uns diese Einladung natürlich. Das örtliche Personal freut sich über die „German Press“. Wie so häufig geht es in Dänemark eh lockerer zu. Keine Securitys, keine Leibesvisitationen, lockere Zuschauer und entspannte Veranstalter. Dazu eine stylische Location. Bei dem Godset handelt es sich um einen alten Güterbahnhof am Hafen, der topmodern renoviert daherkommt.
Die Wartezeit wird uns allerdings überraschend und genial verkürzt.
Da Michael für Seaside Touring einen professionellen Fotografen für neue Promo-Aufnahmen engagiert hat, lädt er uns ein, exklusiv für Time For Metal auch ein paar Aufnahmen der Band zu machen und das Shooting zu begleiten. Diesen „Bonscher“ lassen wir uns natürlich nicht entgehen.


Um 21:00 Uhr fangen dann die Koldinger Lokalmatadoren The Slowstarters an. Die von der Band selbst gewählte Bezeichnung „Rock ’n‘ Roll“ halte ich für stark untertrieben. Die Fünf geben richtig Gas und erinnern mich zeitweilig an die Dead Kennedys. Die Jungs hatten in dieser Location sogar schon ein Headlinerkonzert und so eines würde ich mir gerne auch noch einmal antun. Sie sind auch die bisher erste Band, die ich kennenlernen durfte, die eine Schnapsflasche am Schlagzeug befestigt hat. Daraus werden die Zuschauer vor der Bühne und sie selbst immer wieder bedient. Zumindest wissen die Jungs mit Fotografen umzugehen und setzen sich gut in Szene. Die schon zahlreichen dänischen Zuschauer wissen den Gig zu schätzen, feiern ordentlich ab. Auch Thundermother Gitarristin Filippa Nässil kommt aus dem Backstage-Bereich heraus, um sich die Darbietung nicht entgehen zu lassen.

Nach knapp 30 Minuten ist dann Ende und die Bühne wird für Thundermother hergerichtet. Natürlich dürfen diverse Getränke nicht fehlen und einige Dosen Bier werden bereitgestellt. Neben uns trifft man eine Gruppe deutscher Fans wieder, die man schon mehrfach auf Konzerten der Schwedinnen gesehen hat. Wir nutzen die Zeit, um uns ein wenig auszutauschen.

Pünktlich um 22:00 Uhr beginnen dann Thundermother ihren Auftritt. Gewohnt mit Whatever rocken die Schwedinnen um ihre Frontfrau Guernica Mancini los. Filippa Nässil, Bandleaderin und Gitarristin, steht links auf der feinen Bühne und liefert die Riffs. Rechts außen ist Sara Pettersson am Bass und auch gewohnt erst mal noch mit Sonnenbrille. An den Drums sitzt Emlee Johannsen und hämmert auf die Felle. Im Gegensatz zum gestrigen Konzert in Wacken ist die Bühne gut ausgeleuchtet und wird auch nicht mit Stroboskopen befeuert.
Da wir Thundermother bereits einige Male gesehen haben, kennen wir die Show. So spielt Filippa auch schon mal die Slides mit einer auf ex geleerten Bierflasche oder macht einen Ausflug ins Publikum, um auf der Gitarre ein gutes Solo hinzulegen. Cheers, Revival und Racing On Mainstreet sind die nächsten Songs. Der Saal ist nicht voll, aber die Zuschauer gehen gut ab. Wir dürfen über die gesamte Show hinweg Bilder machen, was für den gestrigen Abend entschädigt. Die gleiche Setliste, wie am Vortag bietet im regulären Teil zehn Songs, die mit Freude, Spiellust und Energie dargeboten werden. Das machen sie immer, aber man spürt heute eine andere, besondere Energie. Guernica Mancini kommuniziert auf Dänisch mit dem Publikum. Nach knapp einer Stunde beginnt dann bereits der Zugabenblock, der immerhin noch vier Songs bereithält. Sara Pettersson macht es Filippa nach und springt von der Bühne. Allerdings ist ihr Ausflug nicht so ausgedehnt und sie flüchtet nach einer kurzen Runde wieder auf die Bühne. Nach Fire In The Rain ist dann endgültig Schluss. Wie gewohnt erscheinen die Damen rund eine viertel Stunde nach dem Gig, um für Ihr Merchandising zu werben und auch das eine oder andere Autogramm zu verteilen.

Fazit: Ein kurzweiliger Abend, der musikalisch zwar bei Thundermother keine Überraschung bot, aber alle Fans zufriedenstellt. Eine lokale Supportband, die begeistert hat und als Krönung das Shooting. Wenn sich ein Ausflug gelohnt hat, dann der heutige!

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