Time For Metal: Die Top 5-Alben des Jahres 2020 unseres Teams – Heute: Paul M.

Teil 11 von 18

Wie in den vorangegangenen Jahren haben wir auch in diesem Jahr im Time For Metal-Team gefragt, was denn für jeden die musikalischen Highlights waren. Dafür haben unsere Teammitglieder ihre ganz persönlichen Lieblingsalben rausgesucht.

Neben einem Hörbeispiel haben wir für die Top 5 auch jeweils den Link zu unserem Review aufgeführt, damit ihr noch einmal nachlesen könnt, warum das Album seinen Platz in den ganz persönlichen Top 5 des Jahres 2020 gefunden hat. Neben diesen Top 5 – die übrigens kein Ranking darstellen, sondern in zufälliger Reihenfolge genannt sind – gibt es auch immer wieder mal die eine oder andere persönliche Empfehlung unserer Teammitglieder, also viel Spaß bei der Lektüre!

Das Jahr 2020 war für meine Szene beziehungsweise für meine Lieblingsbands ein voller Erfolg. Die konzertfreie Zeit wurde, zumindest meiner Meinung nach, von sehr vielen sehr gut genutzt und die Alben sind überdurchschnittlich geworden. Dass kein Druck auf den Bands lastete, hat man gemerkt, deshalb war es auch für mich sehr schwer, eine Top 5 Liste zu erstellen, aber es ist mir dann doch gelungen.

Varg – Zeichen

Ich habe Varg erst Anfang dieses Jahrs durch meine Freundin kennengelernt, richtig verhört habe ich mich dann in Varg mit dem Meisterwerk Zeichen, welches unschlagbar ist. Das Werk strotz nur so vor Brutalität, Geschrei und verführerischen Melodien und steht bei mir ganz oben auf der Liste.

Nachtblut – Vanitas

Ein typisches Nachtblut Album, welches die typischen Züge von den Vorgängern aufgreift und wieder alte Rhythmen und Grooves in den Vordergrund stellt. Obwohl das Album nicht die gewohnte Härte beinhaltet, ist es durch die neu eingesetzten Instrumente (wie beispielsweise die Leier) und die Melodien absolut empfehlenswert.

Ghøstkid– Ghøstkid

Sushi startet seine Solokarriere und das macht er echt gut. Wem Eskimo Callboy zu leicht waren, bekommt mit Ghøstkid ein rotziges, aber extrem stimmiges Album vorgelegt, welches kritische Themen behandelt. Die Sushi-typischen Growls und Schreie sind in vielen verschiedenen Formen vorhanden und verleihen der Platte die gewisse Form von Hass.

Ozzy Osbourne – Ordinary Man

Der Metal-Opa – unvorstellbar, dass Ozzy noch ein Album aufgenommen hat, welches sich absolut sehen lassen kann. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass dieses Album bei mir hoch und runter läuft. Es ist stimmig von vorne bis hinten und geniale, teils spektakuläre Melodien und Rhythmen werden von unserem Ex-Black Sabbath Sänger stimmlich vertont, als wäre er wieder 20 Jahre alt.

Karg – Traktat

Um die bedrückende Stimmung 2020 widerzuspiegeln, haben es sich Karg nicht nehmen lassen, genau diese musikalisch umzusetzen. Ein knallhartes Album, welches von Trauer, Leid und Sehnsucht erzählt, spiegelt meine Gefühle zu Pandemieanfang wider. Klassische Black Metal Rhythmen setzen sich mit weinenden Melodien zusammen, die von J.J. hasserfüllt unterlegt werden und damit erneut gezeigt haben, dass Musik auch sehr emotional sein kann.

Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast
<iframe src="" width="100%" height="185">
Where To Listen: