“Geheimtipp auf dem Weg zur Spitze!“
Artist: Tribulation
Herkunft: Arvika, Schweden
Album: The Children Of The Night
Spiellänge: 56:33 Minuten
Genre: Death Metal, Metal, Rock
Release: 20.04.2015
Label: Century Media Records
Link: https://www.facebook.com/Tribulationofficial?fref=ts
Bandmitglieder:
Gesang, Bass – Johannes Andersson
Gitarre – Jonathan Hultén
Gitarre – Adam Zaars
Schlagzeug – Jakob Ljungberg
Tracklist:
1. Strange Gateways Beckon
2. Melancholia
3. In The Dreams Of The Dead
4. Winds
5. Själaflykt
6. The Motherhood Of God
7. Strains Of Horror
8. Holy Libations
9. Cauda Pavonis
10. Music From The Other
Tribulation haben einen sensationellen Aufstieg erreicht, ihr bereits viertes Studioalbum ist am 20.04.2015 über Century Media Records erschienen. Wer die Gruppe aus Schweden noch nicht auf dem Zettel haben sollte und sich fragt, warum zur Hölle das Label die vier Musiker unter Vertrag nimmt, wird mit The Children Of The Night die passende Antwort finden. Meine Wenigkeit durfte zwei Tage vor Release die Kunst der vielseitigen Death Metaler auf dem Schlachtfest erleben. Filigran, energiegeladen und stets am Limit ist die Kombo aus Arvika wohl einer der Entdeckungen 2015.
Das heiße Eisen The Children Of The Night wird mit Strange Gateways Beckon in die Glut des Ofens geschoben. Dort entwickelt sich der Todesmetal zu einer festen Maße, die wie eine scharfe Klinge durch die Luft schneidet. Rockige Riffs, ein Feeling der guten alten Dissection-Zeit mit einer Portion von Satyricon in der Neuzeit erschafft eine spannende Balance aus Death und Black Metal-Passagen. Mitten in diesen Parts wuchern wie Unkraut okkulte Rockmelodien, die für den perfekten atmosphärischen Sound sorgen. Zum Headbangen lädt unter anderem Melancholia ein – mein persönlicher Lieblingstrack, der durch einen geilen Rhythmus besticht. Was sich im Hause Tribulation aufbaut, ist nicht von schlechten Eltern, es passt einfach alles. Zermürbende Stücke wie Winds oder Strains Of Horror stehen im Einklang zu facettenreichen Melodienläufem wie beim kürzesten Werk Cauda Pavonis. Wer bereits beim Opener Strange Gateways Beckon angefixt ist, wird seine Finger nicht mehr von The Children Of The Night lassen können und dieses das ganze Jahr noch abfeiern!