A Long Way To Fall – Hatemosphere

“So wird das wohl eher nichts“

Artist: A Long Way To Fall

Herkunft: Stuttgart, Deutschland

Album: Hatemosphere

Spiellänge: 22:08 Minuten

Genre: Metalcore

Release: 21.04.2017

Label: Rockaine Records

Link: https://www.facebook.com/ALongWayToFall/

Bandmitglieder:

Gesang – Bastian
Gitarre – Daniel
Gitarre – Kevin
Bassgitarre – Pascal
Schlagzeug – Thiemo

Tracklist:

  1. Intro
  2. My Prison
  3. Put It To Rest
  4. Hatemosphere
  5. Wrong Way
  6. Out Of The Black
  7. Against The Tide

 

Schon ziemlich lange schlummert die Debüt-EP Hatemosphere von A Long Way To Fall bei uns im Reviewpool. Aber bei dem Tag „Metalcore“ habe ich dann doch mal zugegriffen, denn da haben mich in diesem Jahr schon einige Bands positiv überrascht. Gegründet wurden A Long Way To Fall tatsächlich erst Mitte 2016, da waren sie aber fleißig mit ihrem Erstlingswerk.

Das mit der positiven Überraschung schaffen A Long Way To Fall mit ihrer EP aber leider überhaupt und gar nicht. So ziemlich von der ersten bis zur letzten Sekunde Metalcore-Songs, die man schon tausend Mal und öfters gehört hat. Da bleibt überhaupt und gar nichts hängen, außer vielleicht die sehr geilen Riffs, aber die erwarte ich auch bei Metalcore-Songs, also auch nichts Besonderes. Bastian ist sicherlich ein guter Shouter und agiert sogar ziemlich ausdrucksstark, was auch nicht alle schaffen. Clean Vocals gibt es auf diesem Album auch, für die ebenfalls Bastian zuständig ist. Ich mag Clean Vocals, wenn sie denn gut gemacht sind, was noch weniger Bands schaffen. Bei vielen Bands klingen die Clean Vocals auf den Alben gut, live ist man dann oft mächtig enttäuscht. A Long Way To Fall sind dann wenigstens so ehrlich, gleich auf dem Album zu zeigen, dass sie bzw. Bastian die Clean Vocals eigentlich nicht wirklich gut beherrschen.

Damit ist eigentlich schon alles gesagt, was es zu diesem Album zu sagen gibt. Auf die einzelnen Songs einzugehen, lohnt sich nicht, das ist Massenware wie die berühmten Drei-Euro-Shirts bei irgendeiner der diversen Modeketten.

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte, hier gibt es das Video zu Put It To Rest:

Fazit: Ich will ja nicht allzu böse klingen, aber, um mal mit dem Bandnamen zu spielen, mit solchen Alben ist der Weg nach unten nicht allzu lang. Wenn auch durchaus Talent vorhanden sein mag, kann man mit Songs, die nicht wirklich Wiedererkennungswert haben oder zumindest mal im Ohr hängen bleiben, nicht aus dem großen Haufen der Metalcore-Bands herausragen. Schade eigentlich, ich mag diese kleinen Bands, die immer wieder mal auftauchen, sich den A… aufreißen und so viel Zeit, Energie und natürlich auch Geld in das stecken, was sie lieben. Aber A Long Way To Fall werden eher wieder ab- als weiter auftauchen.

Anspieltipps: man kann sich alle Songs anhören, muss man aber nicht
Heike L.
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