After All – Dawn Of The Enforcer

Eine sehr gut arrangierte Scheibe, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wird!“

Artist: After All

Album: Dawn Of The Enforcer

Spiellänge: 42:77 Minuten

Genre: Kombination aus Thrash,Power und Melodic Metal

Release: 08.06.2012

Label: Van Records

Link: http://www.afterall.be

Klingt wie: Helloween

Produziert in: Infamous Unisound Studios , Örebru (Schweden) von Dan Swanö

Bandmitglieder:

Gesang – Sammy Peleman
Gitarre – Dries van Damme
Gitarre – Christoph Depree
Bass – Frederick Van Massenhove
Schlagzeug – Kevin Strubbe

Tracklist:

  1. Parasite Within
  2. Timeless Mashine
  3. Digital War
  4. Spread The Infamy
  5. Becoming The Matyr
  6. To Breach and Grieve
  7. Demolition Course
  8. Betrayed By The Gods
  9. My Own Sacrifice
  10. Devastation Done
  11. End Of Your World
AfterAll-DawnOfTheEnforcer-cover-2012-mai

Nun ist es endlich so weit: das in anderen Ländern so groß und gut angepriesene achte Album von After All aus Belgien ist endlich da und ich kann es kaum erwarten, den Silberling in den CD-Player zu legen. Allein das CD Cover, was sich deutlich von den anderen Covern abhebt, lässt die Erwartungen schon steigen. Nach einem kurzen Intro geht es mit Parasite Within richtig zur Sache. Hier hört man das, was man die Kombination aus Thrash, Power und Melodic Metal nennt. Ich muss sagen: richtig geil gemacht! Jetzt hab ich Lust auf mehr und bin gespannt, ob der Rest des Silberlings das Niveau halten kann. Was sollte ich jetzt anderes schreiben als „Yeah, After All legen im dritten Song Digital War, bei dem Sänger Sammy Peleman Shouts à la Michael Kiske heraushaut, noch einen drauf!“?

Bis zum sechsten Track geht es im gleichen Muster, bei dem der Hörspaß die Tendenz nach oben aufrechterhält, weiter. To Breach and Grieve könnte man als ersten Break auf dem Silberling bezeichnen. Durch das langsamere Tempo tut dieser aber durchaus gut und ist sehr gut arrangiert. Wer jetzt denkt, dass die Luft raus ist, wird mit Demolition Course eines Besseren belehrt. Dieser Song geht direkt auf die Zwölf, die Shouts von Sammy Peleman gehen – wie sagt man so schön – „durch Mark und Bein“. Mit Betrayed by the Gods lassen die Jungs aus Belgien ihr ganzes musikalisches Können aufblitzen und zeigen ihre ganze Erfahrung, die sie in den vergangenen sieben Alben sammeln konnten!

My own Sacrifice, Devastation und End of Your World werden dann meiner Meinung dem Hörer noch etwas schneller präsentiert und runden den ganzen Silberling ab. Nach ganzen elf Stücken ist dann leider Schluss. Leider, dennAfter All könnten noch Stunden auf dem Niveau laufen. Und ganz ehrlich gesagt kannte ich die Band bis zum heutigen Tag noch nicht einmal. Nach dem Album wird sich das in Zukunft ändern! Auf Dawn Of The Enforcer hat Ausnahmeproduzent Dan Swanö wiedermal ganze Arbeit geleistet und zudem haben After All einmal mehr bewiesen, dass sie zurecht mit Bands wie Sacred Reich, Sepultura, Anthrax, Candlemass, Exodus, Agent Steel, Life of Agony, Paradise Lost und vielen, vielen anderen Metalgrößen durch die Lande ziehen.

Fazit: Eine sehr gut arrangierte Scheibe, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Auf Dawn Of The Enforcer geht es von der ersten Minute an steil zur Sache. Zur Mitte hin kommt dann der Break, der vermuten lässt, dass die Luft raus ist – das Gegenteil ist hier jedoch der Fall. After All legen noch einen drauf und gehen noch steiler in die nächsten Tracks. Musikalisch gibt es nichts zu meckern, einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass die Shouts von Sänger Sammy Peleman hier und da etwas zu langgezogen sind. Man hat hier wirklich nicht zu viel versprochen! Alles in Allem ist das eine Band, die ich mir auf jeden Fall irgendwann einmal live ansehen werde. Zudem wird dieses Album in nächster Zeit öfter meinen CD-Player verwöhnen. Wer von der älteren Fraktion auf alte Helloween à la Walls of Jericho usw .steht, der sollte sich unbedingt die Jungs von After All mal anhören.

Fazit: Eine sehr gut arrangierte Scheibe, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Auf Dawn Of The Enforcer geht es von der ersten Minute an steil zur Sache. Zur Mitte hin kommt dann der Break, der vermuten lässt, dass die Luft raus ist - das Gegenteil ist hier jedoch der Fall. After All legen noch einen drauf und gehen noch steiler in die nächsten Tracks. Musikalisch gibt es nichts zu meckern, einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass die Shouts von Sänger Sammy Peleman hier und da etwas zu langgezogen sind. Man hat hier wirklich nicht zu viel versprochen! Alles in Allem ist das eine Band, die ich mir auf jeden Fall irgendwann einmal live ansehen werde. Zudem wird dieses Album in nächster Zeit öfter meinen CD-Player verwöhnen. Wer von der älteren Fraktion auf alte Helloween à la Walls of Jericho usw .steht, der sollte sich unbedingt die Jungs von After All mal anhören. Anspieltipps: Demolitian Course , Digital War und My own Sacrifice
Rene W.
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Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast
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