Blizzard Hunter – Heavy Metal To The Vein

“Wilder Ritt auf der 80er Jahre Heavy Metal-Welle!“

Artist: Blizzard Hunter

Herkunft: Peru

Album: Heavy Metal To The Vein

Spiellänge: 49:08 Minuten

Genre: Heavy Metal, Speed Metal

Release: 19.06.2105

Label: Pure Underground Records

Link: https://www.facebook.com/BlizzardHunter

Bandmitglieder:

Gesang – Sebastian “Dragon” Palma
Gitarre – Lucho Sanchez
Gitarre – Toño “Wild Rocker” Rojas
Bassgitarre – Lalo “Indú” Salas
Schlagzeug – Daniel “Frost” Ruiz de Castilla

Tracklist:

  1. Conqueror Of Destiny
  2. I’m On My Way
  3. Heavy Metal To The Vein
  4. Heart Of Fire (Vampire Hunter’s Song
  5. Nemesis (Feel My Strength)
  6. Ghost Rider
  7. The Murder
  8. My Revenge
  9. The Joke
  10. The Final Judgment

Blizzard Hunter - Heavy Metal To The Vein - Albumcover

Blizzard Hunter gründeten sich im Jahr 2006 als Cover bzw. Tribute Band und brachten mit Heavy Metal To The Vein ihr Mitte 2015 ihr erstes Full Length Album auf den Markt.

Nun denn, das Werk beginnt mit Conqueror Of Destiny und einer ziemlich merkwürdig-verzerrten Erzählerstimme, die mich (nicht vor Erwartung, sondern eher mit der Bitte um Erlösung) hoffen lässt, dass doch endlich die Musik beginnen möge. Der darauffolgende Gitarrenpart gefällt mir wirklich gut und ich freue mich dann doch über dieses instrumentale Intro. Im zweiten Song kann man dann endlich auch mal dem Sänger Sebastian Palma lauschen. Mir hat es besser ohne Gesang gefallen. Traurig aber war. Ich weiß, dass derzeit die 80er Jahre Heavy/Speed Metal-Ära ein Comeback feiert, jedoch reite ich so gar nicht auf dieser Welle mit, obwohl ich mit Genregrößen der Zeit durchaus sehr gut etwas anfangen kann, aber mal ganz ehrlich… Erfindet hier eigentlich noch irgendeine Band das Rad neu? Nachdem die ganz Großen hier schon fast alles gespielt haben, ist es für jeden Nachfolger einfach nur schwierig, Individualität zu beweisen.

Fazit: Schwierige Sache. Ich für meinen Teil muss gestehen, dass ich nichts vom aktuell aufkommenden Hype des Heavy Metals/Speed Metals der 80er Jahre halte und auch generell Probleme habe mit Sängern, die in den meisten Parts fast schon feminin-kreischend klingen. Die Gitarrenarbeit ist in Ordnung, jedoch nicht annähernd herausragend, dass es für mich genügen würde, hier eine Empfehlung auszusprechen. Solltet ihr – anders als ich – euch freuen, dass diese Art der Musik wieder im Kommen ist, könnt ihr gern mal in Heavy Metal to The Vein reinhören, bei mir wird es definitiv nicht mehr laufen.

Anspieltipps: Conqueror Of Destiny und Heart Of Fire (Vampire Hunter’s Song)
Petra D.
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