Boarding School

“Wenn die Geschichte der Nervenkitzel ist!“

Filmtitel: Boarding School

Sprachen: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit: ca. 113 Minuten

Genre: Horror Film

Release: 16.11.2018

Regie: Boaz Yakin

Link: http://www.capelight.de/boarding-school

Produktion: Capelight Pictures

Schauspieler:

Luke Prael – Jacob Rathbone
Nadia Alexander – Phil
Sterling Jerins – Christine Holcomb
Christopher Dylan White – Frederic
Nicholas J. Oliveri – Elwood Ramsay
Kobi George – Lenny
Kadin George – Calvin
Will Patton – Dr. Sherman
Tammy Blanchard – Mrs. Sherman
Barbara Kingsley – Elderly Tsipi
Allison Winn – Yong Tsipi
Sonya Balsara – Young Feiga
Tim Haber – Nazi Soldier
David Aaron Baker – Davis Rathbone
Samantha Mathis – Isabel
Robert John Burke – Mr. Holcomb
Charlotte Ubben – Mrs. Holcomb
Chris LaPanta – Claude
Stephen Bogardus – Phil’s Father
Lucy Walters – Mrs. Ramsay

Die Story von Boarding School:

Die nächtlichen Schreie des von Albträumen geplagten 12-jährigen Jacob (Luke Prael) sind für seine Eltern kaum noch zu ertragen. Als seine Großmutter stirbt, wird das Verhalten des ohnehin schon hochsensiblen und überängstlichen Jungen immer sonderbarer. Restlos überfordert suchen Jacobs Eltern Hilfe bei dem strengen Schuldirektor Dr. Sherman (Will Patton), der gemeinsam mit seiner Frau ein exklusives Internat für Problemkinder leitet. Das nächste Schuljahr wird Jacob an dieser Lehranstalt verbringen, die alles andere als eine normale Schule zu sein scheint. Als ein Mitschüler unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt und eine Reihe weiterer beängstigender Ereignisse geschieht, kommt Jacob allmählich hinter den wahren Grund für seinen Aufenthalt an der „Boarding School“…

Fazit: Der Film von Boaz Yakin baut sich langsam und beharrlich auf und greift das Internatthema auf - inszeniert eine Fantasieblase, die es durch einen guten Horrorschauer schafft, über den Genre-Tellerrand zu blicken und diese sogar zu vermischen. Die Jugendroman Handschrift wird verfeinert und vor allem auf der Zielgeraden wie eine Lawine ins Tal rollen gelassen. Die Ereignisse überschlagen sich und trotzdem schafft es Yakin mit seinem Team nicht, die Stützen seiner Story umzuwerfen. Ins Wanken geraten sie jedoch beachtlich, fallen nicht um und machen die fast zwei Stunden umso nachhaltiger. Weg vom Mainstream gibt es nicht übertrieben harte Szenen. Boarding School lebt eher von der Härte der seelischen Abgründe. Die Psycho-Horror-Szenarien greifen die Aspekte von Menschen auf, die in unserer Gesellschaft gemieden oder verhöhnt werden, weil sie "anders" als andere sind. Für reine Horrorfreunde sicherlich zu langatmig - für Konsumenten, die auf psychisch angehauchten Zauber stehen genau das Richtige. Die Story versucht Gänsehautfeeling zu produzieren und schafft es vor allem zum Ende!
Rene W.8
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