Conan – Existential Void Guardian

„Die Höhle brennt wieder“

Artist: Conan

Herkunft: Liverpool /England

Album: Existential Void Guardian

Genre: Doom Metal

Spiellänge: 35:09 (ohne Livematerial)

Release: 14.09.2018

Label: Napalm Records

Link: http://www.hailconan.com/

Bandmitglieder:

Guitars / Vocals – Jon Davis
Bass / Vocals- Chris Fielding
Drums – Johnny King

Trackliste:

1. Prosper On The Path
2. Eye To Eye To Eye
3. Paincantation
4. Admidst The Infinite
5. Volt Thrower
6. Vexxagon
7. Eternal Silent Legend
8. Total Conquest (Live)
9. Satsumo (Live)
10. Foehammer (Live)
11. Hawk As Weapon (Live)

Das Album mit dem Titel Existential Void Guardian der britschen Höhlen Doomer Conan ist bereits am 14.09.2018 bei Napalm Records erschienen. Endlich halte ich es in den Händen, um eine Rezension dazu zu machen.
Napalm Records haben den Longplayer als CD Digipack, als schwarzes Vinyl und als dunkelgrünes Vinyl (mailorder only, limitiert auf 300 Stück) herausgebracht.

Conan bezeichnen ihre Musik selbst als Caveman Battle Doom. An unending hammer blows unto the earth. Mit Existential Void Guardian haben sie erneut solch einen schweren Doom Hammer herausgebracht, der unablässig auf die Erde bzw. seine Hörer einprügelt. Unnachgiebig und ohne Verschnaufpause.

Prosper On The Path bringt uns so richtig gut als Einstieg auf den Weg, den wir im neuesten Werk der Höhlendoomer eingehen. Schön langsam vor sich rollend. Voices markerschütternd im geilsten Sludge / Doom Geschrei. Conan versuchen uns sofort mit Beginn des Albums mit feinsten körperlichen Sludge / Doom Schmerzen zu erfreuen. Leicht nur gemindert im Mittelteil des Songs, wo für eine kurze Weile die Stimmen aussetzen, um dann jedoch schmerzerfüllter wieder einzustimmen. Die Doppelvoices von Jon Davis und Chris Fielding hallen in der Höhle ungemein.

Eye To Eye To Eye was sagt das aus? Eye To Eye Hate God!? Schmerz erfüllend und heftig! Brutale Voices bei einem sich doch schneller bewegenden Rhythmus, der gegen Ende hin abbricht und fast beruhigend zum Ende kommt.

Paincatantation ist nicht nur der Länge nach fast so was ein Grind inmitten des Dooms. Admidst The Infinite bewegt sich fast gar nicht von der Stelle und wirkt in seiner enthemmten Geschwindigkeit richtig wohltuend. Nach marschmäßigem Rhythmus droht sich nach etwas über zwei Minuten das Unheil in Form der Voices an, die dem Song etwas Aggressives geben, obwohl der vom Grundtempo kein bisschen schneller wird. Und der Hammer Of Doom schlägt weiter ungnädig auf uns ein.

Eine Menge Energie wirft Volt Thrower auf uns ein. Da springen regelrecht die Funken und die Energie des Trios entlädt sich in der Höhle, die vor Spannung nur so glüht. Die Höhle der Conan glüht nur so vor sich hin. Diese Spannung wird im folgenden Song Hexxagon aufrechterhalten. Die Tortur geht weiter.

Eternal Silent Legend nimmt die Spannung heraus und lässt unseren Körper entspannen, soweit es uns dann auch nur gelingt.

Existential Void Guardian ist zäh und roh und steckt voller urmenschlicher Energie, die sich bei Conan in bekannter Weise in einem Caveman Battle Doom entlädt. Existential Void Guardian ist eine volle Sludge Doom Dröhnung, die dem Hörer durch unaufhörliche Dissonanz wahrlich wohlige körperliche Schmerzen bringen kann.

Fazit: Conan schaffen es mit ihrem Werk Existential Void Guardian erneut mit ihrem ureigenen Cavemam Battledoom die Zuschauer in ihre Höhle zu ziehen, in der sie ein spannungsgeladenes Gemisch aus Sludge / Doom präsentieren. Das Trio weiß mit urzeitlichen Fuzztönen zu beeindrucken.

Anspieltipps: Eye To Eye To Eye, Volt Thrower, Eternal Silent Legend
Juergen S.
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