Das Geheimnis des blauen Schmetterlings

“Auch wir haben einen gesellschaftlichen Auftrag!“

Filmtitel: Das Geheimnis des blauen Schmetterlings

Sprachen: Deutsch

Laufzeit: ca 94 Minuten

Genre: Abenteuer, Drama

Release: 09.03.2018

Regie: Léa Pool

Link: http://atlas-film.de/das-geheimnis-des-blauen-schmetterlings.html

Produktion: Atlas Film

Schauspieler:

Alan Osborne – William Hurt
Teresa Carlton – Pascale Bussières
Pete Carlton – Marc Donato
Alejo– Raoul Trujillo
Yana (Alejos Tochter) – Marianella Jimenez

Verantwortung zeigen ist für Metalheads wohl selbstverständlicher als für viele andere Musik-Genres. Große Veranstalter fördern Hilfsprojekte, und Festivals wie das ROCKHARZ unterstützen Hilfsprogramme für Menschen, die eben schlicht und einfach Hilfe brauchen. Die Rock- und Metal-Gesellschaft hat bereits mehrere Generationen geformt, und so darf auch bei uns das Thema kranke Kinder kein Tabu sein. Ganz besonders leiden krebskranke Kinder unter der unchristlichen Krankheit. Daher sprechen wir heute mit Das Geheimnis des blauen Schmetterlings einen Film an, in dem es nicht um Horror, Splatter oder ähnliches geht, sondern der das Leid unserer Kleinsten in einem Abenteuer-Drama beschreibt.

Der nur zehn Jahre alte kleine Pete Carlton ist an einem bösartigen Hirntumor erkrankt, und die Ärzte geben ihm nur noch wenige Monate. Da aufgrund des Tumors sein Gleichgewichtssinn gestört ist, muss er im Rollstuhl sitzen, und nach einer Chemotherapie sind ihm seine Haare ausgefallen.

Seine besorgte Mutter Teresa will ihm den letzten Wunschtraum erfüllen, nämlich mit dem Insektenforscher Alan Osborne im tropischen Regenwald nach einem Blauen Morphofalter zu suchen und diesen zu fangen. Dem Edelfalter werden Zauberkräfte nachgesagt. Pete schreibt Briefe an Osborne und spricht ihm mehrmals auf seinen Anrufbeantworter. Bei einer öffentlichen Veranstaltung bedrängt auch Petes Mutter Osborne, doch der macht ihnen klar, dass er ihnen nicht helfen kann, da die Hochsaison für Schmetterlinge bereits vorbei sei und er zudem Bedenken habe, ein Kind im Rollstuhl in den Urwald mitzunehmen. Nachdem Pete auf eigene Faust versucht hat, am Flughafen mit einem gefälschten Ausweis die Reise alleine anzutreten, stimmt Osborne schließlich doch zu.

Pete wird in die Tiefen der Natur und ihrer Lebewesen eingeführt. Seine Mutter ist von den kleinen Tieren weniger begeistert, doch Osborne und der Junge freunden sich immer weiter an. Nach dem wilden Trip durch Südamerika findet Pete tatsächlich seinen Blauen Morphofalter, fängt diesen und lässt ihn schlussendlich frei. Was mit Pete passiert, grenzt an ein Wunder, und werdet ihr im emotionalen Abenteuer abschließend erfahren.

Fazit: Bei Filmen wie Das Geheimnis des blauen Schmetterlings geht es nicht um DEN FILM. Nein, der Weg ist das Ziel, die Emotionen sollen übertragenwerden, uns nachdenklich machen und zum Helfen animieren. Beim Verkauf des Abenteuer Dramas geht ein Teil in eine Stiftung erkrankter Kinder, dieses ist mehr als tugendhaft und in einer Zeit, wo viele nicht mehr an dem Nebenmann interessiert sind, eine wunderbare Geste. Wer von euch Kinder hat, weiß umso mehr, wie man mitleidet, wenn es ihnen nicht gut geht. So einen Schicksalsschlag kann wohl kein Betroffener 100 %ig nachvollziehen.
Rene W.
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