Draconian Remains erzählen im Interview warum Nudeln besser sind als Klopapier

…oder wie ein Hund durch den Garten ziehen

Artist: Draconian Remains

Herkunft: BalingenDeutschland

Genre: Heavy Metal

Link: https://www.facebook.com/DraconianRemains/

Bandmitglieder:

Gesang – Alexander Thalmaier
Gitarre – Davin Wolfer
Gitarre – Manuel Rothmund
Bassgitarre – Marcel Willkommen
Schlagzeug – Benni Drumbeldore Antolovic

Time For Metal / Kati R.:
Hallo Draconian Remains, 

vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für ein Interview nehmt. Über die exklusive Videopremiere auf time-for-metal.eu haben wir uns sehr gefreut und möchten natürlich noch etwas mehr über die neuen, jungen Hoffnungsträger des Heavy Metal – „Made in Germany“ erfahren.  

Bevor wir zum üblichen Teil mit „stellt euch mal vor…“ übergehen, würde ich gerne wissen: Wenn ihr nur die Wahl hättet, würdet ihr Klopapier oder Nudeln hamstern? (Und warum?) 

Draconian Remains:
Bier, aber wenn wir wählen müssen, dann Nudeln. Den Arsch kann man sich zur Not mit der Duschbrause säubern oder wie ein Hund durch den Garten ziehen.

Time For Metal / Kati R.:
Nun zum üblichen Teil „stellt euch mal vor…“, wer seid ihr? Was macht ihr so (auch abseits der Musik)? Und was ist euer Lieblingsgetränk?

Draconian Remains:
Bier und Pfeffi (Nordbrand™). Abseits der Musik arbeiten wir alle. Außer Manu, der studiert Maschinenbau. Alex ist Heilerziehungspfleger, Davin ist Industriemechaniker, Marcel ist Elektroniker und Benni macht eine Ausbildung. Wenn neben der Arbeit noch Zeit bleibt, haben wir die üblichen Hobbys. Zocken, Motorrad fahren, Sport und Saufen gehen.

Time For Metal / Kati R.:
Wie habt ihr als Band zusammengefunden und woher kennt ihr euch?

Draconian Remains:
2012 hat Davin zu seiner alten Band ein neues Projekt gesucht, da er mit der Richtung, in der diese sich entwickelt hat, nicht zufrieden war. Via Internet hat er dann die Willkommen Brüder gefunden. Diese kannten Alex, der nach kurzem Vorsingen der Band beitrat. Danach folgten einige Wechsel, bis wir das jetzige Line-Up 2018 gefunden hatten mit Benni und Manu.

Time For Metal / Kati R.:
W
ie seid ihr auf den Bandnamen Draconian Remains gekommen?

Draconian Remains:
Ursprünglich hatten wir den Namen Ascent Of The Fallen, aber bei der Erstellung einer Facebook-Seite haben wir festgestellt, dass eine brasilianische Band bereits den Namen hatte. Danach haben wir nach einem kurzen Brainstorming einige Vorschläge um uns geworfen und sind bei Draconian Remains geblieben.

Time For Metal / Kati R.:
Ihr schreibt über euch selber „knalliges grün, statt nur schwarzgrau“. Wie kommt ihr auf grün? Ist das „nur“ eine Farbe oder auch eine Einstellung für euch?

Draconian Remains:
Jede Band hat entweder schwarz, grau oder rot. Grün fällt auf…Und Pfeffi (Nordbrand™) ist auch grün. Eine politische Einstellung wollen wir damit nicht ausdrücken. Wir haben schon Erfahrung gehabt mit anderen Bands, deren politische Einstellung sie in Bedrängnis brachte. Uns geht es nur um die Musik und zusammen Spaß zu haben. 

Time For Metal / Kati R.:
Gibt es etwas, das ihr euren Fans zum kürzlich erschienenen Album The First Crusade mitteilen möchtet? Offensichtliche und geheime Botschaften?

Draconian Remains:
Wir direkt haben keine Message, unsere Musik spricht für sich. Wenn man ganz genau hinhört, kann man die versteckte Message „Ihr müsst unser Album kaufen“ heraushören

Time For Metal / Kati R.:
Wie ist dieses Album entstanden?

Draconian Remains:
Wir treffen uns jeden Sonntag (zum Bier trinken) und zum Proben. Wir lassen uns zu Hause inspirieren, schreiben eigene Sachen und tragen die zusammen. Dann beginnt das Songwriting. Wenn wir genug Lieder haben, geht es an die Aufnahmen. Im Proberaum haben wir unser eigenes Equipment zum Aufnehmen. Die Aufnahmen werden danach in ein professionelles Studio geschickt zum Mixen und Mastern. Das größte Problem sind dabei eben die Kosten.

Time For Metal / Kati R.:
Plant ihr weitere Singleauskopplungen?

Draconian Remains:
Im Moment nicht. Wir haben schon vier neue Songs für das nächste Album.

Time For Metal / Kati R.:
Wenn ihr euch, für euch als Band etwas wünschen könntet, was wäre das? Und was wünscht ihr euch für eure Fans?

Draconian Remains:
Wir wünschen uns mehr Auftritte auf größeren Festivals, bessere Kommunikation mit Veranstaltern und ein wenig mehr finanzielle Unterstützung. Für unsere Fans wünschen wir uns, dass diese auch weiterhin Spaß an unserer Musik haben.

Time For Metal / Kati R.:
Ihr stammt aus Balingen (Schwaben), wie überlebt man die COVID-19-Krise dort am besten? Und plant ihr ein Livestream/Geisterkonzert?

Draconian Remains:
Zurzeit müssen wir die wöchentlichen Proben mehr oder weniger ausfallen lassen, vor allem, da Benni eine Ausbildung macht und dort eingebunden ist. Livestream oder Geisterkonzerte haben wir keine geplant. Ansonsten bleiben wir eben zu Hause, da Bars ohnehin geschlossen sind. #stayathome #listentodraconianremains 

Time For Metal / Kati R.:
Zu guter Letzt gebe ich euch gerne die Plattform, um uns etwas zu fragen, was ihr schon immer von einem Online Magazin wie Time For Metal wissen wolltet. 

Draconian Remains:
Was haltet ihr von unserer Musik? Wie vertreibt ihr euch die Zeit während der Covid-19-Krise? 

Time For Metal / Kati R.:
Ich persönlich finde eure ehrliche Musik wirklich gelungen. Vor allem, da mir Heavy Metal oft zu schnell zu kitschig wird. Und das empfinde ich bei euren Songs nicht. Macht weiter so!
Die Covid-19-Krise verbringen wir ebenfalls zu Hause – mehr Zeit für Time For Metal

Danke für den netten Austausch und die Beantwortung der Fragen – bleibt gesund! 

Draconian Remains:
Ebenfalls vielen Dank für das Interview, bleibt gesund, stay at home, listen to metal

Time For Metal / Kati R.:
Machen wir – definitiv. 

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