Flucht Aus Leningrad

Eine Randgeschichte des Zweiten Weltkrieges mit nicht weniger dramatischen Ereignissen

Filmtitel: Flucht Aus Leningrad

Sprachen: Deutsch, Russisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit: ca. 102 Minuten

Genre: Kriegsdrama, Historie

Release: 28.06.2019

Regie: Aleksey Kozlov

Link: http://www.capelight.de/flucht-aus-leningrad

Produktion: Capelight Pictures

Schauspieler:

Maria Melnikova, Andrey Mironov, Gela Meskhi, Anastasia Melnikova, Vitaliy Kishchenko, Aleksey Shevchenkov, Boris Shcherbakov, Vadim Andreyev, Inga Strelkova-Oboldina, Valeriy Degtyar

Unsere russischen geschichtsbegeisterten Kollegen haben nach dem Drehbuch von Aleksey Kozlov das Kriegsdrama die Flucht Aus Leningrad verfilmt. Basierend auf wahren Ereignissen, führen uns die Schauspieler in eine Zeit, wo die Menschen jeden Skrupel abgelegt haben und das Leid eines anderen ohne mit der Wimper zu Zucken in Kauf nehmen. Über Capelight Pictures kommt man auf über 100 spannende Minuten, die ihren Ursprung im September 1941 finden, als das Frachtschiff 752 aus Leningrad auslief.

Die Story von Flucht Aus Leningrad:

September 1941. Um seinem Sohn Kostja die harten Kämpfe an der Front zu ersparen, schickt Oberst Gorelow den Kadetten zum Einsatz auf das Frachtschiff 752, mit dem russische Soldaten und Zivilisten aus der Blockade von Leningrad evakuiert werden sollen. Kostja stimmt seinem Vater nur zu, da dies die einzige Möglichkeit ist, bei seiner Verlobten Nastya zu bleiben, die ihn auf das Schiff begleitet. Obwohl der alte Frachtkahn in keinem guten Zustand ist, ordnet Kostjas Vater die Truppen an, es mit mehr als 1.000 Menschen zu beladen. Niemand ahnt, welch schreckliches Schicksal die Menschen nur wenige Stunden später ereilen wird: Als sie auf See in einen heftigen Sturm geraten, tauchen am Himmel plötzlich feindlichen Luftstreitkräfte auf, die das Schiff attackieren.

Flucht Aus Leningrad
Fazit
Leider ist für meinen Geschmack Flucht Aus Leningrad ein wenig zu undurchsichtig geworden. Inhaltlich greift er die wahren Begebenheiten auf und lässt typische Handlungen wie einer Lovestory in die Schlacht einfließen. Das Potenzial ist da, hätte aber noch besser umgesetzt werden können. Durch die nicht deutliche Linie bleiben Schönheitsfehler zurück. Die Schauspieler und Kameraführung lassen jedoch keine Wünsche offen. Alles in allem eine solide Vorstellung, bei der nur der ganz große AH-Effekt ausbleibt. Die kalte Seite des Krieges, das Misstrauen und die schmerzhaften Verluste werden unverblümt vermittelt.
René W.
7
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Pro
Contra
7
Punkte
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