Kaiser Franz Josef: veröffentlichen neues Video ‚Epitaph‘

In außergewöhnlichen und herausfordernden Situationen gehört den Mutigen, den Kreativen, den Querdenkern die Welt. Wenn zu einem Festival keine Besucher kommen können, dann muss das Festival eben zu den Besuchern! Die Veranstalter des abgesagten Nova Rock Festivals, das Mitte Juni über die Bühnen des burgenländischen Nickelsdorf hätte gehen sollen, haben in Koop mit einem taurinhaltigen Flügelverleiher allen Widrigkeiten zum Trotz eine Bühne aufgebaut und baten 4 Bands – darunter die Wiener Rock Royals Kaiser Franz Josef – zur Rock & Roll Extravaganza! Das Trio Sham (vox, guit), Pete (bass) & Tom (drums) peitschte sein Set in die Landschaft, ein Kamerateam hielt die Performance fest, die Ausstrahlung ging zum ursprünglichen Festival-Wochenende als Video-Stream über den Äther. Die Zugriffszahlen liegen in Summe über alle Kanäle bereits im sechsstelligen Bereich! Never underestimate the power of the RIFF!

Nachträglich kann man sich die Ausstrahlung HIER zu Gemüte führen (durchschwitzte und biergetränkte Festivalgarderobe kann, muss aber nicht).

Am Freitag erschienen die neue Single von Kaiser Franz Josef und das zugehörige Performance Video Epitaph, das beim Nova Rock Streaming Festival aufgezeichnet wurde, jedoch nicht Teil der Streaming Ausstrahlung war. Epitaph ist nach Dive und Strip My Soul der bereits dritte und finale Vorbote des kommenden Albums III, das am 17.07.2020 veröffentlicht wird und das unter der Leitung des Grammy-nominierten Produzenten Tom Dalgety (Ghost, Rammstein, Royal Blood,…) im Sommer 2019 in den legendären Rockfield Studios in Wales aufgenommen wurde. Das Ergebnis dieser großartigen Konstellation ist ein Album, das Kaiser Franz Josef mit Sicherheit viele weitere Türen und Tore öffnen wird. Die Rockwelt steht bereits anerkennend Spalier.

Inhaltlich handelt Epitaph von ungesunden zwischenmenschlichen Beziehungen, die die eigene Lebensenergie auszusaugen scheinen. Konträr zur ernsten Thematik kommt der Track wie ein Gitarren-Dance Song daher, spielt Drummer Tom hier doch erstmals durchgängig einen Off Beat. Powerchord-Disco? Warum nicht! Eine weitere amüsante Note verleiht dem Song ein Gitarrensolo, das von einem Kazoo unterstützt wurde.

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