“Out of the darkness something has to grow.”

Mit dieser Textzeile eröffnet eine der aufregendsten Rockbands Europas ihr neues Album Goliath mit dem sie erneut aus dem Untergrund auftauchen.

 Mehr als 8 Jahre sind vergangen, seit die dänische Band Kellermensch ihr Debütalbum veröffentlicht haben. Die Band eroberte die Kritiker im Sturm und bespielte Europas größte Bühnen. Nach einem fulminanten Auftritt auf der Mainstage des Roskilde Festivals verschwand Kellermensch dann plötzlich in der Dunkelheit. Nun, nach über 4 Jahren Stille, ist die Band wieder an der Oberfläche erschienen, mit ihrem Follow-Up Album Goliath, das mit seinen 10 Songs ganz für sich selbst stehen will. Das Album ist erfrischend frei von modernen Trends und gleichzeitig innovativ, authentisch und verspielt.

Kellermenschs staubiger, düsterer Sound, der neben einfacher Rockinstrumentalisierung auch Orgel, Kontrabass, Klavier, Violinen und dreckige Vocals beinhaltet, summiert sich zu einem originellen Rock Noir, angereichert mit Funken von Metal. Alles zusammen ergibt eine einzigartige Soundkulisse, auf die Sebastian Wolff schmerzhaft ehrliche und persönliche Geschichten erzählt.
Zum Album Goliath sagt Sänger Sebastian Wolff:

The title Goliath was suggested early in the album process, but it has since become a prophetic title. It became the effigy on the massive challenges we had to face in the studio. Problems with writing blockades and label pressure towered around us. This record is now the rock we throw at the giant.

Kellermensch ziehen ihre Inspirationen aus Musik, Literatur und der Malerei. Die Faszination der Band für alte abstrakte Kunst wie die deutsche expressionistische Bewegung Die Brücke beeinflusste die Entwicklung ihrer Musik spürbar. Auch der große russische Autor Fjodor Dostojevski und sein Roman Aufzeichnungen aus dem Kellerloch stellen eine wichtige Inspirationsquelle für die Band dar. Genau wie bei dem russischen Autor sind harte und teilweise traurige Geschichten aus einem frustrierenden und entmutigenden Alltagsleben die Basis für das textliche Universum von Kellermensch. Die explizite literarische Referenz im Bandnamen steht für einen Mann, der gegen Konventionen kämpft und ihnen unterliegt. Diese spezielle und kompromisslose Mischung aus künstlerischen Charakteristika und Vorlieben hebt Kellermensch aus der Masse der Rockbands ab. Mit Goliath bestätigt die sechsköpfige Band einmal mehr durch gewagte leidenschaftliche und persönliche Stücke die Relevanz von Rockmusik als Kunstform.

Kellermenschs Live-Show wurde als Must-See experience on stage beschrieben. Intensität und Verzweiflung gehen Hand in Hand in einer anspruchsvollen Rockperformance, bei der die Bühnenpräsenz des Sängers Sebastian Wolff manchmal wie eine Art spiritueller Exorzismus erscheint. Fans von allem zwischen Nick Cave, Neurosis und Arcade Fire werden von diesem schwarzen Schmetterling begeistert sein.
Die Band wird für 3 Termine nach Deutschland kommen:

30.10.2017 Hamburg – Molotow
01.11.2017 Berlin – Musik & Frieden
02.11.2017 Köln – Jungle

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