Lonewolf – The Heathen Dawn

“Eine Stunde Heavy Metal!“

Artist: Lonewolf

Herkunft: Frankreich

Album: The Heathen Dawn

Spiellänge: 60:37 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 20.05.2016

Label: Massacre Records

Link: https://www.facebook.com/lonewolfdivision/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Jens Börner
Gitarre – Michael Hellstörm
Bassgitarre – Rikki Mannhard
Schlagzeug – Bubu Brunner

Tracklist:

  1. A Call To Wolves
  2. Wolfsblut
  3. Demon´s Fire
  4. Keeper Of The Underground
  5. When The Angels Fall
  6. Until The End
  7. Rise To Victory
  8. Heathen Dawn
  9. Into The Blizzard
  10. The Birth Of A Nation
  11. Song For The Fallen
  12. I Choose The Dark (Bonus Track)
  13. Mother Faith (Bonus Track)

Lonewolf - The Heathen Dawn

Aus dem Südosten Frankreichs erklingt im Mai erneut klassischer Heavy Metal aus dem Lager von Lonewolf, die seit Jahren in die Kerbe von Grave Digger, Civil War oder Astral Doors schlagen. Das achte Studioalbum hört auf den Titel The Heathen Dawn und kommt mit Bonusmaterial punktgenau auf eine Stunde Spielzeit. Wie in der Vergangenheit bleiben die vier Musiker ihrem Label Massacre Records treu.

In die Heavy Metal-Schlacht tragen den Hörer A Call To Wolves und Wolfsblut. Wie die wilden Rudeltiere versammelt sich auch das Quartett, um kraftvoll in ihren Silberling zu starten. Typisch und genrebedingt steigen die Franzosen mit treibenden Riffs und immer wiederkehrenden Melodien in das neue Werk ein. Sänger Jens Börner klingt dabei weiterhin etwas versoffen – das wiederum muss man mögen, einen anderen Kompromiss gibt es da nicht. Wer auf den Frontmann bereits nicht klar kommt, darf die Platte getrost frühzeitig aus den Player nehmen, denn es fällt bei den ganzen Hymnen natürlich alles mit den Vocals. Wen ein steriler Gesang nicht anspricht und wer lieber, wie in diesem Fall, einen Gesang mit deutlichen Ecken und Kanten haben möchte, ist bei Lonewolf genau an der richtigen Adresse. Innovatives wird man in den dreizehn Stücken nicht finden. Alte Tugenden stehen ganz vorne bei den Wölfen aus dem Nachbarland. Und das zelebrieren sie bis ins letzte Detail. Lahme Stücke kommen dabei nicht herum, nur weiß man bereits nach zwei/drei Songs, wohin die Reise mal wieder geht. Demon´s Fire, The Birth Of A Nation und Song For The Fallen bilden da noch die prägnantesten Momente. Mehr als ein Kauftipp für Fans der Band kommt jedoch nicht bei The Heathen Dawn herum.

Fazit: Der Sound ist kernig, aber nicht zu clean, auf der anderen Seite aber auch nicht zu rotzig. Somit ein guter Mittelweg, den die Männer gewählt haben. Ernsthafte Spannung kommt leider zu keiner Zeit auf. Die Refrains funktionieren natürlich ohne Probleme und man wird mit dem Album fette Konzerte feiern dürfen. Auf die Dauer kann The Heathen Dawn den Platz in der heimischen Anlage nicht für sich beanspruchen.

Anspieltipps: Demon´s Fire und Song For The Fallen
Rene W.
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