Lucifer – Lucifer I

“Auf Luzifers Wegen!“

Artist: Lucifer

Herkunft: Berlin, London

Album: Lucifer I

Spiellänge: 43:54 Minuten

Genre: Heavy Magic Rock

Release: 25.05.2015

Label: Rise Above Records, Soulfood

Link: https://www.facebook.com/luciferofficial/info?tab=page_info

Bandmitglieder:

Gesang – Johanna Sadonis
Gitarre – The Wizards
Bassgitarre – Dino Gollnick
Schlagzeug – Andrew Prestidge

Tracklist:

1. Abracadabra
2. Purple Pyramid
3. Izrael
4. Sabbath
5. White Mountain
6. Morning Star
7. Total Eclipse
8. A Grave For Each One Of Us

lucifer - lucifer I

Rise Above Records haben sich mit Lucifer erneut die Dienste einer gerade frisch vereinten Band gesichert, diese wird von Musikern aus Deutschland und England betrieben. Ihr Heavy Magic Rock schielt in okkulte Rock Regionen, die in den letzten Monaten wieder an Bedeutung gewonnen haben. Blues Rock und die siebziger Vocals von Frontdame Johanna Sadonis versprühen einen alten Flair, der durch im selbigen Jahrzehnt zelebrierten Doom Heavy Metal-Sound unterstützt wird. Acht Songs teilen sich gerecht die Spielzeit von etwas mehr als vierzig Minuten.

Gestartet wird Lucifer I mit Abracadabra recht klischeehaft. Übertrieben agieren die Herrschaften nicht, sachlich werden alte Tugenden aufgegriffen, die schon vor vierzig Jahren funktioniert haben. Altbacken sind Lucifer auf eine Art und Weise, die nicht störend ist, sondern positiv aufgenommen wird. Der Einklang von Gitarre und Bass läuft sehr harmonisch, der Taktgeber Andrew Prestidge macht ebenfalls einen guten Job. Ob bei Purple Pyramid, Sabbath oder den anderen Stücken des Albums Lucifer I kann Johanna Sadonis überzeugen, die den wichtigsten Part übernommen hat, denn mit ihr steht und fällt Lucifer, aber in diesem Fall stehen die vier Rocker ihren Mann. „Luft nach oben“ ist in diesem Genre immer recht schwer zu formulieren, auf das Gewisse Etwas kommt es an, wenn man den großen Wurf erzielen möchte. Dafür, dass die Band erst 2014 offiziell geboren wurde, ist das, was man geboten bekommt, völlig ausreichend. Die nächsten Monate werden zeigen, wie das gute Stück im okkulten Rock Fanlager angenommen wird. Potenzial hat die lieblich-böse Old School Scheibe, die den Hörer in die Anfänge unserer Lieblingsmusik zurückführt auf jeden Fall.

Fazit: Für Fans von The Devils Blood, Gold und diversen anderen Formationen ist Lucifer ein weiterer aufsteigender Stern im Occult Rock-Segment. Wer, wie üblich, auch nicht die Katze im Sack kaufen möchte, kann vorab gerne bei der Band eine Hörprobe nehmen. Für mich eine Gruppe mit guten Chancen für größere Aufgaben, zunächst müssen jedoch die Hausaufgaben weiter gemacht werden.

Anspieltipps: Purple Pyramid und White Mountain
Rene W.
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