“Rückkehr an die alte Wirkungstätte“

 

Festivalname: Rock am Ring/Rock im Park

Bands: System Of A Down, Rammstein, Die Toten Hosen, Prophets of Rage, Beatsteaks, Five Finger Death Punch, Alter Bridge, Genetikk, Suicide Silence, Frank Carter & The Rattlesnakes, Slaves, Macklemore & Ryan Lewis, Broilers, Marteria, Kraftklub, Bastille, Beginner, Annenmaykantereit, In Flames, Wirtz, Airbourne, 187 Straßenbande, Bonez MC & Raf Camora, Rag ’n‘ Bone Man, Feine Sahne Fischfilet, Pierce The Veil, Henning Wehland, Beartooth, Sleeping With Sirens, Motionless in White, Gallagher, Sum 41, Donots, Simple Plan, Jake Bugg, Crystal Fighters, Rival Sons, Gojira, Dat Adam, Machine Gun Kelly, Clutch, Nimo, Skindred, Bonaparte, The Living End, Schmutzki, Schnipo Schranke, Egotronic, As Lions, Basement, Chefboss, Claptone, Code Orange, Dead!, Dirty Doering, Greywind, Gunjah, Jan Blomqvist, Kaiser Franz Hosef, Kollektiv Ost, Lower Than Atlantis, Magit Cacoon, Marcus Meinhardt, Me and that Man, Niconé, Nothing More, Okta Logue, Perturbator, Pilocka Krach, Razz, Red Sun Rising, Rodriguez Jr, Sascha Braemer, SHVPES, The Living End, Welshly Arms

Ort: Nürburgring, Eifel (Rock am Ring) – Zeppelinfeld Nürnberg (Rock im Park)

Datum: 02.06. – 04.06.2017

Kosten: 210,00 € (zzgl. Gebühren)

Besucher: ca. 90.000 (Rock am Ring), ca. 80.000 (Rock im Park)

Veranstalter: Marek Lieberberg Konzertagentur

Link: Rock am Ring | Rock im Park

Zur nunmehr 33. Auflage von Rock am Ring kehrt das Festival nach zweijährigem Umzug an den Nürburgring zurück. Auch das Schwesterfestival Rock im Park findet bereits zum 25. Mal statt. Viele Fans dürften den Nostalgiefaktor begrüßen, den das alte Gelände mit sich bringt, auch, wenn das neue Gelände in Mendig klare Vorteile bei der Qualität des Konzerterlebnisses hatte. Nun heißt es wieder: früh auf- und lange anstehen, um in einen der vorderen Bereiche zu kommen. Was das Camping betrifft, dürfen sich viele Besucher wieder auf lange Fußmärsche und überfüllte Shuttlebusse einstellen. Für den neutralen Zuschauer sind das offensichtliche Nachteile, Fans des Festivals stehen der Rückkehr dennoch weitgehend positiv gegenüber.

Das Lineup ist wie immer bunt gemischt und bietet von Metalcore über elektronische Musik bis hin zu HipHop für jeden Musikgeschmack etwas. Den größten Anteil hat wie jedes Jahr die Rock-Fraktion. Auch die Headliner Rammstein, Die Toten Hosen und System Of A Down kommen aus eben dieser Richtung und sind, ähnlich wie das ganze Lineup, zu großen Teilen deutsche Bands. Hier wird klar, dass die Veranstalter wert darauf legen die deutsche Musikszene zu fördern. Leider distanzieren sie sich nach Headlinern wie Metallica oder Iron Maiden nahezu völlig von der klassischen Metal-Szene.

Es gilt also wie jedes Jahr bei Rock am Ring und Rock im Park: Musikfans mit einem breit gefächerten Geschmack kommen voll auf ihre Kosten und Fans des Festivalerlebnisses in exorbitanter Größe (mit allen Vor- und Nachteilen) werden an dem Spektakel wieder ihre Freude haben. Gemütliche Festivalgänger, die gerne die ein oder andere neue Band kennenlernen wollen, sollten sich lieber ein anderes Festival suchen.

 

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