Sabaton – Faster & Harder Stage – Wacken Open Air 2019

20 Jahre Sabaton - 30 Jahre Wacken Open Air

Eventname: Wacken Open Air 2019 (zum gesamten Beitrag: hier)

Band: Sabaton

Ort: Wacken, Gribbohm und Holstenniendorf (Nähe Itzehoe), Schleswig-Holstein, Deutschland    

Datum: 01.08.2019

Genres: Power Metal

Setlisten:

  1. Intro
  2. Ghost Division
  3. Wiged Hussars
  4. Resist And Bite
  5. Fields Of Verdun (mit Thobbe Englund)
  6. Shiroyama (mit Thobbe Englund)
  7. The Red Baron
  8. The Price Of A Mile
  9. Bismarck
  10. The Lion From The North
  11. Carolus Rex

Weitere Songs wurden durch die ehemaligen Bandmitglieder Sundén, Mÿhr, Mullback, Englund auf der Harder Stage supportet.

  1. 40:1
  2. The Last Stand
  3. The Lost Battalion
  4. Far From The Fame
  5. Panzerkampf
  6. Night Witches
  7. The Art Of War
  8. 82nd All The Way
  9. Great War
  10. Attero Dominatus

Zugabe:

  1. Primo Victoria
  2. Swedish Pagans (mit Tina Guo)
  3. To Hell And Back (mit Tina Guo)
  4. Outro (Dead Soldiers Waltz & Masters Of The World) – vom Band

Wacken Open Air 2019

Als vom Sänger von Sabaton Joakim Brodén und den Machern vom Wacken Open Air angekündigt wurde, dass man die größte und aufwendigste Sabaton-Show geplant habe, die es jemals gab, war klar, dass wir und die gefühlt 75.000 Gäste vor der Faster und Harder Stage einiges an Erwartungshaltung mitgebracht haben. Mit einem zweistündigen Slot und der Ansage, dass man beide Hauptbühnen des Wacken Open Air bespielen werde, startet die Show, die das 20-jährige Bestehen der Schweden befeuern soll, pünktlich um 22:00 Uhr auf der Faster Stage. Wir haben uns so positioniert, dass wirklich beide Bühnen im Blickwinkel sind und bemerken einen kleinen „Nachteil“ des diesjährigen Setups. Da neben den beiden Bühnen zwei Leinwände aufgebaut wurden und auf halber Höhe noch mal Leinwände stehen, haben wir von unserem Platz die Sicht auf zwölf Leinwände – auf denen dasselbe zu sehen ist – und auf zwei Bühnen, was für so manchen Overload sorgt. Doch wir sind nicht hier zum Jammern, sondern um Sabaton zu begutachten. Obligatorisch mit Brustpanzer und echtem „Schlagzeugpanzer“ als Bühnendeko performen Sabaton gewohnt sehr gut. Pyrotechnisch gut unterstützt bringt Joakim seine prägnante Stimme perfekt zur Geltung. Stimmungstechnisch ist die Menge gut gelaunt und fordert „Noch ein Bier“ bereits ab der zweiten Songpause. Wirklich cool ist, dass man Fields Of Verdun und Shiroyama gemeinsam mit dem ehemaligen Bandmitglied ThorbjörnThobbeEnglund performed, der nach 2016 nur noch beim Solo zu Fields Of Verdun auf den Platten von Sabaton zu hören gewesen ist. Zusammen mit dem irgendwie untergehenden Männerchor und unter dem nun endlich brennenden Bullhead (dem Logo des Wacken Open Air) bringen die Schweden Songs wie The Red Baron, The Price Of A Mile und Bismarck um mit Carolus Rex – nach ca. einer Stunde – die zweite Bühne zu eröffnen. 

Die Harder Stage wurde bis jetzt nur als weitere Leinwand verwendet, doch bevor es mit 40:1 weitergeht, werden die ehemaligen Bandmitglieder R. Sundén, D. Mÿhr, D. Mullback, T. Englund mit einer sehr emotionalen Rede begrüßt. Zu verstehen als eine Art Zusammenführung der gesamten letzten 20 Jahre der Bandgeschichte, spielt die aktuelle Besetzung nun auf der Faster Stage, während der ehemaligen Mitglieder die Harder Stage als Bühne nutzen dürfen. Es folgt ein Schlagzeug-Duett und doch habe ich das Gefühl, dass die Show zwar gigantisch ist, doch für Sabaton ist es gar nicht so gigantisch, da man hier bereits Shows in großem Ausmaß gewohnt ist. Aber wenn man den Tränen der Bandmitglieder glauben mag, dann ist dieser Gig hier etwas wirklich Besonderes. Ein 20-jähriges Jubiläum beim 30-jährigen Jubiläum des wahrscheinlich größten Heavy Metal Festivals der Welt.    

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