Event: The Great Tour 2020
Artist: Sabaton
Vorbands: Amaranthe, Apocalyptica
Datum: 11.02.2020
Genre: Power Metal, Heavy Metal, Cello Rock, Melodic Death Metal
Besucher: 7000
Ort: Sporthalle Hamburg
Veranstalter: Hamburg Concerts
Kosten: 65,60 € VVK, Ausverkauft
Links: https://www.sabaton.net/
https://www.apocalyptica.com/
http://amaranthe.se/
https://sporthalle.hamburg/
https://hamburgkonzerte.de/
Setlisten:
Amaranthe:
- Maximize
- Digital World
- Hunger
- Amaranthine
- GG6
- Helix
- That Song
- Call Out My Name
- The Nexus
- Drop Dead Cynical
Apocalyptica:
- Ashes Of The Modern World
- Path
- En Route To Mayhem
- Seemann (Rammstein Cover, feat. Elize Ryd)
- I Don’t Care (feat. Elize Ryd)
- Grace
- Seek & Destroy (Metallica Cover)
- Hall Of The Mountain King (Edvard Grieg Cover)
- Nothing Else Matters (Metallica Cover)
Sabaton:
- Ghost Division
- Great War
- The Attack Of The Dead Men
- Seven Pillars Of Wisdom
- The Lost Battalion
- The Red Baron
- The Last Stand
- 82nd All The Way
- Night Witches
- Angels Calling (feat. Apocalyptica)
- Fields Of Verdun (feat. Apocalyptica)
- The Piece Of A Mile (feat. Apocalyptica)
- Dominium Maris Baltici (feat. Apocalyptica)
- The Lion From The North (feat. Apocalyptica)
- Carolus Rex (feat. Apocalyptica)
Zugabe:
- Primo Victoria
- Bismarck
- Swedish Pagans
- To Hell And Back
Sporthalle die dritte in kürzester Zeit. Diesmal sind es Sabaton, die hier im Rahmen ihrer The Great Tour in der Hansestadt Halt machen. Im Gepäck (besser als Support) sind Amaranthe und Apocalyptica mit dabei, wobei Letztere ja mit Sabaton den Song Angels Calling neu arrangiert und aufgenommen haben. Dazu später mehr. Aufgrund des hohen Interesses ist die Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg entsprechend gefüllt und, bis auf eine Handvoll Karten an der Abendkasse, mit gut 7000 Zuschauern nahezu ausverkauft. Unsere Zutrittsberechtigungen gibts am extra VIP/Presse Eingang und so kommen wir vom nasskalten Hamburger Schietwetter in die trockene und geheizte Sportarena. Da gibt es zunächst eine Einweisung für uns Fotografen und nach der Order, bei den ersten zwei Gruppen je drei Songs no Flash, erfolgt die erste positive Überraschung. Kamera darf am Mann bzw. an der Frau bleiben. Dann die zweite Überraschung: Bei Sabaton dürfen fünf Songs geknipst werden. Um den Platz im Graben optimal nutzen zu können, werden wir in zwei Gruppen nacheinander die Chance erhalten, erst drei Songs und später zwei weitere fotografieren zu dürfen. Dritte Überraschung: Es darf auch von überall in der Halle weiter fotografiert werden. Da hat das Management von Sabaton mal ein Herz für die Presse und auch so kann gute Werbung gemacht werden. Der örtliche Veranstalter ist STP Hamburg Konzerte, der uns diese tolle Regelung unterbreitet und auch für die Begleitung in den Graben sorgt. Nun schnell einen Platz besorgen, sodass der Weg zum Graben nicht so weit ist.
Amaranthe beginnen mit Maximize. Ihr Melodic Death Metal mit Elize Ryd am Mikro geht zunächst mal nach vorne los. Unterstützung bei den Vocals bekommt Eliza durch Henrik Englund Wilhelmsson und auch der zweite männliche Part Nils Molin mischt kräftig mit. Zur Seite stehen den drei Vokalisten Olof Morck an der Gitarre, Johan Andreassen am Bass und im Hintergrund 
Dann wird die Bühne für den nächsten Act des Abends präpariert. Apocalyptica steht nun auf dem Programm. Nachdem ich sie bereits vor zwei Jahren in Kiel zur Kieler Woche gesehen habe, bin ich gespannt, was uns heute erwartet. Ihre Erfolgsgeschichte brach durch das Beschreiten neuer Wege – mit Sänger, Keyboard und Drums – ja etwas ein. Im Januar dieses Jahres haben sie mit Cell-O eine neue Platte herausgebracht, die Back To The Roots ist. Trotzdem werden sie immer noch mit Apocalyptica Plays Metallica By Four Cellos, ihrem absoluten Top-Album in Verbindung gebracht. Heute gibt’s in Anbetracht der Besinnung auf die instrumentalen Songs nur Schlagzeug und die drei Violoncello. Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso, nur noch als Trio und Mikko Sirén am Schlagzeug lassen es mit Ashes Of The Modern World vom neuen Album gleich richtig angehen. Wilder Gesichtsausdruck. Tief übers Instrument gebeugt, die langen Haare, zumindest bei Eicca und Paavo, bedecken die Gesichter, entlocken sie 
Die Spannung steigt, denn nun wird die Bühne mit dem großen Sabaton Vorhang abgehängt. Der Platz vor der Bühne ist gerammelt voll und auch am Rand, wo bereits die erste Sitzreihe aufgebaut ist, kommt man kaum durch. Bereits jetzt tönen „Noch ein Bier“ Gesänge durch die Halle. Um 21:15 Uhr fällt der Vorhang, und Sabaton stürmen auf die einem Schlachtfeld nachempfundene Bühne. Verhaue, Stacheldraht, Sandsäcke und auch ein Panzer sind Teil der Bühnenkonstruktion. Selbstverständlich tragen alle Camouflage Hosen und Joakim, neben seiner obligatorischen Sonnenbrille, auch die bekannte Plattenweste. Ob hier nun Kriegsverherrlichung dargestellt wird oder nur das Thema als Aufhänger dient, darf jeder für sich entscheiden. Funktionieren tut es und es scheint 
Das feiert diesen Auftritt auch fast schon frenetisch ab. Die Security, bisher kaum gefordert, wird nun aber mit Crowdsurfern beschäftigt, die sich immer wieder nach vorne tragen lassen. Zusätzlich wird viel Pyrotechnik abgefeuert oder Bombeneinschläge durch Böller simuliert, was die bereits hohe Temperatur in der Halle weiter steigen lässt. Bei The Red Baron kommt dann kurzfristig Tommy als Keyboarder zum Einsatz. Die Tasteninstrumente sind dabei in einem kleinen, roten Dreidecker eingebettet. Das sieht eher niedlich als gefährlich aus. Weiter g
Fazit: Ein unterhaltsamer Abend mit einem schwedischen Headliner, der live einfach eine Macht ist. Ob das an den Skandinaviern im Allgemeinen liegt? Amon Amarth und Hammerfall sind da ebenso aktiv. Apocalyptica, als zweiter Support, haben bewiesen, dass sie nach der Rückkehr zum gesangslosen Stil wieder ganz nach vorne gehören. Amaranthe, die es als Opener nicht ganz so einfach hatten, haben trotzdem mit einigen Abstrichen einen ordentlichen Job ausgeübt. Auch soundtechnisch war nichts auszusetzen und so können Abende in der ausverkauften Sporthalle auch ein Genuss sein.
























