Sinbreed – Shadows

“Viel Licht, wenig Schatten“

Artist: Sinbreed

Herkunft: Wiesbaden, Bundesrepublik Deutschland

Album: Shadows

Spiellänge: 50:10 Minuten

Genre: Power Metal / Heavy Metal

Release: 28.03.2014

Label: AFM Records

Link: http://www.sinbreed.com

Klingt wie: Savage Circus und Lion’s Share

Bandmitglieder:

Gesang – Herbie Langhans
Gitarre – Flo Laurin
Gitarre – Marcus Siepen
Bass – Alexander Schulz
Schlagzeug – Frederik Ehmke

Tracklist:

  1. Bleed
  2. Shadows
  3. Call To Arms
  4. Reborn
  5. Leaving The Road
  6. Far Too Long
  7. Black Death
  8. Standing Tall
  9. London Moon
  10. Broken Wings
Sinbreed - Shadows

Sehr viel habe ich über die Geschichte von Sinbreed nicht gefunden. Gegründet wurde die Band im Jahr 2005, das Debütalbum When Worlds Collide erschien in 2010, im September 2012 trat die Band beim ProgPower USA XIII auf und spielte hier bereits den Song Reborn, der auf dem am 28.03.2014 erscheinenden zweiten Album Shadows vertreten ist.

Mit Bleed, zu dem auch bereits ein Video erschienen ist, startet das Album genau so, wie man es von Sinbreed erwarten darf. Das Tempo wird hoch gehalten, die Stimme von Herbie Langhans ist kraftvoll wie schon auf dem Debütalbum aus 2010. Die Flitzefinger der Saitenfraktion brillieren an ihren Instrumenten genau so, wie Frederik Ehmke am Schlagzeug. Mir wird es sich nie erschließen, wie man dieses hohe Tempo über so lange Zeit halten kann, aber dass die Jungs es können, haben sie ja schon bei ihren vielen Konzerten bewiesen.

Auch die folgenden neun Songs hauen in die gleiche Kerbe. Es geht geradlinig nach vorn, die Hochgeschwindigkeitssongs machen allesamt keine Gefangenen. Eigentlich müsste man das, was Sinbreed da abliefern, Speed Power Heavy Metal nennen, denn die Lieder konzentrieren sich auf das Wesentliche und benötigen keinerlei überflüssigen Schnickschnack.

Fazit: Bei diesem Album würde ich gern zwei Noten vergeben, nämlich einmal für die Qualität der einzelnen Songs und zum zweiten für die des gesamten Albums. Ich liebe nämlich jeden einzelnen Song des Albums, aber das Album ist dennoch nicht wirklich abwechslungsreich. Nach dem fünften oder sechsten Lied treten leichte Ermüdungserscheinungen beim Zuhören auf. Das ist wirklich schade, denn Sinbreed liefern hier klasse Material ab. Wer aber einfach nur 50 Minuten durchpowern will (so wie ich) liegt mit diesem Album genau richtig.

Anspieltipps: Bleed, Call To Arms und Leaving The Road
Heike L.
8.5
8.5
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