Time For Metal Zeitreise – Metallica – Metallica (1991)

Klassiker von damals neu gehört - mit René W. und Andreas B.

In dieser Kolumne plaudern Redakteur Andreas B. und Chefredakteur René W. zweimal im Monat über einen Klassiker der Metal- und Hardrock-Geschichte. Der Fokus liegt dabei nicht auf Bands aus der zweiten Reihe oder auf vergessenen Underground-Perlen.

Die Time For Metal Zeitreise ist die Bühne für die einflussreichen und großen Bands unserer Szene. Hier wird über deren Alben gefachsimpelt, sich erinnert, diskutiert und manchmal auch gestritten. Von Fans für Fans.

Lehnt euch gemütlich zurück und erinnert euch mit uns an die alten Zeiten und die großen Momente, die uns alle so sehr geprägt haben.

Heute: MetallicaMetallica aus dem Jahr 1991.

Andreas B.:
Es gibt diese speziellen Alben, die hat man im Laufe seines Lebens so oft gehört, dass man es einfach nicht mehr beziffern kann.
Das selbst betitelte, schwarze Album von Metallica gehört für mich definitiv dazu.

Oft ist es dann das gleichzeitige Zusammenspiel von mehreren Ereignissen oder Faktoren, die so ein Album dann für einen selbst absolut essentiell und unsterblich machen.

Da das Ding dieses Jahr seinen dreißigsten Geburtstag feiert, passt das wie die Faust aufs Auge.

Starten wir also unsere Zeitreise in das Jahr 1991…

Metallica waren damals – ich war vierzehn Jahre alt – schon eine feste Größe in meinem Metaluniversum.
Klassenkollege Paul R. hatte mir bereits die …And Justice For All auf Kassette (ihr erinnert euch..?) ausgeliehen und mich damit erst mal in völlig neue Härtedimensionen geschickt.
Bis dato war ich glühender Fan von Hardrock-Acts wie den Scorpions, Bon Jovi, Bonfire, Europe usw.
Das war alles ultramelodisch und „nett“. Tja, und dann kam Paul mit seiner Kassette.

Die ersten paar Minuten von Blackened habe ich auf kleinster Lautstärke gehört, damit meine Eltern – damals streng, katholisch und autoritär – nicht auf die Idee kommen, mir meine heißgeliebte Stereo-Komplettanlage aus dem Zimmer, direkt in den Müll zu schmeißen.
Meine Fresse, waren Metallica hart. Innerhalb weniger Augenblicke spielte sich diese Band damit auf die Pole Position und ich war ab sofort kein Hardrocker mehr, sondern ein waschechter “Heavy“.

Der Backkatalog der Band aus San Francisco war dann auch relativ schnell durchs Tapetrading und das Kopieren einer Kopie einer Kopie in meiner Sammlung.
Wunderbares Rauschen auf Chrome- und Ferro-Audiokassetten mit selbstgestalteten Covern. Einen CD-Player hatte ich noch nicht.

Nun, das war alles vor 1991.
Irgendwann war es aber so weit. Ich wohnte damals in der Nähe von Aschaffenburg und hatte viele Freunde, die mitten im Spessart in irgendwelchen Käffern wohnten.
Mittelgebirge, dunkler Buchenwald, Täler und klare Bäche. Rehe, Hasen, Eichelhäher.
Nachts hört man den Waldkauz und im Sommer tanzen die Glühwürmchen Pogo. Im Winter gab es damals sogar noch “schneefrei”, da die Straßen einfach nicht mehr befahrbar waren.

Eines dieser idyllischen Dörfer hat den Namen Heimbuchenthal und hier gab es einen sehr metallastigen Jugendtreff in den Räumen eines Pfarrsaals.

Dort war ich regelmäßig Gast und es war dann einer dieser Nachmittage an einem Wochenende, an dem Metallica schon wieder – allerdings auch zum letzten Mal bei mir – für Atemaussetzer sorgten.

MTV war 1991 noch nicht in unserem TV-Kabelnetz vorhanden und irgendwie war ich sowieso immer der Letzte, der irgendwas mitbekommen hat.
Somit wurde ich auf Enter Sandman erst aufmerksam, als der Refrain in besagtem Jugendzentrum von den meisten lautstark mitgebrüllt wurde.

Eeeeexit Liiight… Eeeeeenter Niiiiight

Was zum Teufel war das denn bitte? Das klingt ja irgendwie nach Metallica, aber dafür ist es eigentlich viel zu rockig. Und Alter, bitte was? WAAAAAS? Wie heavy klingen denn bitte die Gitarren? Und wieso fühlt sich jeder Schlag auf die Snare wie eine schallende Backpfeife an?

Kurz nachgefragt, ob das wirklich Metallica ist.. „Samma Andi, kriegst du eigentlich noch irgendwas mit in deinem Leben? Das ist Enter Sandman vom neuen Album.. hast du kein MTV??“

Tja…so kam ich zum schwarzen Album. Und es sollte meinen Musikgeschmack nachhaltig verändern. Und es war eine der ersten Schallplatten, die ich mir selbst kaufte.

Réne, erinnerst du dich noch an deine erste Begegnung mit der Scheibe?

René W.:
Mein lieber Andi, da ich ein wenig jünger bin als du, sieht es da natürlich etwas anders aus. Als die schwarze Scheibe von Metallica das Licht der Welt erblickt hat, habe ich gerade einmal nicht mehr nachts ins Bett gemacht – was für mich natürlich ein größerer Erfolg war als die neue Scheibe der damaligen Thrash-Giganten. Somit bin ich bei vielen der Alben, die wir in den nächsten Wochen durch die Mangel nehmen werden, als Quereinsteiger zur Kunst gekommen. Daher springe ich einfach mal in meine Jugend zurück.

Meine früh verstorbenen Onkel haben KissPink FloydLed Zeppelin oder ZZ-Top gehört. Als ich den Nachlass in die Hände bekommen habe, war ich ca. zehn Jahre alt und von da an – mit gutem Einfluss meiner Freunde, die ich mit 12/13 Jahren kennengelernt habe – auf die Heavy Metal Schiene abgebogen. Das war um die Jahrtausendwende. Die glorreichen 80er und 90er habe ich nur als Baby und Kleinkind erlebt; in einer Familie, die sonst eher im Radiorock ihre Zufriedenheit findet.

Kommen wir auf deine Frage zurück, wie ich mit diesem Album in Berührung gekommen bin.
Nothing Else Matters lief vor 20 Jahren immer noch im Mainstream-Radio. Dadurch kam jeder irgendwie mit dem Song in Berührung, dafür brauchte man kein Metalhead sein. Die Nummer blieb prägnant.
Bei einer Schulfeier hatte eine Jahrgangsältere diesen Titel aufgelegt und danach gleich The Unforgiven. Das Interesse war da, also schnell meine Kumpels nach der Platte gefragt und das war’s. So war mein erster Schritt zu Metallica und diesem Werk ohne eigentlichen Namen.

Im Nachgang mit der Lust an härteren Riffs, griff ich mit ca. 16 Jahren noch mal beherzter bei den Amerikanern zu und entdeckte die ersten vier Scheiben für mich. Thrash Metal der ersten Tage sowohl aus den USA als auch aus Europa lief damals rauf und runter. Sodom, Kreator, Testament, Slayer oder Death Angel.

Da mir die Veränderung von Metallica eher vorlag als der Grundstein mit den ersten Alben, kam dieser Sinneswandel der Truppe ganz anders als bei dir, Andi. Vor allem die ersten drei Veröffentlichungen meiner Heroes. Wie sieht es bei dir aus? Zu meiner Schande, Death Magnetic und Hardwired…To Self-Destruct haben es bis heute nicht in mein Abspielmedium geschafft… das sollte mal nachgeholt werden.

Andreas B.:
Tja, das Glück der Jugend… Nachträglich aber alles Gute zur nächtlichen Trockenheit damals 😉 Wir sind ja beide selbst Papas und wissen aus erster Hand, wie froh man über diesen Moment sein kann, haha.

Da hattest du auf jeden Fall sehr viel Glück, was deine musikalische Sozialisation betrifft.
Bei mir zu Hause lief sehr viel Schlager, Volksmusik und spießiges Lokalradio.

Nothing Else Matters ist ja nach wie vor eines meiner Lieblingsstücke auf dem Album. Und irgendwie auch eine meiner absoluten Lieblingsballaden, die mich in manchen Momenten immer noch zu Tränen rührt.
Kirk Hammet soll es damals übrigens genauso ergangen sein, als Hetfield ihm das zum ersten Mal vorgespielt hatte.

The Unforgiven ist natürlich auch ein Übersong. Was man von den beiden Nachfolgern (auf der Reload und der Death Magnetic) ja irgendwie nicht behaupten kann.

Im Vorfeld dieser Kolumne waren wir uns ja beide einig, dass Enter Sandman mittlerweile extrem totgenudelt wurde und wir es beide eigentlich nicht mehr hören können.
Dabei war das damals mit mein Lieblingssong auf dem Black Album. Weit vor Sad But True, den ich heute wiederum als einen der besten der Scheibe bezeichnen würde. Diese langsame Heavyness ist meiner Meinung nach schon fast beängstigend. Dazu die düsteren Gitarren und ein extrem geiles Video:

Übrigens bin ich ja absoluter Jason Newsted-Verfechter. Seine Bühnenpräsenz und Ausstrahlung verkörpert für mich den perfekten Metal-Bassisten.
Wie ist das bei dir? Team Newsted, Team Trujillo oder Team Burton?

René W.:
Durch meine vielen Lieblingssongs der Metallica-Anfänge würde ich das Team Burton nennen. Wie du es schon beschreibst, bin ich aber auch ein Fan von Newsted. Er hat eine ganz spezielle Aura. Alte Livemitschnitte mit ihm sind prägend. Meine Bilder von ihm im geistigen Auge bleiben in der Metallica Live San Diego von 1992 kleben. Nicht nur sein Solo, alles strotzt nur vor Power. Wenn ich mich wirklich final festlegen müsste, hätte er auf jeden Fall eine Chance, aber das jetzt auszudiskutieren wäre Frevel.
Nach Jason habe ich ganz ehrlich die Truppe noch weiter aus den Augen verloren. Nichts gegen Trujillo, der z.B. vor ein paar Wochen im Livestream einen ordentlich hat gucken lassen. Mit ihm verbinde ich am wenigsten Metallica und er wird der ”ewige Neue” bleiben.

Andreas B.:
Das sehe ich genauso. Rob ist ein Ausnahmebasser, ich kann seiner Bühnenperformance aber absolut gar nichts abgewinnen.

Und auch bei mir kam nach Newsteds Rauswurf irgendwie ein Bruch in meine, nun, “Beziehung” mit Metallica. Und als „Entschädigung“ kam dann St. Anger. Mir fehlen immer noch die Worte…

Anyway, lass mal wieder über das schwarze Album reden.

Holier Than Thou kann die Klasse dann nicht ganz halten, finde ich. Geht zwar gut nach vorne los, hat aber irgendwie nichts Spezielles.

The Unforgiven… tja, viel muss man dazu nicht sagen. Sollte auch jeder kennen.
Trauriger Text und ein eindringliches Video, das die Stimmung des Songs perfekt einfängt.
Wenn ich mich richtig erinnere, ziehst du diese Ballade der anderen, Nothing Else Matters, vor.

Was stört dich eigentlich an Nothing Else Matters? Auch der “einfach zu oft gehört”-Effekt?

René W.:
Unter anderem. Gerade läuft der Song bei mir und wenn man behaupten würde, er wäre schlecht, hätte man ohne Abstriche ein Rad ab. Nothing Else Matters ist auch für mich prägend gewesen, bzw. ist es auch noch.
Im Autoradio lief es bei Veranstaltungen usw., die nichts mit Metal zu tun hatten, als ich ein kleiner Junge war. Und es hat mich damals sehr berührt. Vielleicht mit ein Grund, warum wir hier überhaupt eine Zeitreise gestalten können.

Was mich stört, ist der jetzt über Jahrzehnte ausgelutschte Faktor der unglaublich abgewandelten Coverversionen, die noch dazu Erfolg haben. Und viel zu viele Menschen, die eine solche Band auf nur diesen Titel reduzieren.

Was sagst du zum Cover von Stefanie Heinzmann – The Unforgiven? Legitim, abschreckend… und was antwortest du jemanden, der sagt “Mensch Andi, die Heinzmann hat ja ’nen coolen Song rausgehauen?”

Andreas B.:
Ok, das mit Nothing Else Matters habe ich so schon öfter gehört. Und natürlich kotzt es auch mich an, wenn jemand so was wie “Klar mag ich Metallica, Nothing Else Matters und so..” sagt.
Dem oder der wünsche ich dann mal eben den Master Of Puppets an den Hals.

Zu deiner Frage.. Ich musste erst einmal googeln, wer Stefanie Heinzmann ist.
Wikipedia sagt: “Pop- und Soulsängerin”.
Ab da wusste ich schon, dass du mich – wahrscheinlich mit einem breiten Grinsen im Gesicht –  mit irgendwas Furchtbarem quälen willst, du Schlingel.

Und fuck, ich hatte Recht.
Mal ganz ehrlich, wer The Unforgiven mit so einem Pop/Dance-Beat unterlegt…
Ich bin in meinem Umfeld nicht gerade bekannt dafür, bei Musik jetzt irgendwie open-minded oder so zu sein. In der Regel geht mir 99% aus dem Pop,- Indie,- Radiorock-Bereich schwer auf die Nerven und ich spare dann auch nicht mit missbilligenden Kommentaren.

Wenn es nicht Metal, harter Rock ’n‘ Roll oder zumindest düster und irgendwie „anders“ ist, mag ich es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.
Ich mag ab jetzt auch die Musik von Stefanie Heinzmann nicht.

Diese Coverversion ist der wirklich allerletzte Rotz und ich möchte das nie wieder hören.

René W.:
Da habe ich dir ordentlich einen eingeschenkt, aber auch eine Wissenslücke gefüllt. Zudem weiß ich jetzt, wie ich dich in den nächsten Wochen kitzeln kann 😀

Andreas B.:
Püh! 😉

Zurück zu richtiger Musik:

Wherever I May Roam ist einer der ganz großen Metallica-Songs überhaupt. Eine wunderbare Vertonung des Tourlebens, eingeleitet mit einer Sitar. Auf mich wirkte das Stück immer bedrohlich und düster.
Übrigens auch eine weitere Single- und Videoauskopplung. Das wurde mit der Scheibe ja total ausgereizt. Gleich fünf Song wurden damals nacheinander auf den Videomarkt gehauen.

Vielleicht noch mal ein paar Worte zur Kursänderung von Metallica mit diesem Album. Der Vorgänger … And Justice For All aus dem Jahr 1988 war soundtechnisch kalt, knallhart und irgendwo in der Schnittmenge aus Thrash und Speed. Absolut humorlos und progressiv. Bei den Aufnahmen gab es ja ein gewisses Chaos und einen Produzentenwechsel, sodass nicht ursprünglich die zweite Wahl, Mike Clink, alles von Anfang bis zum Ende produzierte, sondern der damalige  “Hausproduzent” Flemming Rasmussen. Das Ergebnis kennen wir ja alle. Wo war da gleich noch mal der Bass?

Bob Rock, der vorher schon für Bon Jovi und die L.A-Rüpel Mötley Crüe gearbeitet hatte, hat da ganze Arbeit geleistet. Die Produktion des schwarzen Albums ist für mich auch heute noch unerreicht. Dieser Gitarrensound hat so viel Wärme und Soul, ist dabei aber immer noch bretthart. Die Drums sind so wahnsinnig organisch und wuchtig. Alles ist so lebendig und erzeugt in seiner Gesamtheit ein wahnsinnig detailreiches akustisches Gesamtgemälde.

Ok, bevor es jetzt zu esoterisch wird, übergebe ich den Redestein lieber wieder an dich, haha.

René W.:
Ich bin dir auch oft genug ins Wort gefallen mit deinen Zwischenfragen, da darfst du ruhig ausführlich über die Stücke philosophieren.

Viel habe ich ja schon gesagt, Nothing Else Matters und Enter Sandmann wurden in meiner Gehörmuschel überstrapaziert. Sad But True ist da deutlich zeitloser. The Unforgiven ist und bleibt der Meilenstein des schwarzen Geschosses, wenn ich nur einen Track auswählen darf.
My Friend Of Misery hat einen ebenso hohen Stellenwert. Der Silberling hat schon viele Aufhänger und sollte öfter bei mir laufen. Schwach ist wie bei unserem Zeitreisen-Start von vor zwei Wochen mit Killers von Iron Maiden, rein gar nichts. Im Vergleich zu Killers würde ich sogar dieses Album hier auf das Treppchen heben.
Ansonsten stehen die Briten bei mir ganz klar vor den Amerikanern.

Bevor wir langsam zum Ende kommen, dürfen wir eine wichtige Frage nicht unter den Tisch fallen lassen: Was hältst du vom Artwort? Uninspiriert oder ein Geniestreich? Diese Frage beschäftigt doch jeden Metalhead sein Leben lang. Da scheißen Metallica eine schwarze Schlange auf einen schwarzen Hintergrund.
Was soll das? Das war mein erster Gedanke. Im Nachhinein war es ganz sicher der Wink mit dem Zaunpfahl, der sagen soll “scheiß auf große Grafiken, hier steht die Musik im Vordergrund”.
Durch die vielen tieferen Emotionsgefilde, die man vorher von den Jungs noch nicht kannte, kann man im Jahr 2021 sagen: Ein absolut treffendes und prägnantes Artwork.

Andreas B.:
Hm, ich weigere mich auch, die Killers als ein schlechtes Album zu bezeichnen. Aber auch nur, weil es von Maiden ist und ich ein infantiler Fanboy bin. Wäre es von irgendeiner anderen Band, würde ich es definitiv als “langweilig und viel zu retro” betiteln.

My Friend Of Misery sowie The God That Failed kann ich nicht so richtig viel abgewinnen. Für mich ist das vertonte Langweile. Auch wenn das viele gerade bei Erstgenanntem völlig anders sehen.

Dafür könnte ich bei Through The Never und The Struggle Within meine Bude zerlegen. Das ist hart, heavy und groovt wie Hölle. Absolutes Headbang-Potenzial.

Damals gab es auf dem TV-Sender Tele 5 eine regemäßige Sendung mit Ausschnitten aus dem amerikanischen WWF-Wrestling. Der Anfang von The Struggle Within war das Intro der Sendung und ich habe mir immer einen Ast abgefreut. Metal und WWF, die perfekte Verbindung.

Das schwarze Cover des Albums mag ich sehr. Irgendwie ziemliches Unterstatement. Da, wo andere Bands ausufernde und epische Andreas Marschall– Coverartworks verwenden, bleiben die Kalifornier schlicht und zurückhaltend.
Ich mag auch dieses komische Kreisgebilde auf der LP. Wenn sich die Scheibe dann auf dem Plattenteller dreht, ist das wie ein schlechter LSD-Trip, haha.

Was bleibt also nach dreißig Jahren als Resümee?

Für die Band war es der Durchbruch im Mainstream und vor allem durch die beiden Balladen wurden auf einmal ganz neue Hörer- bzw. Käuferschichten gewonnen. Auf einmal mag meine Mutter Metallica. Hui…

Für mich war es einer der ganz großen Meilensteine des Metalfan-Seins. Zwar auch einige “links rein, rechts raus”-Nummern, auf der anderen Seite aber auch unsterbliche und überlebensgroße Klassiker.

René W.:
Da gehe ich voll und ganz mit dir. Auch wenn es ein paar Schatten gibt, muss man sagen, dass es viele Kracher auf das unscheinbare Geschoss geschafft haben.

Missen möchte man da auch die totgehörten Stücke nicht. Mein Fazit bleibt, dass es auch nach drei Jahrzehnten eine Pflichtlektüre für jeden Metalhead ist. Mitreden sollte jeder können. Mir hat dieser Rückblick gezeigt, dass sich auch in meinen heimischen vier Wänden die Platte viel zu wenig dreht.

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