Xenospawn – Eternal Bloodlust (EP)

Machete, Blutlust und Death Metal - eine gute Kombination

Artist: Xenospawn

Herkunft: USA

Album: Eternal Bloodlust (EP)

Spiellänge: 12:49 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 02.09.2021

Label: Eigenproduktion

Link: https://xenospawn.bandcamp.com/

Bandmitglieder:

Gesang und Bassgitarre – Jerry Duncan
Gesang und Gitarre – Derek Ahrens
Gitarre – Matt Nieukirk
Schlagzeug – Dan Freitag

Tracklist:

  1. Eternal Bloodlust
  2. Bagh Nakh
  3. Machete Season

Death Metal, Death Metal, Death Metal – kann ich nicht genug von bekommen. Ich liebe es, wenn ich Eigenproduktionen bekomme und wer weiß schon, was aus diesen Bands wird. Xenospawn stammen aus Davenport, Iowa, USA. Nach einer Singleauskopplung ist dieses ihr erster Output in Form einer EP. Die Members haben aber schon Erfahrungen in Bands wie Crater, Luciferian Reign und The Horde.

Wie ich schon oben geschrieben habe, handelt es sich um Death Metal.

Gleich zu Beginn gibt es im Highspeed einen auf die Glocke. Sehr schön. Die Vocals sind sehr aggressiv. Danach gibt es bei Eternal Bloodlust eine Stakkatoattacke und die Drums wirbeln aggressiv ohne Ende. Der Sound hätte leider ein wenig druckvoller sein können. Es folgt ein Morbid Angel Groove. Danach wieder eine schöne Blastbeatattacke und ein Highspeedpart. Yepp. Kommt gut. Der Stakkatopart wird wiederholt, ein melodisches Lead rübergeknattert und wieder ab in den Morbid Angel Groove. Dieser wird mit einem Solo kombiniert. Kurzes technisches Intermezzo. Sagt mir aber nicht zu und wieder so ein Morbid Angel Part. Besonders die Doublebass arbeitet hier sehr präzise. Am Ende holt man dann noch einmal den Vorschlaghammer heraus und gibt einem den Rest. Ja, läuft ganz gut ins Ohr.

Der Song mit dem interessanten Namen Bagh Nakh klingt auch interessant. Schönes Midtempogeschleppe zu Beginn. Schöne alte Schule und danach gleich in den Ballerpart mit Tempowechsel und abwechselndem Gesang. Es werden immer kleine Stopps mit eingebaut. Das Tempo wird verschleppt. Ja, kommt sehr druckvoll. Das Solo haut mich jetzt nicht so um, aber der Rest kann mich durchaus überzeugen, muss ich sagen. Klingt sehr interessant. Gitarre hin und her und dann ein schönes Riff inklusive Knüppelattacke. Ja, technisch einwandfrei, aber nicht zu übertrieben. Hm, macht Laune, guter Song.

Machete schreibt keine SMS. Das weiß jeder, der den Film gesehen hat. Aber ich glaube, darum geht es bei Machete Season nicht, hehe. Ist ja auch egal, denn was zählt, ist ja die Mucke und auch der Song kann mich durchaus überzeugen. Der Gesang kündigt die Machete Saison an und dann geht das Gemetzel auch schon los. Old School Death Metal der amerikanischen Sorte steht auf der Agenda. Schön straight forward. Der Song überrollt einen förmlich und will irgendwie nicht aufhören. Sehr aggressiv. Erst nach 150 Sekunden ist die Gewaltorgie zu Ende und wird mit einem langen Solo und verschiedenen Drumgeschwindigkeiten fortgeführt. Man holt noch einmal die Machete aus der Versenkung und lässt diese schnell kreisen. Hinzu kommt der aggressive Screamgesang und dann ist aber auch gut gewesen.

Also, diese drei Songs haben mich überzeugt und wer den amerikanischen Death Metal mag, darf hier zuschlagen.

Xenospawn – Eternal Bloodlust (EP)
Fazit
Xenospawn aus Iowa knallen uns in den dreizehn Minuten geilen amerikanischen Death Metal der alten Schule um die Ohren. Überwiegend sind sie zwar fix unterwegs, haben aber genügend Abwechslung parat. Die Band werde ich im Auge behalten, definitiv. Wer auf Morbid Angel, Death und Cannibal Corpse abfährt, sollte diese EP anchecken. Ich bin auf das Debüt gespannt.

Anspieltipp: Eternal Bloodlust
Michael E.
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