Frozen Soul veröffentlichen Deathweaver kurz vor ihrer US-Tour. Die Single bietet vier Minuten hämmernden Death Metal, der sich an der ungezügelten Aggression des Hardcore-Punk orientiert. Es ist die letzte Vorschau auf ihr neues Studioalbum No Place Of Warmth – ihr bisher definitivstes und trotzigstes Werk. Im Mittelpunkt steht Sänger Chad Green, dessen Brüllen irgendwo zwischen spirituellem Führer, Dungeon-Meister und Wahrsager angesiedelt ist und Geschichten von endlosen Schlachten und besiegten Feinden erzählt.
„Deathweaver handelt davon, wie man mit der Zeit langsam Teile von sich selbst verliert und neue Perspektiven gewinnt. Wie man seine Erinnerungen an Lebenserfahrungen verknüpft, um das eigene Innere zu formen, und von der grausamen Natur des Lebens – dem Kreislauf des Todes – und davon, wie schwer es ist, sich selbst treu zu bleiben“, erzählt Green.
Für das Video ließen sich Frozen Soul von Anime-Einflüssen wie Ninja Scroll und Noise Marines aus Warhammer inspirieren, zusätzlich zu Horror im Stil von Hellraiser aus den 80ern. Auf dieser Grundlage entwarf Green die Geschichte einer Figur, die die Adern, Nerven und Knochen ihrer Opfer als Musikinstrument nutzt, genauer gesagt als Harfe.
Green fügt hinzu: „Letztendlich handelt das Video von einer Frau, die Jahrhunderte alt ist und in ihren Augen für immer ihrem Traum nachjagt, die perfekte Harfe zu erschaffen. In Wirklichkeit nutzt sie das Fleisch, die Knochen, die Adern und die Nerven ihrer Opfer (wir als Darsteller), um diese Knochenharfe zu bauen – die Enthüllung am Ende ist der Wahnsinn! Ich hatte auch jede Menge Spaß dabei, mit meinem Kindheitsfreund Eric von Mile High Animation am Design der Harfe zu arbeiten. Er hat sie in Einzelteilen im 3D-Drucker ausgedruckt, dann habe ich sie zusammengesetzt, bemalt und mit Hilfe von Sam blutig verziert!“

