Bloody Hammers – The Horrific Case Of The Bloody Hammers

„Neues aus dem amerikanischen Transylvania County!“

Artist: Bloody Hammers

Herkunft: Transylvania County, USA

Album: The Horrific Case Of The Bloody Hammers

Spiellänge: 26:10 Minuten

Genre: Horror Sleaze Rock, Gothic Sound

Release: 14.07.2017

Label: Napalm Records

Link: http://www.bloodyhammers.com/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre und Bass – Anders Manga
Gitarre – Bill Fischer
Keyboard – Devallia
Schlagzeug – Doza Mendoza

Tracklist:

1. Gates Of Hell
2. Blood
3. The Beyond
4. Vulturs Circle Overland
5. All The Colors Of Dark
6. The Bloodsucker Leads The Dance

Die vorliegende EP mit sechs Tracks verkürzt die Wartezeit auf das nächste Album der Bloody Hammers. In 26 Minuten holen die Amerikaner zum Horror Sleaze Rock- bzw. Gothic Metal-Gegenschlag aus und bereiten eine Schneise für das fünfte Studioalbum vor. Bis es so weit ist, muss eben The Horrific Case Of The Bloody Hammers  herhalten. Ihrem Label aus Österreich, Napalm Records wird auch in der Zukunft die Treue geschworen.

Begonnen wird das Intermezzo mit Gates Of Hell, ein markantes Stück, welches man nur zu gut als Hörprobe anpreisen kann. Schmetternde Gitarren wechseln sich mit minimalistischen Keyboardeinlagen von Devallia ab. Über allem thront, wie soll es anders sein, Anders Mangas vielschichtiger Gesang. Es sind Anleihen von Type O Negative, The Cure und The Doors zu hören. Kleine Gitarrensoli sucht man indes vergebens auf der EP, egal ob bei Blood oder All The Colors Of Dark, zudem hätte ich mir mehr voluminöse Sounds von der Keyboarderin Devallia gewünscht. Kracher wie Death Does Us Part oder The Reaper Comes vermisse ich hier etwas. Nichtsdestotrotz können Fans der Band beherzt zugreifen, alle anderen müssen vorsichtig antesten. Ansonsten dürfte es nicht mehr allzulange dauern, bis die nächste Platte in den CD-Regalen dieses Planeten zu finden sein wird.

Fazit: Vielschichtiger Gothic aus dem amerikanischen Transylvania, was uns Mastermind Anders Manga vor einigen Monaten zusammengebraten hat, um es Euch in diesem durchwachsenen Sommer zu präsentieren. In der guten halben Stunde bekommt man einen guten Eindruck in die Kunst der Truppe, die von unseren Kollegen Napalm Records um den Erdball gejagt wird. Bloody Hammers schaffen eine gut balancierte EP, nicht mehr und nicht weniger. Der Zugriff für Fans bleibt Pflicht, ob man damit neue Jünger anheuern kann, steht wohl auf einem anderen Blatt Papier.

Anspieltipps: Gates Of Hell, All The Colors Of Dark und The Bloodsucker Dance
Jens O.
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