Danko Jones – Fire Music

“The same procedure…“

Artist: Danko Jones

Herkunft: Toronto, Kanada

Album: Fire Music

Spiellänge: 38:08 Minuten

Genre: Rock

Release: 06.02.2015

Label: Bad Taste Records / Soulfood

Link: http://www.dankojones.com/fire-music/

Bandmitglieder:

Gesang – Danko Jones
Bassgitarre – John Calabrese
Schlagzeug – Rich Knox

Tracklist:

  1. Wild Woman
  2. The Twisting Knife
  3. Gonna Be A Fight Tonight
  4. Body Bags
  5. Live Forever
  6. Do You Wanna Rock
  7. Getting Into Drugs
  8. Watch You Slide
  9. I Will Break Your Heart
  10. Piranha
  11. She Ain’t Coming Home

Danko Jones - Fire Music - Albumcover

Wer kennt das Trio Danko Jones eigentlich nicht? Die vor 18 Jahren gegründete Truppe hat bereits zwölf Alben veröffentlicht und bringt nun mit Fire Music ihre dreizehnte Platte auf den Markt. Diese ist mit elf Songs und einer Spielzeit von gut 38 Minuten recht kurz, aber lassen wir uns mal überraschen.

Tja, der erste Song Wild Woman haut mich nicht vom Hocker. Die Soundqualität ist wohl bewusst etwas schrammelig gehalten, was meinen persönlichen Geschmack nicht trifft. Dafür ist The Twisting Knife dann wieder eine Nummer, die schon eher was kann. Gesanglich erinnert Danko Jones hier ein wenig an die Dänen von Volbeat. Einen weiteren Vergleich kann ich bei Live Forever ziehen, denn hier klingt es gesanglich sehr nach Avenged Sevenfold – interessant, was der gute Herr Jones so alles kann. Do You Wanna Rock ist dann ein Stück, das genau das hat, was die Truppe so berühmt gemacht hat – schneller fast schon Sprechgesang und ein bisschen Blödsinn – hier der Einsatz einer Kuhglocke.

Fazit: Wer Danko Jones kennt, weiß, dass hier keine großen Überraschungen zu erwarten sind. Das Trio fährt seit jeher seine eigene Linie und kann sich am besten als eine Mischung aus Rock und Punk beschreiben lassen. Fire Music ist gut zu hören, hat jedoch für die anspruchsvollen Hörer zu wenig Abwechslung und dadurch, dass die Gesamtqualität der Produktion bewusst etwas „Old School“ und schrammelig gehalten wurde, kann man auch die musikalischen Einzelleistungen nur schlecht bewerten.

Anspieltipps: The Twisting Knife, Life Forever, Do You Wanna Rock und She Ain’t Coming Home
Petra D.
7.2
7.2
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