Darkened Nocturn Slaughtercult – Mardom

Rau, atmosphärisch, Darkened Nocturn Slaughtercult

Artist: Darkened Nocturn Slaughtercult

Herkunft: Dormagen, Deutschland

Album: Mardom

Spiellänge: 43:55 Minuten

Genre:  Black Metal

Release: 12.04.2019

Label: War Anthem Records

Link: http://www.slaughtercult.de/

Bandmitglieder:

Gesang und Gitarre – Onielar
Gitarre – Velnias
Bassgitarre – Adversarius
Schlagzeug – Horrn

Tracklist:

  1. Inception Of Atemporal Transition
  2. Mardom – Echo Zmory
  3. A Sweven Most Devout
  4. T.O.W.D.A.T.H.A.B.T.E.
  5. A Beseechment Twofold
  6. Exaudi Domine
  7. The Boundless Beast
  8. Widma
  9. Imperishable Soulless Gown
  10. The Sphere

Aus dem schönen Dormagen in Nordrhein-Westfalen kommt eine Undergroundikone des deutschen Black Metals. Die Rede ist von dem Quartett Darkened Nocturn Slaughtercult, das nun mittlerweile seit 1997 aktiv ist und sein sechstes Album mit seinem neuen Silberling Mardom unter der Fahne von War Anthem Records auf den Markt bringt. Auf dem neuen Langeisen wird rauer und eisigkalter Schwarzmetall versprochen – im Stil des norwegischen Black Metals.

Nach dem Intro startet der erste offizielle Song Mardom – Echo Zmory und das Ganze mit voller Geschwindig- und Boshaftigkeit.
Man merkt alleine bei diesem Track, sowie unter anderem bei T.O.W.D.A.T.H.A.B.T.E. oder The Boundless Beast, dass Sängerin Onielar ihre Vocals perfektioniert hat, denn diese sind so bitterböse, dass sogar ein Fluss komplett zufrieren und dort ein schneebedeckter Wald wachsen könnte. Auch kommen diese so gut rüber, dass sie ihren männlichen Kollegen von noch größeren und bekannteren Bands eine wahre Konkurrentin ist.
Auch die Riffs, inklusive des Basses, sind so rau und eisig gehalten, dass zugleich ein Schneesturm aufzieht und mit dem Schlagzeug ein Gewitter hinzufügt.
Man merkt bei dem Quartett Darkened Nocturn Slaughtercult, dass während vieler Tracks ganz viel Wert auf Atmosphäre gelegt wird. Am allerbesten sticht das bei dem letzten Titel des Album Mardom heraus, denn The Sphere startet mit sehr schnellen Riffs, dafür geht das Ganze umso schneller in ziemlich atmosphärische Stellen über, die dieses Gesamtbild weiter untermalen.
Angenehm ist kurz vor Ende auch der instrumentale Titel, das Interlude Widma, das vor den finalen Titeln von Mardom noch einmal Luft zum Verschnaufen bringt.
Die Produktion könnte nicht besser sein, da hier wirklich der Stil der Band und des Genres richtig unterstrichen wird und der Hörer einen wahren Ohrenschmaus erhält.

Darkened Nocturn Slaughtercult – Mardom
Fazit
Mein lieber Freund - Darkened Nocturn Slaughtercult hauen mit Mardom nicht nur ihren sechsten. Silberling heraus, sondern stampfen damit auch alles in Grund und Boden. Diese Band hat in all der Zeit ihres Bestehens ihren Stil perfektioniert und liefert ein Meisterwerk ab. Nicht nur, dass man das Gefühl bekommen könnte, dass skandinavische Genregrößen hier hinter stecken könnten, nein sie beweisen vor allem, dass großartiger Black Metal auch aus Deutschland kommt. Besonders sagen mir die Vocals zu, und die atmosphärische Kälte in vielen der einzelnen Tracks. Ein klarer Anspieltipp meinerseits und eins meiner Top 5 Alben des Jahres.

Anspieltipps: Mardom - Echo Zmory, T.O.W.D.A.T.H.A.B.T.E. und The Sphere
Stefan S.
10
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Pro
Contra
10
Punkte
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