Eluveitie – Origins Europa Tour 2014 mit Skálmöld und Arkona am 21.11.2014 in der Matrix Bochum

“I close my eyes – Inis Moooonaaaa!“

Eventname: Eluveitie – Origins Europa Tour

Headliner: Eluveitie

Vorbands: Skálmöld, Arkona

Ort:
Matrix, Bochum

Datum: 21.11.2014

Kosten: 25,00€ VK

Genre: Viking Metal / Melodic Death Metal / Pagan Metal

Besucher: nahezu ausverkauft

Veranstalter: RTN Touring GmbH

Link: http://www.rtn-touring.com/index.php/artists/13-artists/40-eluveitie

Setliste:

[cbtabs][cbtab title=“ Skálmönd“]

  1. Árás
  2. Gleipnir
  3. Að hausti
  4. Miðgarðsormur
  5. Með fuglum
  6. Narfi
  7. Kvaðning

[/cbtab][cbtab title=“Arkona“]

  1. Yav
  2. Goi, Rode, Goi!
  3. Serbia
  4. Zakliatie
  5. Na Strazhe Novikh Let
  6. Slav’sja, Rus’!
  7. Pamiat
  8. Stenka na Stenku
  9. Yarilo

[/cbtab][cbtab title=“Eluveitie“]

  1. King
  2. Nil
  3. From Darkness
  4. Ogmios
  5. Carry the Torch
  6. Thousandfold
  7. AnDro
  8. Sucellos
  9. De Ruef vo de Bärge
  10. Omnos
  11. The Nameless
  12. Inception
  13. Kingdom Come Undone
  14. The Silver Sister
  15. Vianna
  16. A Rose for Epona
  17. Quoth the Raven
  18. Havoc

Zugabe:

  1. Helvetios
  2. Inis Mona

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Eluveitie Origins Europe tour Poster

Wenn die Band Eluveitie ein neues Album auf den Markt bringt, dann gibt es bisher immer eine darauffolgende Tour, so war es 2010, dann 2012 mit dem Album Helvetios (Paganfest 2012 – Link: hier) und auch zum neuesten Release der Schweizer Truppe, welches den Titel Origins (Review: hier) erhalten durfte. So war es nicht ganz abwegig, dass die diesjährige Tour, welche die Band zusammen mit Skálmöld und Arkona abhält, unter dem Titel Origins Europa Tour steht. Besucht wurden sage und schreibe 38 Städte auf den europäischen Inseln Irland und Großbritannien und dem EU-Festland. Als die ersten Konzerte als ausverkauft galten, war wohl klar, dass das Album bei den Fans angekommen sein musste. So treibt es uns heute auch auf die Autobahn, um an diesem schönen Freitag die Couch mit der Tube in der Bochumer Matrix auszutauschen.

Angekommen (und nach ca. 15 minütiger Parkplatzsuche) wird klar, dass heute nicht viel für die Abendkasse übrig zu sein scheint – so wird die Schlange vor der Matrix nicht kürzer und da man wegen verspätetem Einlass ein wenig länger in der Kälte stehen muss wird klar, dass der Abend entweder länger werden wird oder dass man eine verkürzte Setlist der heute auftretenden Bands erleben wird.

Also nun ab in die gut gefüllte – aber nicht überfüllte – Tube. Wie erwartet braucht man heute nicht lange auf die erste Band zu warten, denn bereits kurz nach dem Betreten der Halle kommen die Jungs um Fronter Björgvin Sigurðsson  auf die Bühne. So startet nun eine recht laute dreiviertel Stunde isländischer Viking-Metal und man merkt, dass Skálmönd wie die Faust aufs Auge zum heutigen Publikum passt. So wird ordentlich geheadbangt und ordentlich die Tassen gehoben.

Nachdem Skálmönd mit Kvaðning die Bühne verlassen hatte und man merkt, dass sich die Bühnenbauer ranhalten mit dem Umbau, darf die Pagan Metal-Kapelle Arkona die Bretter betreten. Nachdem man in diesem Jahr vor allem die Festivals unsicher gemacht hat, schließen die Russen nun mit der Orignis Europa Tour den Tour Kalender für das Jahr 2014 ab. Mit Yav und Serbia bedient man zwar auch einiges vom aktuellen Album (Review: hier), jedoch versucht man in der neun Song starken Setliste auch Fans der alten Stücke zu bedienen. In meinen Augen geht das Konzept wunderbar auf und Arkona heizen das Publikum genau passend auf, um dann erneut Platz auf der Bühne zu machen. Wofür? Natürlich für den Headliner.

Nach einer erneuten moderaten Umbaupause dürfen nun also die lang erwarteten Schweizer Fidel Pagan Metaler die Bühe betreten. Wer die Band ein wenig länger kennt und sich mit der Bandgeschichte auseinandersetzt, der wird direkt bemerken, dass es einen Wechsel in der Besetzung gegeben hat. So ist Matteo Sisti (Krampus) vor Kurzem erst ausgestiegenen, Patrick Kistler an der Sackpfeife, Akustikgitarre und den Flöten eingesprungen. Zum Glück merkt man der Band diesen Wechsel kaum an und so bringt das Septett den altbekannten Spaß auf die Bühne. Mit King, Nil und From Darkness darf das bereits angeheizte Publikum erst mal ordentlich abfeiern. Auch wenn das Interludium Ogmios alles ein wenig abbremst, geht es dann mit Carry The Torch bündig in bekannter Geschwindigkeit weiter und will auch erst beim sechsten Song Thousandfold ein wenig abbrechen. So bringen Eluveitie vor allem zum Anfang des Konzerts einiges vom neuen Album, aber belohnen das Publikum später noch mit Songs aus den letzten fünf Jahren der Bandgeschichte. Persönlich waren der „Kickstart“ und die Zugaben Helvetios und Inis Mona der Grund, warum ich immer wieder gerne zu einem Konzert der siebenköpfigen Band gehen würde.

Einziges Manko des Abends war, dass der Ton der Vorbands qualitativ nicht annähernd an den des Headliners rankam. Als hätte man erst den Azubi und dann den Meister rangelassen. Doch tut dies alles keinen Abriss an dem, was wir heute Abend geboten bekommen haben.

Wie auch bei unseren letzten Konzertberichten bieten wir euch mal wieder an in die Setlisten reinzuhören! Also klickt einfach mal auf Play:

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