Gov’t Mule – The Tel-Star Sessions

„Erste Gehversuche der heute bekannten Go’t Mule.“

Artist: Gov’t Mule

Herkunft: Georgia, Vereinigte Staaten von Amerika

Album: The Tel-Star Sessions

Spiellänge: 50:22 Minuten

Genre: Rock, Blues Rock, HeavyRock

Release: 05.08.2016

Label: Evil Teen records

Link: www.mule.net

Bandmitglieder:

Gesang und Gesang – Warren Haynes
Bassgitarre – Allan Woody
Schlagzeug – Matt Abs

Tracklist:

1. Rocking Horse
2. Monkey Hill
3. Mr.Big
4. The Same Thing
5. Mother Earth
6. Just Got Paid
7. Left Coast Groovies
8. Worls Of Differenz
9. Worls Of Differenz (Alternative Version)

gov´t mule - the tel star sessions ccover

The Tel – Star ­ Sessions ist ein Rückblick in die Gründungszeit von Go’t Mule. Zehn Demos aus dem Jahre 1994, die hier restauriert, neu abgemischt und jetzt veröffentlicht werden. Warren Haynes und Allan Woody, beide zu der Zeit noch bei den Allman Brothers im Dienst, holen sich den Schlagzeuger Matt Abs dazu und fangen 1994 an, neue Wege zu gehen. Dabei entstehen diese frühen Aufnahmen. Nach dem Tod von Allan Woody im Jahre 2000 ist dies nun auch ein Vermächtnis, das an ihn erinnern soll. Blueslastiger Rock mit Southern Rock-Elementen wechselt sich mit knackigen Rockstücken ab. Gleich der Opener Rocking Horse zeigt das Potential dieser damals noch jungen, aber doch schon so erfahrenen Band. Gov’t Mule (Abkürzung für Government Mule) spielen rockiger als die Allman Brothers.

Warren Haynes Stimme kommt hier einfach besser zur Geltung und seine Gitarre ist das bestimmende Element dieser frühen Sessions. Die nächsten Songs gehen in die gleiche Richtung. Blues Rock allerfeinster Güte. Gov’t Mule klingen hier noch roh, ungeschliffen. Die remasterten Tapes sind gut abgemischt und das lässt eine knackige Produktion durch die Boxen tönen. Die oftmals über sechs Minuten gehenden Stücke, lassen auch Platz für Improvisationen. Zum guten Schluss gibt es mit World of Difference noch ein ruhiges Stück, wobei die Alternative Version noch einen Ticken besser rüberkommt.

Fazit: Für Liebhaber dieses Genres ein toller Einblick in die ersten Gehversuche von den heute doch schon bekannten Go't Mule, die in der Vergangenheit durch sehr gute Livescheiben, beispielsweise Dark Side of The Mule (Top für Floyd Fans) oder die Deep End Reihe von sich reden gemacht haben. Sammler schlagen hier bestimmt zu und allen anderen Rockliebhabern rate ich, einfach mal reinzuhören. Die reine Metallfraktion wird sich gegebenenfalls etwas schwerer tun.

Anspieltipps: Rocking Horse, Mother Earth und World of Difference
Kay L.
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