Hellscore: kündigen „The Devils Livestream Show“ für den 12. Juni an

40-köpfiger israelischer Metal-Chor kommt zurück auf die große Bühne

Der Sommer naht und die ganze Kultur- und Veranstaltungsbranche kommt aktuell wieder ein klein wenig in Gang. Bei unseren südlichen Nachbarn in der Schweiz sind schon seit einigen Wochen wieder kleinere Konzerte unter bestimmten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen möglich. In Deutschland sind wir noch nicht ganz so weit. Obwohl die Corona-Fallzahlen momentan im Keller sind und die Gastronomie und viele Kultureinrichtungen derzeit wieder öffnen dürfen, so ist man, was Konzerte- und Events angeht, immer noch übervorsichtig. Festivals werden in diesem Jahr wohl keine stattfinden dürfen, doch die Situation macht Hoffnung, dass ganz ähnlich wie in der Schweiz, auch hierzulande bald wieder kleinere Konzerte werden stattfinden können und wir endlich wieder ein bisschen Krach auf die Ohren bekommen. So stehen gerade viele Bands in den Startlöchern und kündigen erste Clubkonzerte, Releasepartys und ähnliche Events an. Wer jedoch ein größeres Publikum erreichen möchte, dem wird wohl auf nicht absehbare Zeit weiterhin nur die Livestream-Alternative bleiben.

Ganz ähnlich sieht die Situation derzeit in Israel aus, erstmals seit Beginn der Pandemie will das Land im Nahen Osten im Juni alle Corona-Restriktionen aufheben. Dann sollen Gastronomie- und Kultureinrichtungen für jedermann wieder frei zugänglich sein und auch Konzerte sollen dann ohne Einschränkungen wieder stattfinden können. Dennoch werden uns auch von dort die Livestream-Veranstaltungen noch eine Weile begleiten und so hat nun der israelische Metal-Chor Hellscore die The Devils Livestream Show für den 12. Juni 2021 angekündigt.

Hellscore sind ein derzeit 40-köpfiges israelisches A-Cappella-Vocalensemble aus weiblichen und männlichen Metalheads, die sich regelmäßig Metalklassiker von u.a. Nightwish, Judas Priest, Slipknot oder Linkin Park vornehmen und diese durch den Fleischwolf drehen. Erst vor wenigen Tagen wurde mit dem Metallica-Klassiker For Whom The Bell Tolls ein neues Video veröffentlicht. Doch nicht nur das, der Metal-Chor ist auch regelmäßig mit einigen der großen Acts im Studio und war u.a. am Amorphis Album Queen Of Time (2018), am Orphaned Land Album Unsung Prophets & Dead Messiahs (2018), am Ayreon Album Transitus (2020), am aktuellen Therion Album Leviathan (2021) sowie an weiteren Produktionen von Patty Gurdy und Scardust beteiligt. Die Zusammenarbeit mit Scardust aus Israel kommt natürlich nicht von ungefähr, denn deren Frontfrau Noa Gruman (ex-Somnia, ex-Soul Enema) der Symphonic Progressive Metaller ist auch Gründerin und Chorleiterin von Hellscore. Die Liebe zur Musik wurde Gruman in die Wiege gelegt, denn die Eltern waren beide Musiker, ihre Mutter kam aus der Klassik, der Vater aus dem Rock ’n‘ Roll. Sie selbst studierte Klavier an der Jerusalem Music Academy. Noa Gruman kennt keine Regeln oder Grenzen, nur musikalische Leidenschaft.

Während man beim Cover zu For Whom The Bell Tolls aufgrund der Vorgaben noch in abgespeckter Größe agieren musste, soll es nun für den kompletten Metal-Chor zurück auf die Bühne gehen, wenn auch zunächst in Form eines Livestream-Konzertes und ohne Publikum. Die Band hat Großes vor und will mit ihren A-Cappella-Metal-Klassikern die Bühne in Brand setzen. Die Show am 12.06.2021 (21:00 Uhr GMT) ist kostenlos und kann hier verfolgt werden, jedoch wird um Spenden gebeten, mit denen zukünftige Aktivitäten und Projekte des Chores finanziert werden sollen.

Der Hellscore-Metal-Chor besteht unter anderem aus: Adar Elmackias, Alexandra Marcu, Amit Fortus, Atalya Emily Shuorki, Atalya Shourki, Atar Abramson, Baruch Gruman, Carmel Cohen, Chen Balbus, Dafna Wajnberg, Dima Fridrich, Dror Stolarksy, Enav Kedar, Erez Tovi, Guy Moshkovitz, Itai Portugaly, Jonathan Wolf, Kfir Ben Aroia, Kobi Farhi, Leah Marcu, Lior Ben-Shabbat, Neta Ben Harush, Netta Ginat, Nitsan Cohen, Noa Gruman, Ofir Arnon, Ray Livnat, Rinat Gruman, Roee Factor, Shani Gruman, Tali Shahar, Yan Ben Yosef, Yarden Gruman, Yehonatan Cohen, Zohar Ben Haim und Zohar Meir.

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