Infinight – Fifteen (EP)

“Moderner Power Metal, der aufhorchen lässt“

Artist: Infinight

Herkunft: Illingen, Deutschland

Album: Fifteen (EP)

Spiellänge: 21:26 Minuten

Genre: Power Metal, Heavy Metal

Release: 2017

Label: Eigenproduktion

Link: https://www.facebook.com/InfiNight

Produktion: Low7 Studios, Sulzbach/Saar von Oliver Tausend

Bandmitglieder:

Gesang – Martin Klein
Gitarre – Dominique Raber
Gitarre – Marco Grewenig
Bassgitarre – Kai Schmidt
Schlagzeug – Hendrik „Harry“ Reimann

Tracklist:

1. Goodbye II (This Cruel World)
2. Here To Conquer (Unplugged)
3. For The Crown
4. Through The Endless Night

Diese EP erschien bereits im Dezember 2016 digital, der Tonträger folgte jedoch erst jetzt. Die Band aus dem Saarland besteht bereits seit 2001 und konnte bislang drei Alben sowie zwei EPs veröffentlichen, die Meisten davon in Eigenproduktion.

Die vier Songs bieten melodischen, klischeefreien Heavy Metal, der sich stets an der Schwelle zum Power Metal bewegt. Dabei legt die Band auf griffige und nachvollziehbare Refrains wert, die dann auch schnell ins Ohr gehen. Höhepunkt ist hier das hymnenhafte For The Crown, das auch gleichzeitig den härtesten Track darstellt. Der Opener Goodbye II (This Cruel Night) ist die Fortsetzung von Goodbye, Cruel World, der auf dem Full-Length-Debüt Sea Of Knowledge 2005 zu finden war und beginnt als gediegenes Hard Rock-Stück, entwickelt jedoch im Verlauf eine gesunde Härte und erreicht dann doch noch Power Metal-Maßstäbe, ehe er wieder etwas ruhiger endet.

Mit Here To Conquer befindet sich eine Neuaufnahme eines Songs vom 2011-er Output Like Puppets auf der EP, die hier jedoch als Akustik-Version vorliegt und die sich deswegen von dem übrigen Songmaterial abhebt. Gerade Goodbye II (This Cruel Night) und For The Crown hört man die US Metal- Einflüsse von Bands wie Metal Church oder Helstar an, jedoch kann man der Band attestieren, dass sie einen eigenständigen Sound hat. Bei dem Rausschmeißer Through The Endless Night kommen dann noch Iced Earth-Parallelen hinzu.

Der Sound ist manchmal etwas dünn geraten, was sicherlich am Budget gelegen hat. Ansonsten passt die Produktion aber zu einem zeitgemäßen Power Metal-Album.

Fazit: Der Band ist mit der EP eine Sammlung von sehr unterschiedlichen und abwechslungsreichen Songs geglückt, die aufhorchen lassen. Vor allem Fans von deutschem Power Metal amerikanischer Prägung sollten aufhorchen. Man darf gespannt sein, wie das nächste Full Length-Album der Jungs ausfallen wird.

Anspieltipps: For The Crown undGoodbye II (This Cruel Night)
Hans-Jörg D.
7.5
Leser Bewertung0 Bewertungen
0
7.5
Weitere Beiträge
Lindenberg! Mach Dein Ding