Meshuggah + Support am 07.12.2016 in der Essigfabrik, Köln

„Meshuggah + Support am 07.12.2016 in der Essigfabrik, Köln“

Headliner: Meshuggah

Vorband(s): High On Fire

Ort: Essigfabrik, Köln – Deutschland

Datum: 07.12.2016

Kosten: 25 VVK,

Genre: Experimental Metal, DJENT

Besucher: ca. 1000 Besucher

Veranstalter: Prime Entertainment // FKP Scorpio (http://www.fkpscorpio.com)

Link: http://prime-entertainment.de/index.php?id=34&eventid=3947

Setlist Meschuggah:

1. Clockworks
2. Born In Dissonance
3. Sane
4. Perpetual Black Second
5. Stengah
6. The Hurt That Finds You First
7. Lethargica
8. Do Not Look Down
9. Nostrum
10. Violent Sleep Of Reason
11. Dancers To A Discordant System
12. Bleed
13. Demiurge
14. Future Breed Machine

Meshuggah Herbst Tour 2016 Flyer

Dem sehr stark gemischten Publikum wird Pünktlich um 19:00 der Einlass in die Essigfabrik in Köln gewährt. Ein Tag nach Nikolaus lassen High On Fire und Meshuggah in der Essigfabrik, Köln ihre Knüppel aus dem Sack. Die routinierte Kontrolle am Einlass stört soweit keinen und wird nicht unnötig in die Länge gezogen. Bevor High On Fire den Ring betreten ist es noch recht frisch in der Essigfabrik, welches sich schnell ändern soll. Einige bekannte Besucher findet man sofort im Publikum wenn Meshuggah zum Tanz bitten und somit tut der Konzertbetrieb der Party Stimmung die noch folgen soll keinen Abbruch.

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Wie schon angesprochen gehen als erstes High On Fire auf die Bühne. Die Stoner Metal-Band um Matt Pike, Jeff Matz und Des Kensel bekommen eine stattliche Stunde Spielzeit vom Veranstalter serviert, die bei nur einem Support Act völlig in Ordnung geht. Zwar vernimmt man unter den vielen Meshuggah Fans, dass es auch ruhig weniger hätte sein können, aber wie in der besinnlichen Weihnachtszeit ist die Vorfreude doch das schönste, oder? Sänger und Gitarist Matt Pike erschien direkt mit nacktem, tätowierten Oberkörper und leichtem Bierbauchansatz auf der Bühne. Bei bereits recht vollen Rängen startet das Trio aus Oakland mit The Black Plot und Carcosa. Dabei erschaffen sie ein recht amerikanisches Feeling und zelebrieren die Hymne Tide. Der ganz große Durchbruch im Meshuggah-Lager will sich jedoch nicht einstellen. Schade! Denn Stücke wie Slave The Hive, Turk oder Blood From Zion gehen gut ins Ohr und lockern zumindest die müden Knochen nach einem harten Werktag. Eigentlich ein ziemlicher Kontrast zu den Headlinern von Meshuggah was aber nicht zwingend negativ aufgenommen werden muss.

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Stage Time für Meshuggah – darauf hat Köln Zweifelsohne gewartet!  Am Eingang der Essigfabrik hängen Schilder mit Warnhinweis wegen des verwendeten Stroboskop – dieses könne zu epileptischen Anfällen führen. Ein netter Hinweis oder Vorbote für das, was uns die nächsten Minuten um die Ohren gehauen wird. Eher zweiteres, denn die Schweden fahren eine beachtliche Bühnendeko auf.  Große Wände mit den Motiven des aktuellen Albums The Violent Sleep Of Reason zieren das Geschehen, als Clockworks und Born In Dissonance die Schlacht einläuten. Wortkarg lassen Meshuggah ihre Musik sprechen und zweifelsohne nichts anbrennen. Während Perpetual Black Second oder Stengah noch recht früh raus gehauen werden, wird die Essigfabrik immer wärmer. Der Schlagzeug-Sound von Tomas Haake ist wahrhaftig durchdringend und dient als Meinungsverstärker. Ein starkes Konzert von Meshuggah mit 14 Songs, das keine Filler beinhaltet. Die Lichtshow macht Violent Sleep Of Reason, Dancers To A Discordant System und Bleed noch einnehmender. Zufriedene Gesichter schauen unter den verschwitzten Haaren hervor. Schluss ist dann nach den Zugaben Demiurge und Future Breed Machine. Den Abend möchte keiner missen, auch wenn es einigen am nächsten Morgen schwerfallen wird aus den Federn zukommen.

Bericht und Bilder von André S.

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