Metal City Festival XIV am 28.05.2011 in Lünen

Der Metal Underground lebt

Bands: Warrant, Lonewolf, Dragonsfire und Iron Fate

Location: Lükaz (Lünen)

Homepage: http://www.myspace.com/luenenmetalcity

Datum: 28.05.2011

Kosten: VVK: 10 Euro, AK: 12 Euro

Besucher: knapp 100

Wir schreiben den 28. Mai 2011 und es ist schon einige Zeit her, dass das Metal City Festival unter dem Namen Festival Of The Beast bekannt war. Einige bekannte Bands gaben sich dort schon die Klinke in die Hand. Das 14. Metal City Festival steht jetzt unter dem Motto des klassischen Heavy Metal.

Um 19 Uhr stehen schon viele Metalheads vor dem Eingang und warten darauf, in die Heiligen Hallen des Lükaz zu kommen, um einen klasse Abend zu feiern. Als dann endlich die Türen aufgehen, strömen alle rein und haben die Möglichkeit, die Merchandisestände sowie einen weiteren Stand zu begutachten, an dem man CDs kaufen kann. Aber nicht nur das: Essen gibt es auch, und zwar die allseits beliebten Baguettes. Was will man mehr? Nur eines und das wäre etwas zu Trinken! Die Preise für Bier und Cola sind günstig. Der Abend kann also starten!

Punkt 19:30 Uhr steigt die erste Band des Abends auf die Bühne. Es handelt sich hierbei um Iron Fate. Diese schaffen es mit ihrem klassischen Heavy Metal direkt, die noch nicht sehr große Menschenmasse vor die Bühne zu locken. Die junge Band begeistert die feierwütige Masse mit genialem Sound und vor allem einem unglaublich genialen Gesang. Iron Fate haben auch eine Überraschung parat – und zwar ein Judas Priest-Cover. Ein gelungener Start!

Als Nächstes betreten Dragonsfire die Bühne. Diese haben ihr neues Album namens Metal Service im Gepäck, aus dem sie auch einige Songs spielen. Aber auch wundervolle alte Songs werden geliefert. Sehr gelungen ist auch, dass Dragonsfire ihren Auftritt mit viel Witz aufgepeppt haben, so haben sie dann doch einige Lacher auf ihrer Seite. Viele Metal City Festival Besucher kennen die Band und sind in der Lage, auch die Texte mitzusingen. Nur was ist das? Verdammt! Die Band hat vergessen, die heilige Pommesgabel mit auf die Bühne zu nehmen. Naja, dafür kann man am Merchandisestand wenigstens einen Flaschenöffner im Design einer Pommesgabel kaufen. Sehr nette Idee.

Nach einer weiteren Umbaupause kommt (mein heimlicher Headliner) auf die Bühne. Lonewolf aus Frankreich betreten die Bühne, lassen die Show mit einem geilen Intro einleiten und hämmern dann den Opener ihres neuen Albums Viktoria raus. Man sieht nur noch eine feiernde Menschenmasse vor der Bühne, es bangen alle und Lonewolf werden kräftig gefeiert. Sogar Stagediving wird betrieben. Eine Hammershow und als Abschluss gibt es sogar noch eine Coverversion von Running Wilds Under Jolly Roger, bei der alle Bandmitglieder auf die Bühne gerufen werden, um mitzusingen. Geniale Show – ich sage nur: „Welcoooome Victoria!“

In der Umbaupause wird uns noch von Ernsting, einem der drei Veranstalter gesagt, dass es eine Aftershowparty mit allen Bands in einer in der Nähe liegenden Kneipe geben wird. Dann ist es so weit: der Headliner des Abends, Warrant, ist an der Reihe. Die drei Jungs geben noch einmal alles, auch wenn schon ein Teil des Publikums gegangen ist, um den letzten Bus oder Zug zu nehmen. Trotz alledem begeistert die Band die letzten Metalheads mit ihrem klassischen Heavy Metal.

Ein weiteres Mal konnten die drei Veranstalter des Metal City Festivals zeigen, dass der Metal Underground noch lebt! Ein unheimlich gelungener Abend geht vorbei und es wird noch gut gefeiert. Nächstes Mal geht es weiter und ich werde auf jeden Fall wieder dabei sein!

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