Arising Empire

Mister Misery: Musikvideo ‚Devil In Me‘ veröffentlicht

Zwanzig Minuten im Chat mit Mister Misery und anschließende Videopremiere

Etwas verrückt, aber ich habe mir tatsächlich einen früheren Feierabend gegönnt, um der Premiere anlässlich des neuen Musikvideos von Mister Misery beizuwohnen. Selbstverständlich gehörte auch der vorangestellte Chat mit der Band zum Programm. Zugegeben, der Chat war zwar wenig aufschlussreich, dennoch haben Fans und Band einen kleinen Austausch und eine gute Portion Spaß an der Sache gehabt. Zwanzig Minuten wurde so gemeinsam der Veröffentlichung des Videos entgegengefiebert. Um ehrlich zu sein, hätte ich gar nicht mit einer derart großen Fanresonanz zu diesem Event gerechnet, aber offenbar gab es noch mehr Leute, die ähnlich neugierig waren wie ich. Die Teilnehmer gaben unter anderem an, aus Chile, Polen oder Thailand zu kommen. Damit verfolgten wohl Fans rund um die Welt das Geschehen. Die häufigste Ländernennung war allerdings Germany, interessanterweise hat sich keiner der Teilnehmer als Schwede geoutet. War aus dem Heimatland von Mister Misery etwa niemand dabei? Schlag 12:00 Uhr startete auf YouTube dann der Countdown, die Spannung wurde noch mal für zwei Minuten hochgehalten.

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3-2-1 dann endlich – das Video beginnt. Eine junge Frau liegt auf einem Bett, das auf einem trostlosen Dachboden steht. Stimmen in ihrem Kopf. Blut auf dem Laken. Die Musik beginnt recht ruhig, bis nach etwa 50 Sekunden auch der Gesang einsetzt und das Lied an Kraft und Tempo zunimmt. Im Verlauf des Songs versucht ein Priester der jungen Frau den Teufel auszutreiben, letztendlich ist der Teufel in ihr aber wohl doch überlegen. Es ist ein knapp vierminütiger Horrorfilm, der durchaus gut umgesetzt ist. Devil In Me hat den unverkennbaren Mister Misery Sound. Das Video transportiert die düstere Stimmung des Songs auf den Bildschirm und steigert neben der Intensität des Gehörten auch die Vorfreude auf das bald erscheinenden Album A Brighter Side Of Death.

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