Event: Motionless In White UK & Europe Tour 2026
Künstler: Make Them Suffer, Dayseeker, Motionless In White
Ort: Hannover, Swiss Life Hall
Datum: 21.02.2026
Genre: Metalcore
Besucher: ca. 4.800
Motionless In White sind eine der angesagtesten Metalcore-Bands in der Szene, gerade auch für die jüngere Metalgeneration. Ihre Konzerte sind immer restlos ausverkauft, auch das in der Hannover Swiss Arena, dem wir heute beiwohnen dürfen.
Die Reihen sind schon eng gefüllt, als die erste Band des Abends, Make Them Suffer, den Metalreigen in der Arena um 19 Uhr eröffnet. Die Australier um Sänger Sean Harmanis geben bei ihrem halbstündigen Set alles und wirken ansteckend mit ihrer positiven Energie und ihrer Spielfreude. Mit Songs wie Ghost Of Me, Bones, Mana God, Epitaph, Erase Me oder Doomswitch legen sie einen perfekten Start hin und haben die Menge schon etwas aufgewärmt.
Die zweite Combo des Abends, Dayseeker, ist ein kleiner Geheimtipp. Ihre Songs: ein Mix aus Emo, Synthie-Pop und Metalcore. Die Fanbase: ziemlich stark. Der Sound: ansteckend und zugleich faszinierend. Dayseeker entwickeln sich zum Liebling des Abends und liefern eine satte Dreiviertelstunde ab 19:45 Uhr ab. Die Fans feiern die Metalcorler aus Orange County für ihre Songs aus dem aktuellen Album Creature In The Black Night, die sie begeistert mitsingen. Darunter sind Kracher wie Shapeshift, Burial Plot, Bloodlust, Without Me oder Sleeptalk. Eine gelungene Mischung zwischen gefühlvollen Lyrics und melodischen Einschlägen – Prädikat empfehlenswert.
Doch jetzt sind alle Augen auf den Headliner des Abends gerichtet: Motionless In White ziehen bei ihrer The Afraid Of The Dark Tour 2026 alle Register und haben die Fans ab 21 Uhr von Anfang an auf ihrer Seite. Das Set ist wie die Show hochexplosiv. Ständig wirbeln Feuer- und Lichtelemente durch die Arena und betonen die Songs der Band um Frontmann Chris Motionless. Seine zugleich dunkle und tiefe Stimme verbreitet zugleich eine mystische wie atmosphärische Stimmung, die das Publikum begeistert. Einzelne Crowdsurfer oder Circlepit-Läufer sind natürlich auch unterwegs, aber lieber lässt man sich gebannt von der Atmosphäre der Show und der Songs mitreißen.
Unter dem bunten Potpourri finden sich alte wie neue Reißer, wie Meltdown, Sign Of Life, Thoughts & Prayers, Voices, Werewolf, Hollow Points, Slaughterhouse, Rats, Disguise, City Lights, Scoring The End Of The World, Cyberhex oder Eternally Yours. Tänzerische Unterstützung bekommen Chris und Co. von den Cherry Bombs, die auch den Einsatz von Feuer bei ihrer Darbietung nicht scheuen. Und neben bunten Papierschnipseln und Schneeflocken fliegen zum Schluss auch Rosen in die Menge. Leider nicht zu uns – trotzdem war es ein Musikerlebnis für Augen und Ohren und macht Lust auf das nächste Konzert der Band aus Pennsylvania.


























