Mucupurulent – Horny Like Hell

„Grind’n’Roll in neuem Gewand“

Artist: Mucupurulent

Album: Horny Like Hell

Spiellänge: 56:19 Minuten

Genre: Grindcore

Release: Re-Release 2011

Label: Rotten Roll Rex

Link: http://www.mucupurulent.net/

Klingt wie: Gonorrhea Pussy und Gut

Bandmitglieder:

Gesang und Gitarre – GrindMasterFlash
Gitarre – Serafino Scavo
Schlagzeug – Kevin Gutmann

Tracklist:

  1. Punishment
  2. Cum In My Face
  3. Horny Like Hell
  4. Bondage Fingers
  5. The Guzzler
  6. Zombie Squad 69
  7. Goatfuck
  8. Little Pink Examine Room
  9. Vulva Shut
  10. RIP Bunnymaster
  11. Hellshelter Babe
  12. Schnaps und Nutten
  13. Lacerated Tits (Live)
  14. Pussy Berserker (Live)
  15. Spermsoaked Bitchconsumer (Live)
  16. Vagina Cancer (Live)
  17. O.S.M. (Live)
  18. Corroded Testicles (Live)
  19. Splatter Whore (Live)
  20. Stainless Spoon (Live)
  21. Gay’s Errection (Live)
  22. Scrotal Hernia (Live)
  23. Zipfelkrebs (Live)

Horny Like Hell wurde von Mucupurulent im Jahre 1999 veröffentlicht und erscheint unter den Händen von Rotten Roll Rex jetzt im Jahre 2011 in neuem Gewand inklusive elf Live-Bonustracks von der Liveshow vom 20.06.1996 in Öhring.

Der erste Song des Albums Punishment wird wie in einer Horrofilm-Szene eingeleitet bis dann anschließend ein Gewehrschuss ertönt und losgeprügelt wird. Das Trio kloppt was das Zeug hält und läutet dann einen sehr netten Groove ein. Ein sehr cooler Start!

Die nächsten zwei Songs sind dann in derselben Art aufgebaut wie der erste und ich muss zugeben, sie hauen mich nicht direkt vom Hocker.
Bondage Fingers startet dann wieder extrem schnell und mit einem guten Groove. Dieser Song erinnert mich direkt an die Band GUT.

Den Song The Guzzler finde ich dann ziemlich gelungen, hier finden viele gute Riffs und gute Schlagzeugarbeit Platz. Für mich definitiv ein Highlight auf dem Album.

Gequälte Schreie kommen aus den Lautsprechern als Zombie Squad 69 anläuft. Dieser Song ist gut gemacht, diesmal etwas langsamer gespielt, aber der Sound ist sehr eingängig und eignet sich so schön zum Abfeiern. Sehr gelungen!

Die nächsten beiden Songs sind ebenfalls gut gespielt und halten mit dem Song Vulva Shut mit, welcher mit einem ziemlichen Frauengestöhne eingeleitet wird, was auch im Song noch des Öfteren vorkommen wird.

Nach einem weiteren Track läuft dann als nächstes der Song Hellshelter Babe an, welcher der vorletzte Track ist, bevor die Livebonustracks anlaufen. Der Groove in diesem Stück ist zwar nett, haut mich aber auch nicht um.

Schnaps & Nutten ist der letzte Track des Albums vor den Bonustracks. Ein ziemlich fetter Song zum offiziellen Abschluss, denn hier wird geprügelt, eine Menge Spaß reingebracht und lustige Zitate wie zum Beispiel „Es ist meine Galle, die mir hochkommt“ oder „Ich zähle bis Drei und wenn du mir dann nicht die Tür aufgemacht hast, zerfetze ich dir die Titten“ eingebunden. Ziemlich lustig gemacht und so einen Song habe ich irgendwie die ganze Zeit über vermisst, denn so was gehört einfach dazu.

Hiernach laufen die Bonussongs von der bereits erwähnten Liveshow – insgesamt eine sehr nette Bonusbeigabe.

Fazit: Insgesamt kann man sagen, dass es klasse ist, dass das Album noch mal neu rausgebracht wurde, doch muss ich auch sagen, dass es mich nicht so ganz vom Hocker haut. Teilweise ist es vom Sound her sehr eintönig und man hat öfters das Gefühl, als würde etwas fehlen. Klasse finde ich aber, dass die Band ohne Bassisten spielt und dass auf dem Re-Release die Bonustracks dabei sind. Alles in allem ist die Platte aber eher etwas für Liebhaber, die dem Genre schon sehr lange treu sind. Anspieltipps: Zombie Squad 69 und Schnaps & Nutten
Stefan S.
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