Supreme Pain – Divine Incarnation

„Oldschool trifft auf American Death“

Artist: Supreme Pain

Album: Divine Incarnation

Spiellänge: 47:35 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 27.05.2011

Label: Massacre Records

Link: http://www.myspace.com/supremepainofficial

Klingt wie: Sinister und Six Feet Under

Produziert in: Soundlodge Studio

Band Mitglieder:

Gesang – Adrie Kloosterwaard
Gitarre – Erwin Harreman
Gitarre – Bas Brussaard
Bass – Alesa Sare
Schlagzeug – Paul Beltman

Tracklist:

  1. Dawn Of A New Era
  2. The Dark Army
  3. Damned Creation
  4. Treasonous Disease
  5. Trapped In Heresy
  6. Spiritual Sickness
  7. Divin Incarnation
  8. Putrefied Beauty
  9. The Fallen Kingdom
  10. Towards Hell

Mit dem bereits dritten Album Divine Incarnation nehmen die Niederländer von Supreme Pain wieder Kurs auf die Death Metal-Gemeinde.
Seid 2006 prügeln sich die fünf Brutalos nun durch die Welt und wurden mit jeder Scheibe einen Tick besser. Ich bin gespannt, ob sie dieses Mal daran anknüpfen können.

Dawn Of A New Area beginnt ruhig. Spannung aufbauend werden Gitarre und Schlagzeug langsam schneller und gipfeln in dem zweiten Song The Dark Army. Ein böser aber angenehmer Titel für einen Facebreaker wie diesen. Schon beim Einsetzen der Double-Base in den ersten 20 Sekunden fühle ich mich voll erwischt. Ein genau gezielter Schlag direkt ins Gesicht. Die Gitarren rücken in den Hintergrund. Eindeutig sind Stimme und Schlagzeug höher bemessen. Das ist aber völlig zu Recht und schafft eine einmalige Atmosphäre. Die „Towers Of Babylon“ sind eindeutig zum Fall bestimmt. Und mit dem Stil der Band wird genau das erreicht.
Jetzt wird der Stil etwas amerikanischer. Wie bei Six Feet Under, sind die Growls krass gehalten und die Gitarre so überspitzt hoch gespielt, dass die Drumms vollkommen wirken. Auch das passt sehr gut zur Band, wird aber einigen nicht gefallen.

Treasonous Disease bleibt vom Takt in genau den selben Speedlines, was zwar gut als Überläufer fungiert, aber die Angst schürt, dass der Stil weiter so bleibt und es eintönig werden könnte. Leider wird auch genau das der Fall. Zwar ist etwas mehr Thrash enthalten, aber der immer wieder gleiche Takt wirkt etwas ermüdend. Dann geht es mir an den Kragen. Wie als Reaktion auf meine Kritik, schießen mir Maschinengewehrsalven an Drumms entgegen. Die Gitarre rückt mehr in den Vordergrund, dabei wird allerdings der Brutal-Death-Faktor nicht vernachlässigt. Bloodbath kommen mir ein bisschen in den Sinn. Doch die waren melodiöser und abwechslungsreicher!

Die Hälfte der Scheibe ist rum und noch immer klingen die Songs sehr gleich. Bei Spiritual Sickness beginnt ein schönes Gitarrensolo den Song und der Takt der Double-Base wird relativ stark verändert. Leider nur zu Beginn. Auch wenn sich der Riff der Gitarre bis zum zweiten Drittel des Tracks hält, schlägt es leider wieder um in die gewohnten Klänge.

Fazit: Ein schweres Unterfangen hier ein Fazit zu ziehen. Natürlich sind Instrumente und Gesang perfekt abgemischt und passend. Doch die immer wiederkehrende Eintönigkeit in den Songs ist wirklich anstrengend. Schade, in der Band steckt soviel mehr. Lediglich in zwei, drei Liedern wird das deutlich. Alles in Allem also ein solides Album mit zu wenig Abwechslung und hochwertigen Parts. Trotzdem ist der Silberling für Freunde des Brutal und Death Metal einen Kauf wert. Anspieltipps: Spiritual Sickness und The Dark Army
Rene W.
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