The Amorettes – Born To Break

„Girls Power“

Artist: The Amorettes

Herkunft: Edinburg / Schottland

Album: Born To Break

Genre: Rock

Spiellänge: 47:36 Minuten

Release: 06.04.2018

Label: Steamhammer / SPV

Link: http://www.theamorettes.com/site/

Bandmitglieder:

Gitarre / Gesang – Gill Montgomery
Schlagzeug – Hannah McKay
Bass – Heather McKay

Tracklist:

  1. Can You Feel The Fire
  2. Hello And Goodbye
  3. Everything I Learned I Learned From Rock And Roll
  4. Born To Break
  5. What Ever Gets You Through The Night
  6. Hell Or High Water
  7. You Still Got Rock And Roll
  8. Easy Tiger
  9. Bat Shit Crazy
  10. Coming Up The Middle
  11. High On Your Energy
  12. I Want It Bad

The Amorettes sind ein reines female Trio aus Schottland. Anders als die Schotten, die für ihren Geiz ja bekannt sein sollen, geizen die Mädels auf keinen Fall mit Albumveröffentlichungen. So ist Born To Brake bereits der vierte Longplayer, den die jungen Damen in ihrer gerade mal achtjährigen Bandgeschichte herausbringen. Das Trio besteht aus der Gitarristin / Sängerin Gill Montgomery und den beiden McKay Schwestern Hannah (Drums) und Heather (Bass), die die Rhythmusfraktion bilden.

Steamhammer veröffentlichte das Album Born To Break bereits im April dieses Jahres auf CD und Doppel Vinyl (180g, blau mit schwarzen Schlieren).

Can You Feel The Fire!? Das ist nicht nur der erste Song der Scheibe, sondern wohl auch die Frage von den Amorettes an ihre Hörer. Ich muss schon sagen: Yes, I Can Feel The Fire. Echt ein toller Song, der in das neue Album des Trios einführt. Irgendwie hat der Feuer. Zwar kein Vulkanausbruch, aber trotzdem richtig heiß. Das ist doch schon mal ein gutes Omen für die Platte.

Ich kann schon jetzt sagen, dass die Platte genügend Feuer hat, damit die Glut nicht ausgeht. Die einzelnen Songs haben Flammen, die auf- und manchmal eben auch abflackern. Einige Songs brauchen ein wenig Zeit, bevor sie richtig zünden, wie zum Beispiel der nachfolgende Hello And Goodbye. Da wollte ich zunächst schon zu Beginn Goodbye sagen, bin aber froh, dass ich ihn mir ihn doch etwas länger angehört habe.

Ja, was kann man nicht alles vom Rock and Roll lernen!? Auf Everything I Learned I Learned From Rock And Roll zeigen die Mädels dann, was sie vom Rock and Roll, bzw. von Bands wie AC/DC und in der Neuzeit auch von Airbourne gelernt haben. Im Text kommt Joan Jett vor. Natürlich, von der kann man auch sehr viel lernen.

Born To Break mag ja sein. Aber mit Born To Break brechen sie nicht die Regeln des Rock and Roll. Ein Song mit einem tollen Groove. Für mich einer der Stärksten auf diesem Album, weil der richtig zum Mitgehen animiert.

Locker flockig geht es dann mit What Ever Gets You Through The Night weiter. Eindeutig ein gute Laune Song.

Ernster und stärker geht es mit Hell Or High Water weiter. Die Rhythmusfraktion treibt ihn regelrecht an, auch wenn er nicht zu schnell unterwegs ist.

You want Rock and Roll? Yeah You Still Got Rock And Roll. Ja, manchmal zeigen die Mädels richtig Power, ohne jedoch dreckig zu wirken. Da scheinen sie doch zu gut erzogen zu sein. Auf Easy Tiger schnurren die Mädels wie eine Raubkatze und zeigen das Dschungelfieber. Auch hier ein geiler Groove. Yeah Whip Your Hips – Baby Shake It.

Verrückt geht es mit Bat Shit Crazy weiter. Sehr melodiös wie die anderen Songs auch. Die Platte macht mit solchen Songs einfach nur Laune. Da ist Coming Up The Middle nicht anders. Wobei durch die Mitte schon recht treffend ist. Denn da halten sich die Mädels mit ihrer Mucke meistens auf. Da gibt es kaum Abweichungen nach rechts und links.

High On Your Energy weicht von diesem Konzept ebenfalls nicht ab. Am ehesten noch der letzte Song I Want It Bad, der sehr balladesk ist. Vielleicht mögen die Mädels es dreckig, wobei, sie selbst sind es mit ihrer Version von Rock and Roll selbst aber nicht. Das Album ist eine runde Sache. Ein paar zusätzliche Ecken wären gut gewesen.

Fazit: The Amorettes bringen auf ihrem Album Born To Break eingängige und sehr melodische Rock Songs. Meist angetrieben von simplen Beats und teilweise auch groovig. Sie zeigen ein wenig Rock im Stile von Airbourne und hier und da gibt es eine Anleihe bei Joan Jett And The Blackhearts. Die Scheibe ist sehr gängig und wird bestimmt auf viele offene Ohren treffen. Insgesamt sehr glatt produziert, obwohl doch noch rockig. Für meinen Geschmack hätte Born To Black noch etwas dreckiger klingen können. Also Mädels der Auftrag für das nächste Album: Nicht nur sagen: I Want It Bad, sondern es mit der Mucke auch so sein.

Anspieltipps: Can Feel The Fire ,Born To Break, You want Rock and Roll.
Juergen S.
7.8
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