Thy Catafalque: veröffentlichen den dritten neuen Song vom anstehenden Album

Thy Catafalque veröffentlichen jetzt den dritten brandneuen Track Köszöntsd A Hajnalt vom anstehenden Avantgarde-Album Vadak. Das Album ist zur weltweiten Veröffentlichung am 25.06.2021 via Season Of Mist geplant. Die neue Single könnt Ihr Euch auf dem offiziellen Season Of Mist YouTube-Channel anhören, ab morgen wird sie auch auf allen digitalen Streamingplattformen hier zu finden sein.

Das ungarische Mastermind Tamás Kátai kommentiert: Köszöntsd A Hajnalt bedeutet „begrüße den Morgen“. Hier hört man den Gesang von Martina Horváth, und auch wenn der Song einige folkige Vibes hat, haben wir hier Redpipes genutzt, was eine Art elektronischer Pfeife ist. Gespielt wurde sie von Andrei Oltean.“

Vorbestellen könnt Ihr das Album hier.

Thy Catafalques bescheidenes Genie Tamás Kátai verbannt alle Vorgaben von Tradition. Thy Catafalque verflechten Elemente aus den unterschiedlichsten Genres, von Jazz über Pop bis hin zu Folk und allem, was dazwischen liegt. Sie schaffen es meisterhaft, einen eklektischen Sound zu kreieren, der alle generischen Barrieren und Grenzen sprengt. Nach dem großen Erfolg des hochgelobten 2020er Albums Naiv, kehrt die Einheit mit Vadak zurück, ein weiteres esoterisches Monument in dem schon bestehenden Katalog.

Der Albumtitel Vadak, der übersetzt Wildfang bedeutet, ist ein bewusster Hinweis auf die exotische und wilde Essenz von Vadak. Wie die kleinen Setzlinge, die allein durch die Kraft der Natur überall im Wald verstreut sind, wächst der fantasievolle Sound von Thy Catafalque mit einem organischen Sinn für Launenhaftigkeit, kultiviert in den weiten Einflüssen unseres Megakosmos. Thematisch ist Vadak eine Vorahnung der Sterblichkeit. Die Platte betont die Zerbrechlichkeit, die Mensch und Tier gleichermaßen teilen, und erforscht unsere freudschen Lebensinstinkte, in denen wir von Natur aus Angst haben und vor dem ultimativen Ziel der Existenz davonlaufen: dem Tod.

Ursprünglich erhob sich Thy Catafalque als Black Metal Band, die von Sänger/Keyboarder Tamás Kátai mithilfe des Gitarristen/Bassisten János Juhász gegründet wurde. Nach ihrem gemeinsamen Debüt Sublunary Tragedies (1999) entwickelten sich die beiden Ungarn in sehr unterschiedliche Richtungen, vergrößerten aber regelmäßig ihre Fanbasis mit den folgenden Alben Microcosmos (2001) und dem selbstveröffentlichten Tűnő idő tárlat (2004).

Auf ihrem vierten Album Róka Hasa Rádió (2009) luden Thy Catafalque Ágnes Tóth vom Neofolk-Outfit The Moon And The Nightspirit und Attila Bakos als Gastsänger ein. Ab dem fünften Album Rengeteg (2001) war Tamás Kátai schließlich als Solokünstler unterwegs und spielte das Album mithilfe verschiedene Gastmusiker, inklusive Ágnes Tóth und Attila Bakos, ein. Der Ungar, der seine eklektische musikalische Mischung als Avantgarde-Metal bezeichnet, erforschte mit Sgùrr neue klangliche Möglichkeiten. Das sechste Album war ein wenig komplexer als der Nachfolger Meta (2016), der wieder einen direkteren Ansatz wählte, ohne die nach wie vor wachsende klangliche Vielfalt zu verlieren. Im Jahr 2018 setzten Thy Catafalque diesen Pfad mit der Veröffentlichung von Geometria fort. Die Band lieferte mit ihrem neunten Album Naiv, das von der Naïve Art-Bewegung inspiriert wurde, wieder einmal ein spektakuläres musikalisches Mosaik.

Im Kern enthält auch Vadak die wohlbekannten Merkmale, die nur von Thy Catafalque stammen, und doch ist es ein unvorhersehbares Magnum Opus, das die letzten Entwicklungsschritte von Kátai und seinen geschätzten Co-Konspirateuren zeigt. Das Album bietet eine Eleganz, die von keinem anderen musikalischen Zeitgenossen erreicht oder gar übertroffen werden kann, und nimmt die Fans mit auf ein Abenteuer voller Spannung, Dramatik und ungezügelter Handwerkskunst.

Trackliste:

  1. Szarvas (5:39)
  2. Köszöntsd a hajnalt (4:27)
  3. Gömböc (5:06)
  4. Az energiamegmaradás törvénye (6:51)
  5. Móló (10:05)
  6. A kupolaváros titka (3:19)
  7. Kiscsikó (Irénke dala) (3:46)
  8. Piros-sárga (5:06)
  9. Vadak (Az átváltozás rítusai) (12:25)
  10. Zúzmara (5:34)

Total: 1:02:18

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http://tamaskatai.bandcamp.com

Line-up

Tamás Kátai – Gitarren, Bass, Synthesizer, Programmierung und Gesang

Gastmusiker:

Martina Veronika Horváth | Gesang bei den Songs 1, 2, 9 und 10
Breno Machado | Leadgitarre bei den Songs 1, 2, 5 und 9
Gábor Dudás | Gesang bei Song 1
Andrei Oltean „Solomonar“ | Redpipes bei Song 2
Gábor Veres | Gesang bei Song 5
Julia Pfiffner | Weiblicher Gesang bei Song 6
Patricio Böttcher | Saxofon bei Song 6
Carolina Díez | Akustikgitarre bei Song 7
Artem Koryapin | Alto und Tenor Saxofon, Trombone und Trompete bei Song 7
András Vörös | Gesang bei Song 8
Dadan Bogdanović | Saxofon, Trombone und Trompete bei Song 8
Sean Pádraig | Armenische Duduk bei Song 8
Loay Makhoul | Tabla, Doumbek und Riq bei Song 8
Péter Jelasity | Saxofon bei Song 9
Chris Lyons | Violine bei Song 9
Artem Litovchenko | Cello bei Song 10

Aufgenommen in: Budapest, Ungarn | Edinburgh, Schottland | Újvidék / Novi Sad, Serbien | Kolozsvár / Cluj-Napoca, Rumänien | Kharkov, Ukraine | Tuapse, Russland | Alicante, Spanien | Quarten, Schweiz | Haifa, Israel | Austin, Texas, U.S.A. | São Paulo, Brasilien und Buenos Aires, Argentinien in 2020 / 2021.

Mix von: Tamás Kátai in Budapest, Ungarn, Januar 2021.

Mastering von: Colin Davis im Imperial Mastering, Texas, U.S.A., Februar 2021.

Musik und Texte von Tamás Kátai außer bei Song 6 (Musik von János Juhász und Tamás Kátai).  Sound samples bei Songs 5 und 8 aus Orosz nyelv általános iskola 5. osztály von Lajos Szilvási, 1987. Rede in Song 4 erstellt mithilfe von iSpeech.org.

Cover Art & Layout: Tamás Kátai

Verfügbare Formate:

CD Mediabook
LP in various colours
Digital

Podcast
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