Time For Metal präsentiert: Die besten Alben aller Zeiten – Heute: Heike L.

Welche drei Alben würden unsere Redakteure auf eine einsame Insel mitnehmen?

In dieser Kolumne präsentieren wir euch die „besten Alben aller Zeiten“. Direkt aus den Plattenregalen unserer Redakteure und ungeachtet der Erfolge oder dem Einfluss auf die Musikszene. Persönlich geschrieben, für die schönste Nebensache der Welt.

Wie bist du zum Metal gekommen?

Zum Metal bin ich sehr spät gekommen, nämlich mit 40. Bis dahin war das Härteste, was ich gehört habe, Nickelback. Mein damaliger Chef war zwar fachlich ein Ass, menschlich aber eine absolute Niete. Das hat mein Aggressivitätslevel jeden Tag aufs Neue nach oben gepusht. Und dann stand eines Tages diese Kollegin neben mir im Fahrstuhl, und aus ihren Kopfhörern drang Musik, die ich noch nicht gehört hatte. Es waren Linkin Park mit ihrem Album Meteora. Das war mein Einstieg.

Die Top 3 All-Time-Favoriten
Platz 1

Band: Cypher Seer

Album: Origins

Release-Datum: 12.04.2011

Genre: Power Metal

Was verbindest du mit dem Album?

Wie ich diese nach wie vor ziemlich unbekannte Band entdeckt habe, weiß ich nicht mehr, aber ihre Interpretation von Power Metal hat mich sofort begeistert. Das Album kann ich nach wie vor in einem Rutsch durchhören, auch wenn mir hinterher oft der Nacken wehtut.

Platz 2

Band: Appearance Of Nothing

Album: All Gods Are Gone

Release-Datum: 21.01.2011

Genre: Progressive Metal

Was verbindest du mit dem Album?

Das Album habe ich teilweise bis tief in die Nacht immer und immer wieder in Dauerrotation gehört. Nach der Experimentierfreude, die hier an den Tag gelegt wurde, kamen mir manch‘ andere Progressive-Alben relativ fade vor.

Platz 3

Band: Astronoid

Album: Air

Release-Datum: 10.06.2016

Genre: Dream Thrash

Was verbindest du mit dem Album?

Da singe ich nach wie vor nur im Auto laut und schief mit. Egal, wie schlecht die Laune vorher war, nach den 50 Minuten Spielzeit sieht die Welt wieder besser aus.

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