Woodstock – Wacken – Werner! – Eröffnung eines Werner-Pop-Up-Store am 17.11.2017 in Kiel

Woodstock – Wacken – WERNER! - Eröffnung eines Werner-Pop-Up-Store in Kiel

Eventname: Eröffnung “Werner – Das Rennen” Pop-Up-Store

Bands: Rakete Mendoza

Ort: Alter Markt, Kiel

Datum: 17.11.2017

Kosten: Eintritt frei

Genre: Festival

Besucher: ca. 300

Veranstalter: HoHa Hanseatic GmbH / Kiel Marketing

Wow!
Was für ein Aufwand, um ein Festival zu promoten!

Der Glaspavillon in der Kieler Altstadt

Über die Eröffnung des Pop-Up-Stores berichteten die Medien bereits im Vorfeld außerordentlich stark. Der Shop liegt direkt in der Kieler Altstadt neben der Nikolaikirche und bleibt voraussichtlich bis zum 30. Dezember bestehen. Sowohl die Kieler Nachrichten als auch der SH.Z-Verlag bei den Tageszeitungen und Radio Bob! sowie R.SH bei den Radiosendern kündigten die Eröffnung an.

Die Kulteisen der Wernersens!

So ist es auch kein Wunder, dass bereits weit vor 19.00 Uhr, dem offiziellen Startschuss, vor dem alten Pavillon mitten in der Altstadt die ersten Gäste im kalten Herbstwetter stehen. Ich darf ein paar Minuten vor der Eröffnung hinein und habe die Chance, die Wernersens Werkstatt zu begutachten und in aller Ruhe zu fotografieren. Hier hat Andi Feldmann seine Werkstatt nachgebaut und allerlei von ihm gebaute Maschinen ausgestellt. Darunter auch die legendäre Waldfee Nr. 1, die Vampire und als Highlight die Notkessel.
Der Red-Porsche-Killer fehlt allerdings, an ihm will Andi bis zum Rennen ja noch einige Feinheiten installieren und testen. Als Stargast angekündigt, muss er seinen Besuch zur Eröffnung leider krankheitsbedingt absagen.

Marktbude nach „Beinhartem“ Vorbild

Im 300 m² großen Laden ist neben einer Bühne und dem Verkaufstresen natürlich auch jede Menge Platz zur Präsentation der Werner-Accessoires. Die Keramik-Verkaufsbude kommt jedem sofort bekannt vor. Nachempfunden aus dem legendären Fußballspiel zwischen dem 1. FC Süderbrarup und Holzbein Kiel, steht natürlich auch ein Korb voller Melonen und einem Ball neben der Bude. Wie selbstverständlich werden natürlich auch Wacken-Produkte aus dem 2018er-Sortiment angeboten. Hier haben es mir besonders der neue Zipper und der W:O:A-Adventskalender angetan. Preise stehen noch nicht an den Artikeln, verkauft werden darf noch nicht. Auch der Ticket-Counter ist noch nicht aufgebaut.

Gegenüber hat das Stadt-Marketing seinen Stand aufgebaut. Hier darf man die neuen und gerade erst fertiggestellten Kieler Woche 2018-Produkte begutachten.

Das Maskottchen vom THW Kiel „Hein Daddel“

So langsam füllt sich der Raum mit den Eröffnungsgästen. Am Tresen gehen die ersten „Bölkstoff for free“ über den Tisch. Unter den ersten Gästen sehe ich auch Vertreter der Stadt, das Promotionteam der Wacken-Foundation und Hein Daddel, das Maskottchen des THW Kiel. Sowohl der THW Kiel als auch Holstein Kiel stehen als Sponsoren und Unterstützer des Shops ein. Von Holstein kann leider niemand teilnehmen, da alle auf dem Weg nach Nürnberg zum Auswärtsspiel sind. Sponsor des Shops und Medienpartner des Rennens ist Radio Bob! Auch hier sehe ich, wie dessen Reporter mit Mikrofonen die ersten Gäste interviewen. Auch während des Konzerts ist ein ständiges Kommen und Gehen von Gästen. So wirklich überraschend ist es dann auch nicht, als Roger Feldmann alias Brösel dann nebst Gattin doch auf der Einweihungsparty erscheint. So komme ich dann auch endlich zu meinem handgemalten Werner! Im weiteren Verlauf des Abends

WÄÄNÄÄ!!!

erscheinen dann auch noch Wacken-Mitbegründer Holger Hübner und natürlich Brösels Kontrahent Holger „Holgi“ Henze.

Die musikalische Begleitung durch den Abend gestalten Rakete Mendoza. Diese Kieler Band wird nicht vielen etwas sagen, mehr jedoch deren „Schlagzeuger“. Moderator Andreas Pooch alias Maschine kennt eigentlich jeder Festivalbesucher. Ob auf dem Wacken-Open-Air oder auf den Hamburg Metal Days, überall hat er sein eigenes Programm. Hier sitzt er nun am kleinsten Schlagzeug, das ich bislang je gesehen habe. Sein Sitzmöbel, eine Holzbox, und zwei Kinder-Becken sind alles. Getrommelt wird ausschließlich mit den Händen. Gespielt werden fast ausschließlich gecoverte Rocksongs in ihrem ganz eigenen, eigenwilligen Stil. Durch das Set-Up mit Geige, Akkordeon, Cajon, Bass, E-Gitarre und mehrstimmigem Gesang wird den Songs ein eigener Stempel aufgedrückt. Rein optisch wird nicht viel Wert auf Authentizität gelegt. Mit einer rosa plüschüberzogenen Gitarre und einem Johnny Cash-Shirt werden Klassiker wie

Holgi, Holger und Brösel.

Blitzkrieg Bob von den Ramones, Live Wire von AC/DC oder Bomber von Motörhead intoniert.

Rakete Mendoza

Nach gut zwei Stunden, inklusive einer kleinen Pause, ist Schluss. Das hat Spaß gemacht und passt super zu einer solchen Party.

Fazit: Spontanparty mit vielen Gästen und hohem, kurzweiligen Unterhaltungswert. Da mache ich mir gar keine Sorgen, dass das mit dem Festival nicht klappt! Freue mich darauf, im August alle Protagonisten in „Haatnholm“ wieder zu sehen! Nur sollte da genug Bölkstoff da sein, hier ging der Gerstensaft vorzeitig aus…

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