Artist: Vhäldemar
Herkunft: Baracaldo, Spanien
Album: Sanctuary Of Death
Spiellänge: 45:54 Minuten
Genre: Power Metal, Speed Metal, Heavy Metal
Release: 16.05.2024
Label: MDD Records
Link: https://mdd-shop.de
Bandmitglieder:
Gesang – Carlos Escudero
Gitarre – Pedro J. Monge
Bass – Raúl Serrano
Schlagzeug – Jandro
Keyboard – Jonkol Tera
Tracklist:
- Devil’s Child
- Dreambreaker
- Deathwalker
- Sanctuary Of Death
- Forevermore
- Heavy Metal
- Old King’s Visions (Part VII)
- Journey To The Unknown
- Brothers
- The Rebel’s Law
- The Last Flame
Seit nunmehr einem viertel Jahrhundert (in diesem Zuge alles Gute zur Silberhochzeit) versorgen uns die Spanier von Vhäldemar mit erstklassigem Stoff aus den Bereichen Power-, Heavy- und Speedmetal. So auch auf ihrem neuesten Longplayer Sanctuary Of Death, welches sich in eine Reihe von mittlerweile sieben Langspielern einreiht.
Textlich widmen sich die fünf Jungs um Frontmann Carlos Escudero dem Thema Tod. Genauer gesagt, um alles, was damit zu tun hat – sei es die Dunkelheit, der Tod an sich, aber auch ein mögliches Leben nach dem Tod. Und wie ist das Ganze musikalisch verpackt? Hier liefern uns Vhäldemar eine imposante Mischung, die alle Facetten des klassischen Power Metal und der angrenzenden Metalgenres vereint. Dabei erinnern sie stark an eine Mischung aus besten Helloween, Gamma Ray und Grave Digger Zeiten.
Dies lässt sich gleich an dem Opener Devil’s Child festmachen, der unverkennbare Parallelen zu Helloween unter Kai Hansen aufweist. Der Song kommt kraftvoll und mitreißend daher, mit klarem Fokus auf die klassischen Power Metal Stärken. Untermalt wird diese instrumentelle Leistung durch eine starke, im Ohr verbleibende Melodie. Ein Song, der zum Mitsingen anregt und nahtlos zu Dreambreaker übergeht, welcher sich linientreu einreiht.
Insgesamt bleiben Vhäldemar sich dieser Linie treu, liefern aber auch musikalische Ausreißer, die das Album spannend und abwechslungsreich gestalten. Hier ist zum Beispiel der dritte Track Deathwalker zu nennen, der die schnelle und aufputschende Einleitung in eine düstere Richtung umkehrt. Musikalisch werden neben den Power Metal Enthusiasten auch Liebhaber des klassischen Heavy Metal bedient. Gleiches sieht man auch im Folgenden bei Heavy Metal, einer Hymne für unser aller liebstes Genre. Musikalisch und textlich keine Raketenwissenschaft, aber das, was der geneigte Hörer auf Festivals oder Konzerten hören möchte.
Zwei Songs sollen noch Erwähnung finden: Old King’s Vision (Part VII) und der finale Track The Last Flame. Ersterer sticht insbesondere dadurch hervor, dass er die klassische Linie von Vhäldemar ein wenig durchbricht. Die Power Metal Einflüsse stecken ein wenig zurück, dafür übernimmt der Speed Metal die Führung. Eine gelungene Abwechslung auf einem ansonsten sehr homogenen Album. Der Finaltrack The Last Flame steigt mit einem Piano-Solo ein, das in eine Abschlusshymne übergeht, welche dem Album einen gelungenen Abschluss verschafft.




