A Canorous Quintet -The Quintessence

“Ein Juwel des schwedischen Undergrounds!?“

Artist: A Canorous Quintet

Herkunft: Stockholm, Schweden

Album: The Quintessence

Spiellänge: 2:11:48 Stunden

Genre: Melodic Death Metal

Release: 24.05.2013

Label: Cyclone Empire

Link: http://www.myspace.com/canorousquintet

Klingt wie: Dissection und The Duskfall

Bandmitglieder:

Gesang – Mårten Hansen
Gitarre, Schlagzeug – Fredrik Andersson
Gitarre – Linus Nirbrant
Gitarre – Leo Pignon
Bass – Jesper Löfgren

Tracklist CD1 – Silence Of The World Beyond” (1996):

  1. Silence Of The World Beyond
  2. Naked With Open Eyes
  3. Spellbound
  4. The Orchid´s Sleep
  5. The Black Spiral
  6. The Last Journey
  7. In The Twilight Of Fear
  8. Burning, Emotionless
  9. Dream Reality
  10. Silence Of The World Beyond (Live)[Bonus]
  11. Reflections Of The Mirror (2012) [Bonus]
  12. Dreamcloud (2012-Unreleased) [Bonus]
  13. Welcome To Your End (2012-Unreleased) [Bonus]

Tracklist CD2 – “The Only Pure Hate” (1998):

  1. Selfdeceiver (The Purest Of Hate)
  2. Embryo Of Lies
  3. Red
  4. The Void
  5. Everbleed
  6. The Complete Emptiness
  7. Retaliation
  8. Realm Of Rain
  9. The Storm
  10. Land Of The Lost
  11. Land Of The Lost (Demo 1997) [Bonus]
  12. Revert To Life (Demo 1997) [Bonus]
  13. Through Endless Illusions [“As Tears” (1995)]
  14. The Joy Of Sorrow [“As Tears” (1995)]
  15. When Happiness Dies [“As Tears” (1995)]
  16. Strangeland [“As Tears” (1995)]

A Canorous Quintet -The Quintessence

Wer sich das Line-Up genau durchliest, wird vor allem über den Namen Fredrik Andersson stolpern. Als Drummer der schwedischen Viking Metal-Band Amon Amarth ist er den meisten ein Begriff. Dass er jedoch 1991 gemeinsam mit Sänger Mårten Hansen die Melodic Death Metal-Band A Canorous Quintet gegründet hat, ist den meisten unbekannt. Anfänglich gar noch die Gitarre quälend, fand Fredrik Andersson hinter der Schießbude seinen anvertrauten Platz, den er wohl nie wieder verlassen wird.

The Quintessence wurde diesen Mai als Querschnitt der Bandgeschichte unter Cyclone Empire veröffentlicht und bietet dem Melodic Death Metal-Fan über zwei Stunden rohe Gewalt umhüllt von einem wärmenden Mantel. Von Amon Amarth-Einflüssen ist dabei jedoch kaum etwas zu erkennen, wenn überhaupt, dann sind Vergleiche mit den alten Werken der Viking Deather angebracht. Vielmehr schaffen A Canorous Quintet einen Bastard aus den göttlichen Dissection und den in der Versenkung verschwundenen Skandinaviern The Duskfall, die eine Prise At The Gates und Edge Of Sanity abbekommen haben.

Auf der ersten CD befindet sich der erste Longplayer der Band, Silence Of The World Beyond. Auf der zweiten Platte gibt es das zweite Studioalbum The Only Pure Hate zu bewundern. Desweiteren befinden sich unveröffentlichtes Material und Demotracks als Zusatz auf beiden Scheiben, welche besonders diejenigen Metalheads zum Kauf anregt, die noch nichts von A Canorous Quintet in ihrem Besitz haben. Falsch machen kann der Headbanger da sicher nichts, zwei hörenswerte Melodic Death Metal-Alben inklusive Bonusmaterial, die auf die männlichen Fans ausgelegt sind, die zu jeder Zeit wissen, wann die Keule herauszuholen ist. Säbelrasselnd werden Black Metal-artige Kampfansagen an alle Weichspüler der Szene gesendet, denn leise gehen A Canorous Quintet niemals zu Werke. Bollerndes Drumming, flinke Finger an den Saiten und kräftige Vocals sind das Markenzeichen der Underground-Holzfäller, die bei vielen Hörern mit dem Monsterwerk The Quintessence auf offene Ohren und wehende Haare stoßen dürften.

Fazit: Von A Canorous Quintet noch nichts gehört? Dann wird es aber wirklich mal Zeit. Als Kauf lohnt sich The Quintessence auf jeden Fall, wenn man sich zum Kennenlernen die volle Breitseite auf die Ohren drücken möchte. Ohne Frage: In Sachen Preisleistungsverhältnis sind die Schweden absolut empfehlenswert! Anspieltipps: Alles
Rene W.
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